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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Faustball Beim Lemwerder Tv: Den Top-Teams weiter die Stirn bieten

25.04.2020

Lemwerder Ahlhorner SV, TV Brettorf, SV Moslesfehn oder Wardenburger TV: Wenn die Jugendmannschaften im Bezirk Weser-Ems antreten, bestehen die Ligen heute fast ausschließlich aus Mannschaften des Landkreises Oldenburg. Wäre da nicht der Lemwerder TV, der die Fahnen für alle weiteren Kreise – und besonders für die Wesermarsch – hochhält.

Sechs Mannschaften gehen für den LTV derzeit im Ligaspielbetrieb an den Start. Während viele anderen Vereine dem Spielbetrieb eingestellt haben, bietet Lemwerder der namhaften Konkurrenz aus dem Nachbarkreis Paroli. Uwe Kienast, Abteilungsleiter des LTV, verrät das Geheimnis: „Wir haben die Aufgaben auf viele Schultern verteilt. Das hilft, um zu bestehen.“ Acht bis neun Trainer kümmern sich beim LTV darum, dass die Spielerinnen und Spieler in allen Altersklassen trainieren können.

Kienast selbst ist mit 15 Jahren als Turner zum Faustball gekommen. „Ich war damals der Jüngste im Team. Aber ich war sofort begeistert.“ Für den Blexer TB war der Linkshänder sogar in der Bundesliga aktiv, blieb seinem Heimatverein in Lemwerder aber auch in dieser Zeit treu. Schließlich ist er seit den 1980er Jahren Abteilungsleiter und hält den Faustball in der Wesermarsch am Leben.

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Bereits seit 1910 wird in Lemwerder mit Unterbrechung Faustball gespielt. In den 1970er Jahre gab der Jungturner Horst Palicki der Faustballabteilung einen Schub. Seitdem wird auch leistungsmäßig beim LTV gespielt. Unter der Leitung von Uwe Kienast messen sich die Teams gegen die nationale Konkurrenz – und begrüßen sie auch in der Wesermarsch. 1986 fand in Lemwerder erstmals eine Deutsche Meisterschaft statt, fünf Jahre später schaffte die Herrenmannschaft den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

1994 folgte dann der Zusammenschluss mit dem TuS Warfleth. „Die Faustballerinnen waren damals unzufrieden mit der Unterstützung ihres Vereins und haben sich deshalb uns angeschlossen“, erinnert sich Kienast.

Die Mannschaften des LTV nahmen dabei am Ligaspielbetrieb in Bremen teil – auch wenn man schon damals eigentlich zum Niedersächsischen Turnerbund zählte. „Das wurde von Bremer Seite irgendwann eingestellt“, berichtet Kienast. Lemwerder wechselte in den spielstarken Bezirk Weser-Ems nach Niedersachsen. „Die Gegner sind zwar stark, aber es macht viel Spaß. Es gibt tolle Spiele und wir halten den Anschluss an die besten Teams in Deutschland“, sagt Kienast. 2015 kämpfte sich die weibliche U 14 bis zur Deutschen Meisterschaft.

Die größten Erfolge der vergangenen Jahre schaffte aber das Frauenteam. In der vergangenen Feldsaison trat die Mannschaft erstmals in der 1. Bundesliga Nord an. Zwar stieg man als Schlusslicht wieder ab, zeigte aber eine starke Leistung – und brachte den späteren Deutschen Meister vom Ahlhorner SV sogar an den Rand einer Niederlage. Die LTV-Männer sind seit Jahren fester Bestandteil der niedersächsischen Regionalliga – und haben hier einen Aufstieg in die 2. Bundesliga im Blick.

Trotz der Erfolge bei den Erwachsenen – das Hauptaugenmerk legen die Faustballer aus Lemwerder damals wie heute auf die Jugendarbeit. „Damit bleibt man als Trainer am Puls der Zeit“, schmunzelt Kienast. Mit Arbeitsgemeinschaften in der Schule gelinge es auch immer wieder, neuen Nachwuchs zu gewinnen. „Diese Kooperation ist für uns lebenswichtig“, betont der Abteilungsleiter. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Gesamtverein stellt Kienast in den Vordergrund. „Wir haben immer die volle Rückendeckung. Diese Unterstützung hilft wirklich.“

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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