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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Lemwerder zieht im Topspiel den Kürzeren

05.12.2018

Lemwerder Die Zweitliga-Faustballerinnen des Lemwerder TV sind auf Platz drei der Tabelle zurückgefallen. Zwar besiegten sie am Sonntag in eigener Halle den TK Hannover II mit 3:0. Im zweiten Spiel kassierten sie aber eine 1:3-Niederlage gegen den Wardenburger TV, der Tabellenplatz zwei belegt. Auf Platz eins steht der Ohligser TV.

Frauen, 2. Bundesliga: Lemwerder TV - TK Hannover II 3:0 (11:9, 11:9, 13:11). Der LTV ging ersatzgeschwächt in den Spieltag: Andrea Besser, Marie Seemann und Kira Hoffmann konnten nicht mitspielen. Stephanie Suhren war für die Angabe verantwortlich, Anika Langpaap für den Rückschlag und Darja Seemann für das Zuspiel. Saskia Gelhaus und Janika Seemann kümmerten sich um die Abwehr.

Die Teams begannen verhalten. Die Partie war ausgeglichen und von Eigenfehlern geprägt. Weil Hannover mit einer vorgezogenen Mitte spielte, mussten die Lemwerderanerinnen laut Anika Langpaap auf kurze Bälle verzichten. „Lange Schläge durch die Mitte waren aber ein gutes Mittel.“ Zudem überzeugte Stephanie Suhren mit guten Angaben. Indes litt der LTV an Abspracheproblemen. Dennoch sicherte er sich Satz eins mit großem Kampfgeist.

Im zweiten Durchgang startete Lemwerder schwach (2:6). Nach vielen Eigen- und Angabenfehlern sah es schlecht aus. Doch die Lemwerderanerinnen kämpften, steigerten sich und profitierten von den Fehlern der Gäste. Die Folge: Auch Satz zwei ging an die Gastgeberinnen.

Auch der dritte Satz war spannend: Der LTV spielte konzentriert und ging mit 5:1 in Führung. „Dann sind wir wieder in alte Muster verfallen“, sagte Anika Langpaap. Es gab Kommunikationsprobleme, die Zahl der Fehler stieg. Bald stand es 2:7. Doch nach einer Auszeit besannen sich die Nordenhamerinnen und gewannen.

„Für den neutralen Zuschauer war es eher ein Krampf“, sagte Anika Langpaap. Aber der Sieg sei wichtig gewesen.

Lemwerder TV - Wardenburger TV 1:3 (4:11, 11:8, 8:11, 7:11). Die Lemwerderanerinnen hatten sich nach dem holprigen ersten Spiel viel vorgenommen. „Wir sind aber überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, sagte Anika Langpaap. Der LTV lag schnell hinten. Die Gäste punkteten häufig mit ihren Angaben sowie mit kurzen und diagonal geschlagenen Bällen. Lemwerder konnte dagegen keinen Druck aufbauen und spielte fehlerhaft.

Im zweiten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen. Sie hatten zwar nach wie vor Probleme, gewannen den Satz aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Die erste Phase des dritten Satzes prägten leichte Fehler auf beiden Seiten. Mitte des Durchgangs zeigte der LTV alte Schwächen. Die Zuspiele waren unsauber, zudem gab es Fehler im Rückschlag. „Auf allen Positionen haperte es“, sagte Anika Langpaap. Zudem haderte Lemwerder mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen.

Zum vierten Satz stellte der LTV um. Er kämpfte, vergab aber einige Chancen. Lemwerder verlor. „Letztendlich war das zu wenig“, sagte Anika Langpaap. Sie sprach von einer verdienten Niederlage. „Wardenburg war klar besser und ruhiger.“

Wolfgang Grave
Lokalsport
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2210

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