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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Guter Kader, kleine Schwächen

18.08.2018

Lemwerder Wer sich das Ergebnis des ersten Pflichtspiels der Fußballer des SV Lemwerder anschaut, könnte die Mannschaft aus der Landesliga Bremen unmittelbar vor Beginn der Saison 2018/2019 falsch einschätzen. Gegen die unterklassige SG Arbergen/Mahndorf quälte sich die Elf vom südlichen Zipfel der Wesermarsch am vergangenen Wochenende zu einem 6:5-Sieg – nach einer 4:0-Führung. Auch Lemwerders Trainer Norman Stamer meint: Einer Mannschaft aus der Landesliga darf so etwas nicht passieren. Schon gar nicht einer Spitzenmannschaft. Als eine solche muss sich der SVL vor dem ersten Punktspiel am Sonntag um 15 Uhr vor eigener Kulisse gegen Tura Bremen bezeichnen lassen. Schließlich schloss sie die vorige Spielzeit als Tabellenvierter ab. „Außerdem haben wir auch in diesem Jahr einen guten Kader“, sagt Stamer.

Die Lemwerderaner werden gleich zum Auftakt der Saison gewogen. Schließlich reist am Sonntag der Tabellendritte des Vorjahres an. Beide Mannschaften könnten in der Endabrechnung der anstehenden Spielzeit erneut oben einlaufen.

Keine Übermannschaft

„Übermannschaften, wie es in der vergangenen Saison SFL Bremerhaven und der SC Borgfeld waren, gibt es in diesem Jahr nicht“, sagt Stamer. „Die Liga wird diesmal wohl sehr ausgeglichen sein“, meint der Trainer. Und deshalb ordnet er seine Elf auch in die oberen Gefilde ein, wenn er nach dem Saisonziel gefragt wird.

Wenn da nicht diese vermaledeiten Spiele wären, in denen der SVL der Favorit ist. „Gegen schwächere Mannschaften können wir einfach nicht spielen“, sagt Stamer. Das zeigte sich im Pokalspiel. „Nach dem 4:0 müssen wir so ein Spiel einfach souverän zu Ende bringen“, sagt Stamer. Aber auch schon in den Partien des Stedingen-Cups konnte sein Elf ihr Potenzial nicht ausspielen.

Gegen stärkere Mannschaften hingegen lief es in der Vorbereitung ganz gut. In den Partien gegen die Bremen-Ligisten Habenhausen (2:4) und Oberneuland (1:4) setzte es zwar Niederlagen. Aber die spielerischen Leistungen waren gut. „Außerdem haben wir in beiden Spielen völlig überflüssige Gegentore kassiert“, meint Stamer.

Fußball

Saison 2018/2019 Landesliga Bremen

SV Lemwerder

Zugänge: Daniel Bahlhorn (pausiert), Ali Harb (JFV Bremen), Fabian Wilshusen (Habenhauser FV), Pawel Kail (SAV U23), Rene Olzak (DJK Blumenthal)

Abgänge: Tim Weinmann (Komet Pfennigbüttel), Sebastian Otten (TSV Ippener), Kevin Schmidtke (Karriereende)

Kader: Levon Hayrapetyan, Jascha Begkondu, Fabio Forstmann, Sandro Iacovozzi, Sven Kuhlmann, Tobias Lange, Mirko Ohlzen, Florian Radzun, Matthias Schulze, Jonathan Semrok, Malte Weinmann, Michael Wronski, Steven Holstein, Elvir Jasarevic, Jannik Plaster, Andrzej Miliszewski, Paul-Philip Lapsien, Felix Maas, André Niedzulka, Frank Schach, Lennart Scholz, Sean Windhorst.

Trainer: Norman Stamer

Co-Trainer: Oliver Jung (Co)

Betreuer: Oliver Busdorf

Physiotherapeut: Marcel Nocon

Gegen die Bezirksliga-Mannschaft von Tur Abdin Delmenhorst feierte der SVL sogar einen 4:2-Sieg. Nach einem 0:2-Rückstand hatte er Nehmerqualitäten bewiesen. Insgesamt ist Stamer deshalb mit der Vorbereitung zufrieden. „Es lief viel besser als in den vorigen Jahren“, sagt er.

Die Stärke der Lemwerderaner ist laut Stamer das Defensivverhalten. „Wenn wir kompakt stehen, ist es schwierig, uns auszuspielen“, sagt er. Er hofft aber, dass seine Mannschaft schnell eine gute Mischung aus Kampf, Umschaltspiel und Ballbesitzfußball findet.

Gleichwohl muss der SV Lemwerder auch fünf Zugänge integrieren. Dieser Prozess kann natürlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sein. „Wir müssen als Team noch besser zusammenfinden“, sagt Stamer.

Viel Erfahrung

Ein wichtiger Baustein seiner Elf soll Fabian Wilshusen sein. Der Außenspieler hat zuletzt in der Bremen-Liga für den Habenhauser FV gespielt. „Er soll seine Erfahrung einbringen und einer der Spieler werden, die die Mannschaft führen“, sagt Stamer. Den Weggang von Torjäger Tim Weinmann müssen seine Elf eh als Team kompensieren. „Tims Tore fehlen uns natürlich.“

Wenn der Trainer über die Schwächen seiner Elf spricht, fällt immer mal wieder das Stichwort Konzentration. Die Resultate gegen die unterklassigen Teams verdeutlichen, was er meint. Außerdem müsse sich seine Elf in jedem Spiel „den Hintern aufreißen“, sagt er. „Wir dürfen nicht glauben, dass irgendetwas von alleine geht.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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