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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Starke Auftritte als Lohn harter Arbeit

16.05.2018

Lemwerder /Hamburg Der Springreiter Hendrik Sosath aus Lemwerder hat am Sonntag mit der Stute Lady Lordana eine Platzierung im Hamburger Derby knapp verpasst. Mit 16 Fehlerpunkten (158,77 Sekunden) belegte das Paar Rang 17. Am großen Wall war es aus dem Rhythmus gekommen. Dennoch blickt Sosath auf eine überragende Woche beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby zurück. Immerhin platzierte er sich mit seinen Pferden gleich sieben Mal.

„Wir hatten einen Lauf“, sagte Sosath am Dienstag. Es komme schließlich nicht so häufig vor, dass man sich auf solch einem großen Turnier derart häufig platziere. Das gute Abschneiden wertete er zugleich als Lohn für die harte Arbeit auf dem Hof. Schließlich habe man Lady Lordana und Casino Berlin selbst gezogen und Quel Chanel und Casalido als Fohlen gekauft. „Wir haben diese Pferde selbst ausgebildet und mit ihnen viele Stunden verbracht. Da sind solche Erfolge natürlich ein schöner Nebeneffekt.“

Dass es im Derby am Sonntag nicht noch zu mehr gereicht habe, sei einfach Pech gewesen, meinte Sosath. Lady Lordana sei vor dem großen Wall ein wenig zu eifrig gewesen. „Dann ist sie ein Mal zurückgetreten – und prompt war die Feinabstimmung dahin.“

In der zweiten Qualifikationsprüfung zum Derby hatte Sosath am Freitag mit dem Wallach Quel Chanel einen ebenso kraftvollen wie lockeren Auftritt hingelegt. Ohne Strafpunkte war er als Siebter in fehlerfreien 103,11 Sekunden bester Deutscher geworden. Mit Lady Lordana verpasste er einen fehlerfreien Ritt um ein Haar. Ausgerechnet im letzten Sprung patzte das Paar. Dennoch platzierte es sich – auf Rang 16 (vier Fehlerpunkte/106,91 Sekunden). Damit hatte sich Sosath mit beiden Pferden für das Finale qualifiziert. Startberechtigt war aber nur eines der beiden Pferde. Sosath hatte die Qual der Wahl und entschied sich für Lady Lordana. Er hob rückblickend die starke Leistung beider Pferde hervor. „Die haben einen super Job gemacht“, meinte er. Schließlich habe er im Vorfeld nicht viel trainieren können – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die ein Pferd gezielt auf das Derby vorbereiten würden. „Mit mehr Training wäre wohl mehr möglich gewesen.“

Das Speed-Derby hatte Sosath mit Quel Chanel vor zwei Jahren für sich entscheiden können. In diesem Jahr belegte er diesmal mit 105,13 Sekunden Platz vier. Quel Chanel hatte sich damit in Hamburg in allen drei Auftritten platziert.

Aber nicht nur mit seinen beiden Derby-Pferden hatte Sosath in Hamburg die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Im Youngster-Finale der Siebenjährigen platzierte er sich mit dem noch jungen Casalido nach einem fehlerfreien Ritt in 36,22 Sekunden auf Rang sechs. Sosath hatte sich zuvor dazu entschieden, nicht volles Risiko zu gehen – und sein Plan ging auf. Pferd und Reiter bestätigten damit die gute Leistung aus der Qualifikation, in der sie Platz fünf (null Fehler/66,49 Sekunden) belegt hatten.

Mit Casino Berlin landete Sosath im Finale der Classic-Tour, einer Zwei-Phasen-Springprüfung (CSI4*), auf Platz 19. Sosath wertete den Auftritt dennoch als Erfolg. „Casino Berlin ist super gegangen.“ In der Qualifikation hatte er am Donnerstag fehlerfrei in 35,90 Sekunden Platz acht belegt. Im Finale fehlten Pferd und Reiter das nötige Glück.

In dieser Woche stellt sich Hendrik Sosath schon der nächsten großen Herausforderung. In der Landeslehrstätte Vechta geht es um die Qualifikation zum Bundeschampionat der fünf- und sechsjährigen Springpferde.

Wolfgang Grave
Lokalsport
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2210

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