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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Triathlon: Letzter Zieleinlauf für Ironman

29.07.2015

Klagenfurt /Nordenham Der Triathlet Klaus Janßen vom Blexer TB hat seinen letzten Ironman in Klagenfurt/Österreich absolviert.

Als das Training am 1. Dezember 2014 begann, stand für Klaus Janßen schon fest dass es der letzte Ironman sein wird, und daran hat sich auch während der sieben Monate bis zum „längsten Tag des Jahres“ nichts geändert. „Die Vorbereitung ist einfach zu aufwendig und lässt sich nur mit einer genauen Planung im Privat-und Berufsleben realisieren“, sagt Klaus Janßen. Wenn dann etwas dazwischen kommt wie beispielsweise berufliche Termine, muss er das Training auf den späten Abend verschieben. „Darunter leidet das Privatleben dann natürlich“, sagt der Sportler.

Insgesamt sind weit über 300 Trainingsstunden in den vergangenen sieben Monaten zusammengekommen, in manchen Wochen waren es bis zu 20 Stunden.

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An dem Ironman in Klagenfurt hatte Klaus Janßen bereits 2003 und 2007 teilgenommen, er kannte die Streckenführungen und wusste daher, was auf ihn zukam. Der Start der 2897 Athleten begann ab 6.40 Uhr mit dem 3,8 Kilometer Schwimmen im Wörthersee. Die letzten etwa 1000 Meter bis zum Schwimmausstieg wurden in einem schmalen Kanal geschwommen, dort waren die Zuschauer nah bei den Schwimmern. Auch die gesamte mitgereiste Familie von Klaus Janßen konnte dort beobachten, wie er nach 1:35 Stunden auf die 180 Kilometer lange anspruchsvolle Radstrecke mit circa 1800 Höhenmetern wechselte.

Nach 3:10 Stunden war die erste von zwei Runden absolviert, es war zwischenzeitlich um die 30 Grad warm geworden. An dem Wendepunkt angekommen gab es von seinem Sportkollegen Björn Maywald weitere Getränke für die nächsten 90 Kilometer. Leider vergaß Klaus Janßen, sich auch Kohlenhydrat-Gel geben zu lassen, was sich im Laufe der nächsten Stunden noch negativ auswirken sollte.

So mussten die fehlenden Kohlenhydrate über Riegel und Bananen „nachgetankt“ werden, was bei so einem langen Wettkampf sehr schwer ist, weil der Magen nicht so viel feste Nahrung verträgt – pro Stunde sind bei so einem Wettkampf mindestens 80 Gramm Kohlenhydrate erforderlich.

Nach 6:28 Stunden stellte Klaus Janßen sein Rad ab, bis dahin war er noch in der geplanten Zeit. Dieses war auch bis Kilometer 22 beim abschließenden Marathon noch so, doch ab da begannen die Probleme – die fehlenden Kohlenhydrate machten sich bemerkbar. Die geplante Endzeit rückte in weite Ferne, und Klaus Janßen beendete den Marathon nach 5:44 Stunden.

Als er beim Zieleinlauf zum letzten Mal die Worte des Stadionsprechers „You are an Ironman“ hörte, kam schon ein wenig Wehmut auf, aber die war schnell verflogen, als Klaus Janßen durchs Ziel lief und seine Familie, Freunde und Bekannte ihm gratulierten. Als Belohnung gab es von seiner einjährigen Enkelin ein Küsschen.

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