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Fußball: Letztes Aufgebot müht sich und verliert

05.10.2015

Nordenham Wer sich die Heimspiele der Kreisliga-Fußballer des 1. FC Nordenham anschauen möchte, passiert auf dem Weg zum Kunstrasenplatz im Plaatwegstadion ein Schild. Dort steht „Enjoy your game“ – was so viel heißt wie „Genieße dein Spiel“. Weil er ein Optimist und Fußballer durch und durch ist – und das Wetter außerdem hervorragend war – hatte sich FCN-Trainer Rainer Hotopp am Sonntag gegen den TuS Varel offensichtlich genau dies vorgenommen. Jedenfalls sagte er unmittelbar vor dem Anpfiff, dass alles bestens sei – würzte seinen Optimismus aber schon Sekunden später mit einem Schuss Realismus. „Wenn wir nur nicht diese großen Personalprobleme hätten.“ Und genau diese kosteten dem FCN letztlich die Punkte. Er verlor das Heimspiel mit 2:4 (1:0).

Die fehlenden Harmonie in der Nordenhamer Elf war von Beginn an offensichtlich – verständlicherweise. Die mit einigen technisch guten Spielern besetzten Vareler wirkten eingespielter. Allerdings agierte sie oftmals seltsam umständlich.

Aber sie profitierten davon, dass sich der FCN das Leben zum Teil selbst schwermachte. Die Nordenhamer versuchten, sauber von hinten aufzubauen. Aber fast alle Angriffe versandeten im Mittelfeld. Und so bauten die Vareler – fast ungewollt – immer mehr Druck auf. „Wir stehen zu tief“, mahnte Nordenhams Torwart René Albers seine Vorderleute deshalb auch immer wieder. Zu Recht – und vergeblich.

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Gleichwohl fehlte den Gästen die Zielstrebigkeit. Nordenhams Abwehr konnte viele im Ansatz gute Möglichkeiten blocken. Trotz Feldüberlegenheit hatten die Gäste letztlich nur drei gute Chancen.

Und so passierte in der 41. Minute Unglaubliches: Nordenham ging in Führung. Nico Westphal hatte getroffen.

Nach der Pause ging es ähnlich weiter – bis zur 62. Minute. Engin Tavan wurde angeschossen. Schiedsrichter Timm Jacoblewski pfiff Elfmeter für Varel. „Engin hat sich abgedreht und hatte die Arme am Körper. Das war niemals ein Elfmeter“, sagte Hotopp. Mohamed Ben Hamda verwandelte den Strafstoß. Schon vier Minuten später schoss Alain Dimbenzi-Kazadi Varel in Führung. „Der Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen“, meinte Hotopp. Gökhan Özdemir (71.) und Jermaine Young (80.) bauten die Führung aus. Immerhin: Julian Lutz erzielte mit einem Fernschuss das 2:4 (85.). Randnotiz: Varels Ben-Hamda (82.) und Özdemir (89.) sahen jeweils die Ampelkarte.

FCN-Trainer Hotopp war trotz der Niederlage zufrieden. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat sich Mühe gegeben. Und das war genau das, was ich sehen wollte.“

FCN: Albers - Herr, Lutz, Tavan, Raschke, Schindler, Ibrahim (75. Schwarze), Claasen, Yildirim, Westphal, Böger.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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