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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Sympathischer Trainer hält Team und Schiris auf Trab

10.04.2019

In Person von Mario Lück präsentierte am vergangenen Donnerstag der Fußball-Vorstand des SV Brake den neuen Trainer für die erste Herren-Mannschaft. Der 48-jährige Coach aus Obenstrohe freut sich auf seine neue Aufgabe in der kommenden Saison: „Nach einjähriger Schöpfungspause als Trainer war mein Ziel ein Verein mit Perspektive. Die Voraussetzungen sehe ich in Brake gegeben.“

Natürlich hofft er auf einen Verbleib der Mannschaft in der Landesliga: „Dort wird guter Fußball geboten. Der SVB hat das Zeug für diese Liga“ sagt er. Sollte am Ende doch der Abstieg in die Bezirksliga erfolgen, will er die Weichen für eine schnelle Rückkehr in die nächsthöhere Staffel stellen: „Ziel des SVB ist es, sich mit der jungen Truppe in der Landesliga zu etablieren.“

Der Kontakt nach Brake kam durch den Vorsitzenden der Fußballsparte, Lars Bechstein, zustande: „Wir haben uns zu einem Gespräch getroffen und waren uns schnell über einen Einjahresvertrag einig“, sagt er. Lück war Beobachter der Braker Spiele gegen den TV Dinklage und den BV Essen. Auch die A-Jugend hat er schon im Spiel gegen den FC Schüttorf gesehen.

Die eher kurze Laufzeit des Vertrages sei kein Nachteil, meint er. „Beide Seiten müssen sich doch erst einmal beschnuppern.“

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Der Fußballspieler Amir Abrashi vom Bundesligisten SC Freiburg legte vor Kurzem während des Heimspiels gegen den FC Bayern München (1:1) 12,65 Kilometer zurück. Messerscharfe Schlussfolgerung: Fußball ist ein Laufsport. Und deshalb nehmen ein paar Fußballer immer wieder gerne an den den verschiedensten Laufveranstaltungen des Landes teil.

So auch an diesem Wochenende: Torsten Bruns, Trainer der Spielvereinigung Berne II, und Sebastian Mentz, C-Jugend-Trainer des SV Brake, liefen im Zuge der Rennen des Hannover-Marathons den Halbmarathon. Beide haben schon eine gewisse Lauferfahrung. Ein dritter Fußballer aus der Wesermarsch feierte dort seine Premiere über die 21,0975 Kilometer: Hauke Steenken von der Reserve der Spielvereinigung Berne lief im Dress der SG akquinet Lemwerder. Hauke habe sich etwas schwerer getan als sein Berner Teamkollege Torsten Bruns, sagte sein Lauftrainer Karl Spieler von der SGL. Steenken machte daraus keinen Hehl. „Ab Kilometer 15 wurde es für mich ein schweres Rennen“, sagte er. Aber er biss auf die Zähne. „Die Atmosphäre hat mich zum Durchhalten motiviert“, sagte er und bezeichnete das Rennen als großes persönliches Erlebnis.

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Man kann es gar nicht häufig genug erwähnen: Die Volleyballerinnen des SV Nordenham spielen in der kommenden Saison in der Landesliga. Hut ab. Schon den letzten Heimspieltag hatten die Nordenhamerinnen zu einer kleinen Feier genutzt: Spielertrainerin Alexandra Taylor ehrte Janine Lachnitt und Kristina Behrens, weil beide jeweils 250 Spiele für den SVN bestritten haben und seit ihrer Jugend für zahlreiche Erfolge der Volleyballabteilung des SV Nordenham mitverantwortlich waren. Unter anderem schafften sie in den Jahren 2003 und 2005 jeweils als Landesliga-Meister den Aufstieg in die Verbandsliga. Und in dieser Saison bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie nichts verlernt haben.

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 Siegfried Adamietz, seines Zeichens Clubboss des Fußball-Kreisligisten Schwarz-Rot Esenshamm, war mit dem 1:1 seines Teams am Sonntag gegen den TuS Lehmden eigentlich zufrieden. Nur die Spielweise der Mannschaft in der Schlussphase der Partie hatte ihn auf die Palme gebracht. „In den letzten zehn Minuten waren wir einfach zu offensiv“, schimpfte er. „Wir standen schließlich nur noch zu zehnt auf dem Platz. So darf eine Mannschaft, die ein paar Minuten vor Schluss in Unterzahl spielt, beim Stand von 1:1 einfach nicht spielen.“

Mit dem Ergebnis könne er leben, sagte Adamietz. „In Lehmden haben schon ganz andere Mannschaften verloren. Außerdem gibt es Teams, die uns nicht so liegen – und zu denen zählt Lehmden nun mal.“

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 Wer im Handballsport bewandert ist, wird wahrscheinlich von sich behaupten, so ziemlich jede Regel zu kennen. So viel ist klar: Ein Spieler kann zunächst die Gelbe Karte, die ohne Folgen ist, kassieren. Bei weiteren Vergehen folgen Zeitstrafen. Erhält der Spieler seine dritte Zeitstrafe, wird er mit der Roten Karte auf die Tribüne verbannt.

Etwas schneller schaffte es am Wochenende Axel Jung, Trainer der Verbandsligareserve des Elsflether TB. Er sah erst die Gelbe Karte, anschließend eine Zwei-Minuten-Strafe, und dann nach einem weiteren Meckern direkt die Rote Karte. Die Hinausstellung entsprach den Regeln.

Nur: Hätte jemand von dieser Regel Kenntnis gehabt? Eher nicht. Denn normalerweise kommt es nicht vor, dass ein Trainer gleich drei persönliche Strafen bekommt. „Da hat er vielleicht ein bisschen übertrieben“, sagte ETB-Spieler Sascha Klostermann, der aber klarstellte, dass es um „nichts Wildes“ ging. Beleidigungen seien nicht gefallen.

Das wäre auch ziemlich untypisch für Jung gewesen, der normalerweise stets mit einem Lächeln durch die Weltgeschichte läuft. Immerhin scheint er seine Jungs aber auf Trab gehalten zu haben. Sie gewannen das wichtige Auswärtsspiel beim bisherigen Spitzenreiter HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III mit 28:26 und können jetzt im letzten Saisonspiel mit einem Sieg in Augustfehn den Aufstieg in die Landesklasse schaffen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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