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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Knutzen robbt sich an Elite heran

06.03.2018

Leverkusen Als er am vergangenen Donnerstag der NWZ-Redaktion in Nordenham einen kurzen Besuch abstattete war Jan Knutzen gut gelaunt wie eh und je. Zuversichtlich blickte er auf seinen Start am Sonntag bei der 37. Auflage des Straßenlauf-Klassikers „Rund um das Bayer-Kreuz“ voraus. Schon sein Sieg beim Kiel-Marathon in der Woche zuvor war ein Fingerzeig, dass er in der Wintervorbereitung vieles richtig gemacht hatte. In Leverkusen bekam er dann im Eliterennen über die Zehn-Kilometer-Distanz die endgültige Bestätigung, dass er schon in Topform ist: In starken 30:52 Minuten belegte er Platz drei. Damit pulverisierte er seinen eigenen Kreisrekord, den er an gleicher Stelle vor Jahresfrist aufgestellt hatte. Damals war er das Rennen in 31:47 Minuten gelaufen.

„Es ist natürlich ein Traum, die Saison mit diesen super Ergebnissen zu beginnen“, sagte Knutzen nach dem Rennen. Das Ziel seines Schützlings sei schon gewesen, die Vorjahreszeit zu verbessern, sagte Knutzens Trainer Karl Spieler. Er habe unter 31:30 Minuten bleiben wollen, war aber mit einem durchschnittlichen Tempo von 3:06 Minuten pro Kilometer letztlich fast eine Minute schneller als im Vorjahr. Und deshalb sprach Spieler auch von einer „fulminanten Superzeit“.

Knutzen drückte von Beginn an aufs Tempo. Aber er war nicht der einzige, der Gas gab. Im Rennen sei Dampf gewesen, meinte Spieler. Kilometer vier musste Knutzen schon in 2:58 Minuten laufen, um in der Spitzengruppe zu bleiben. Die Entscheidung sei eingangs der vierten und letzten Runde gefallen. „Da fiel die Gruppe durch eine Tempoverschärfung auseinander“, sagte Spieler.

Der spätere Sieger Stefan Koch hatte sich schon entscheidend abgesetzt. Aber der Wettkampf um die Plätze dahinter war spannend. „Jan wollte sich den dritten Platz nicht nehmen lassen“, sagte Spieler. Bei Kilometer neun erhöhte er noch einmal das Tempo (3:01 Minuten pro Kilometer). Das reichte. Er blieb zwei Sekunden vor dem viertplatzierten Patric Meinike (LG Olympia Dortmund) und kam nur vier Sekunden hinter dem Zweiten, Pascal Dethleffs (LG Flensburg), ins Ziel. Der vierfache Deutsche Meister Koch gewann das Rennen in 29:58 Minuten.

Alleine schon die Tatsache, dass er im Eliterennen des Traditionswettbewerbs habe starten dürfen, sei für seinen Schützling eine Auszeichnung gewesen, meinte Spieler. Es wäre untertrieben, wenn man sagen würde, dass Knutzen seinen Start gerechtfertigt hätte. Was er geleistet hatte, brachte der Ausnahmeläufer am Montagmorgen selbst auf den Punkt. „Leverkusen war bombastisch.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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