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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Lauf-Ass erreicht neues Leistungsniveau

26.03.2019

Lingen /Lemwerder Die Grundlagen des Erfolges hat er im Winter gelegt. Jetzt erntet er die Früchte. Jan Knutzen von der SG akquinet Lemwerder hat am Sonntag in Lingen den fünften Platz in der Gesamtwertung der Landesmeisterschaft im Straßenlauf über 10 Kilometer belegt. Damit holte er sich den Titel in der Altersklasse M 30. Noch bemerkenswerter ist seine Zeit. Er war in 30:40 Minuten ins Ziel gekommen. Damit steigerte er seine persönliche Bestzeit um zwölf Sekunden und stellte einen Kreisrekord auf. Aber was diese Zeit eigentlich bedeutet, veranschaulichte sein Trainer Karl Spieler nach dem Rennen. „Jan ist mit seiner Leistung in die 1. Bundesliga aufgestiegen.“ Punkt.

Dass der Trainer den Sonntag im Emsland wohl immer in Erinnerung behalten wird, lag aber auch an zwei weiteren Läufern der SG aus Lemwerder. Brhane Tsegay und Yonas Abadi schafften ebenfalls den Sprung unter die besten 20. Tsegay landete in 33:14 Minuten auf Rang 16, Abadi in 33:31 Minuten auf Platz 18. In der Mannschaftswertung schnappten sich die Lemwerderaner Rang zwei in 1:37:25 Stunden. Schneller war nur die LG Braunschweig in 1:31:07 Stunden. Alleine diese Wertung drückt aus, auf welchem Niveau sich die Sportler der SG mittlerweile befinden. Spieler konnte es kaum fassen. „Für mich als Trainer ist das schon fast eine Sensation.“

Die Läufer mussten in Lingen fünf Runden laufen. Knutzen zeigte sich laut Trainer Spieler von Beginn an in einer acht Läufer großen Verfolgergruppe. Und in der ging es zur Sache: „Wir sind den ersten Kilometer in 2:59 Minuten angelaufen. Das ist die absolute Grenze. Aber ich wusste: Da muss ich mit, wenn ich etwas erreichen will“, sagte Knutzen und sprach von einem geilen Rennen. „Es wurde zwar viel taktiert, aber alle waren auf eine schnelle Zeit fixiert.“

Eingangs der dritte Runde machten der spätere Sieger Haftom Weldaj vom TSV Pattensen (29:45 Minuten) und sein schärfster Verfolger, Joseph Katib (LG Braunschweig, 30:07 Minuten), ernst und zogen davon. Die Verfolgergruppe schrumpfte auf drei Läufer. Sie bestand aus den beiden Braunschweigern Tim-Niklas Schwippel und Heiko Beier sowie Knutzen.

Bis 400 Meter vor dem Ziel hielt der gebürtige Oldenbroker im Kampf um Platz drei mit. Dann musste er abreißen lassen. Schwippel und Beier kamen in 30:30 Minuten ins Ziel, Knutzen hatte einen Rückstand von zehn Sekunden – kein Problem für ihn. Schließlich sei er den letzten Kilometer noch in 3:02 Minuten gelaufen. „Da musste ich schon viel für tun. Die anderen waren halt besser.“

Knutzen erreichte sein selbstgestecktes Ziel im Nachsitzen. Ursprünglich hatte er seine bisherige Bestzeit schon Anfang des Monats beim Frühjahrsklassiker „Rund um das Bayer-Kreuz“ unterbieten wollen. Doch der Lauf war wegen des starken Windes abgesagt worden. In Lingen sollte es dann klappen. „Endlich habe ich den Lohn der vielen Mühen des Trainings eingefahren und die Nominierung und die Wahl zum Sportler des Jahres in der Wesermarsch bestätigt“, sagte er.

Und Knutzen wäre nicht Knutzen, wenn er den Blick nicht schon nach vorne richten würde. Am 7. April wird er in Hannover im Halbmarathon starten. Sein Ziel in der Landeshauptstadt ist es, die 21,0975 Kilometer mit einem durchschnittlichen Tempo von 3:11 oder 3:12 Minuten pro Kilometer zu laufen. „Wenn ich eine Zeit um die 67 Minuten laufen könnte, wäre ich happy“, sagte er. Außerdem hat er die Teamwertung im Blick. Mit Tsegay und Abadi peilt er erneut ein Spitzenergebnis an

Auch Knutzens Teamkollegen hatten ihr Potenzial ausgeschöpft. Tsegay lief in Lingen bis Kilometer sieben konstant in einer Gruppe. Doch dann plagten ihn Seitenstiche. Er musste die Gruppe ziehen lassen. Dennoch bescheinigte Coach Spieler Tsegay eine gute Zeit.

Abadi steigerte sich im Vergleich zum Rennen in Oldenburg (35:11 Minuten) vor 14 Tagen deutlich. Spielers Taktik war aufgegangen. „Yonas ist das Rennen etwas ruhiger angegangen und konnte hinten raus noch das Tempo verschärfen“, sagte der Trainer und sprach von einer sehr guten Zeit. Auch Knutzen lobte seine Clubkollegen. „Sie haben sich richtig gut auf das Rennen eingestellt und ihre Sache echt gut gemacht.“ Keine Widerrede.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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