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KASERNE: Marinesoldaten suchen Spuren

14.10.2008

BRAKE Lange haben sie sich nicht mehr gesehen, entsprechend groß ist die Freude, als sich die ehemaligen Ausbilder und Zugführer des 2. Marineausbildungsbataillons 4 am Wochenende in Brake treffen. Um 1970 waren sie 20 Kameraden in der Admiral-Brommy-Kaserne, die 1997 geschlossen und dem Erdboden gleich gemacht wurde. Frank Frohne, ehemaliger Obermaat in der Brommy-Kaserne, hat die Kameraden in ganz Deutschland ausfindig gemacht und nach Brake eingeladen.

„Das ist aus einer Laune heraus entstanden“, berichtet Frohne „ich wollte einfach mal wissen, wo die alten Kollegen abgeblieben sind und was sie heute so machen.“ Also setzte er sich vor seinen Computer und machte einen nach dem anderen ausfindig.

Untereinander hatten nur wenige Kontakt, aber auch das trug dazu bei, dass sich die ehemaligen Kameraden in Brake treffen konnten. „Schließlich haben wir damals so einige Braker Mädchen weggeheiratet“, meint Frohne schmunzelnd. Er denkt gerne an die damalige Zeit zurück.

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Beim Blick von Wilkens Hotel hinüber zum ehemaligen Tanzlokal „Admiral Brommy“ wird er doch ein bisschen wehmütig. „Das war eine tolle Kneipe. Damals haben wir oft über den Zaun geschaut, da war so ein kleiner Zoo mit vielen Tieren. Wenn man das Haus heute sieht, da können einem die Tränen kommen.“

Ansonsten geht es aber fröhlich zu beim Treffen der ehmaligen Ausbilder und Zugführer. Am liebsten hätten sie dazu auch Rosi Czichon eingeladen. Aber die Dame ist bereits verstorben. „Wer Soldat in Brake war, der war auch mindestens einmal bei Rosi und ihren Damen“, erzählen Frank Frohne und Volker Landwehr.

Die einstigen Ausbilder und Zugführer besichtigen auch das ehemalige Kasernengelände, wo am Friedensplatz nur noch ein Schriftzug an den Marienstandort erinnert. Die obligatorische Fahrt mit der „Guntsiet“ nach Harriersand fehlt ebenfalls nicht im Programm. Am Ende sind sich alle einig: „Das hätten wir schon viel früher machen sollen.“

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