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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Shojikido-Karate: Matin Dadfar sammelt fleißig Medaillen

30.11.2010

ZYWIEC Die Teilnahme bei den World-Open Championships der IMAF-Europe vor einigen Tagen in Zywiec (Polen) wurde für den SV Brake, Sparte Shojikido-Karate, wieder zu einem vollen Erfolg: Matin, Sarah und Akbar Dadfar nahmen an diesen Meisterschaften teil.

Nach intensiver Vorbereitung durch Trainer Matthias Hohn (3. DAN), Volker Jaacks (2. DAN) und Akbar Dadfar (1. DAN) ging es per Flugzeug nach Polen zur Titelverteidigung. Die Trainer Akbar Dadfar und Matthias Hohn waren mit den gezeigten Leistungen im Training und mit der Umsetzung des Gelernten bei den Kämpfen im Vorfeld überaus zufrieden gewesen. Drei Medaillen waren dafür der Lohn.

Sportler aus 14 Nationen trafen sich in Polen, um die vorderen Plätze auszukämpfen. Bei den mehr als 400 Starts war die internationale Konkurrenz groß. Insbesondere die Kämpfer aus Rumänien stellten, wie auch schon im Vorjahr, eine sehr starke Mannschaft der Kata-Läufer und auch der Kämpfer auf.

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Der Erfolg bei diesen Weltmeisterschaften im Karate zeigte deutlich, dass das Trainingskonzept der Braker Karatesparte sehr erfolgreich ist. Denn die Trainingsarbeit verbindet das moderne Kumite mit den traditionellen Werten.

Matin Dadfar bewies sehr viel Kampfgeist und startete in gleich vier Disziplinen: im Shobu Ippon Kumite, im Sanbon Kumite, im Semikontakt und im Formlauf (Kata). Das Shobu Ippon Kumite (Ein-Punkt-System) ist die traditionelle Form des Kämpfens im Karate, bei dem derjenige Kämpfer gewinnt, der zuerst einen Ippon beziehungsweise zwei Wasari (0,5 Punkte) setzen kann. Beim Sanbon Kumite gewinnt ein Kämpfer nach drei Punkten.

Nach harten und teilweise auch umstrittenen Kampfrichterentscheidungen konnte sich Matin Dadfar dennoch eine Silber- und eine zwei Bronzemedaillen erkämpfen.

Sarah Dadfar startete in der Disziplinen Kata (Formenlauf) und landete mir ihren gezeigten Formen auf einen sehr guten fünften Platz. In einem der größten Teilnehmerfelder dieser Weltmeisterschaft konnten sich nur Trägerinnen von Braungurten und Schwarzgurten vor der Brakerin platzieren.

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