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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Extremsport: Michael Taylor gehört zu Europas Spitze

15.07.2017

Biddinghuizen /Nordenham Extremsportler Michael Taylor aus Nordenham kann es einfach nicht lassen. Immer wieder schindet er seinen Körper bei anspruchsvollen Hindernisläufen bis an die Grenzen. Diesmal ging es sogar um den kontinentalen Thron. Er nahm bei der Europameisterschaft der OCR (obstacle course racing) im niederländischen Biddinghuizen teil.

Wie Olympisches Dorf

Qualifiziert hatte sich Michael Taylor unerwartet bei einem Rennen im März in Fürstenau. Also machte er sich jetzt mit seinem Coach und Motivator Benjamin Lenz auf ins Land der Tulpen. Quartier bezogen sie auf dem Fan-Basis-Camp. „Das alleine war schon ein Erlebnis, denn das Camp glich einem Olympischen Dorf mit Flaggen, Menschen und Sprachen aus allen Teilen Europas“, berichtet Michael Taylor.

Aber zum Feiern war er ja gar nicht gekommen. Drei Rennen standen auf dem Programm – an zwei nahm er teil. Los ging’ s mit dem 4-Kilometer-Sprint. Die 20 Hindernisse wurden aus allen 75 Qualifikationsrennen aus ganz Europa zusammengestellt. „Ein Standard-Hindernis-Parcours hat einige anspruchsvolle und durchdachte Hindernisse. Aber auch viele Natur- und reine Spaßhindernisse“, erklärt er. In Biddinghuizen hätten aber die eher witzigen Elemente gefehlt. „Das war ein Mix aus den technisch härtesten Hindernissen aus ganz Europa.“

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Die Erwartungen auf der Sprintstrecke waren nicht sehr hoch, weil sich Michael Taylor selbst nicht für den schnellsten Läufer hält. Aber einige Top-Athleten hatten wohl nicht mit den hohen Anforderungen gerechnet. Alle Hindernisse mussten vollständig und korrekt abgeschlossen werden, was mitunter mehrere Versuche in Anspruch nehmen sollte. Wer ein Hindernis nicht korrekt abschloss, wurde aus der Wertung genommen. Da einige Konkurrenten schwächelten und Michael Taylor eine glänzende Leistung ablieferte, kämpfte er sich nach durchwachsenem Start am Ende noch bis auf den siebten Rang vor.

Sprint hinterlässt Spuren

Der Sprint hatte allerdings Spuren hinterlassen. „Man merkt erst hinterher, was der Körper in so kurzer Zeit geleistet hat“, sagt Michael Taylor. Keine guten Voraussetzungen für seine Paradedisziplin, den 15-Kilometer-Lauf mit insgesamt 55 Hindernissen. Nach nur einer Nacht Atempause und mit Blessuren am ganzen Körper machte er sich trotzdem hoch motiviert auf die Strecke. Viele Elite-Läufer hatten den Sprint ausgelassen und sich auf diese Disziplin konzentriert.

Kräfte schwinden

Zehn Kilometer lang hielt Taylor trotz der Strapazen am Vortag gut mit. Er belegte einen Platz im vorderen Drittel. Doch der Kräfteverschleiß machte sich bei ihm immer mehr bemerkbar. An einem der letzten Hindernisse, welches in einer bestimmten Zeit bewältigt werden musste, brauchte Taylor mehrere Versuche und scheiterte doch immer wieder am Zeitlimit. Am Ende schmiss er seinen Stolz über Bord, gab das Rennen auf und fand damit keinen Platz in der Endwertung.

Dennoch kehrten Michael Taylor und Benjamin Lenz stolz zurück in die Heimat. „Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung“, sagt Michael Taylor. Er habe allerdings lernen müssen, dass eine EM noch einmal eine ganz andere Herausforderung darstelle als herkömmliche Hindernisläufe. „Falls ich mich noch einmal für eine Europameisterschaft qualifizieren sollte, versuche ich, ein noch besseres Ergebnis zu erzielen.“

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