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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Kreissporttag: Mit Leidenschaft für das Ehrenamt

23.05.2016

Rodenkirchen Leidenschaftlich appellierte Kreissportbund-Vorsitzender Wilfried Fugel aus Ellwürden „an die hier versammelte geballte politische Kompetenz“, das Ehrenamt stärker zu honorieren. Nur so sei Vereinsleben weiterhin machbar, sagte er unter dem Beifall der über 100 Besucher des Kreissporttages am Freitagabend in der Markthalle in Rodenkirchen.

Der Sport sei Inbegriff der Zivilgesellschaft, sagte Wilfried Fugel. Aus diesem Selbstverständnis heraus werde in den Vereinen angepackt und umgesetzt, was dem Einzelnen und der Gesellschaft diene. Wer sich im Sport ehrenamtlich engagiere, dulde keine Ausgrenzungen aufgrund von Herkunft, Einkommen oder Bildung. Er wolle aber auch Freude an seiner Arbeit haben und nicht übermäßig behindert werden durch bürokratische Erschwernisse. Beispielhaft nannte Wilfried Fugel die Vorschriften zur Haftung von Vereinsvorständen, ein kompliziertes Steuerrecht sowie das Vergabe- und Tariftreuegesetz.

139 Mitgliedsvereine

Zu dem Kreissporttag begrüßte Wilfried Fugel neben den 70 Delegierten aus 139 Mitgliedsvereinen eine Reihe von Ehrengästen. Stellvertretender Landrat Dieter Kohlmann (CDU), der auch im Namen der Städte und Gemeinden sein Grußwort sprach, würdigte den Kreissportbund als „die größte gesellschaftliche Bewegung im Landkreis“. Der Sport führe alle gesellschaftlichen Schichten zusammen und biete Neubürgern eine gute Gelegenheit, Anschluss zu finden.

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Dem Sport gelinge es, Jugendliche gegen die Konkurrenz elektronischer Medien bei Laune zu halten und der größer werdenden Gruppe älterer Bürger ansprechende Angebote zu machen. „Die sind auch bereit, dafür etwas zu bezahlen“, sagte Dieter Kohlmann. Er wies darauf hin, dass der Kreistag gerade einstimmig die Aufstockung der Übungsleiter-Entschädigungen beschlossen habe.

Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) betonte, Integration funktioniere nur, wenn sich Bevölkerung und Sport der Flüchtlinge annähmen. Auch deshalb sei ein Verbund wie der KSB auf dem Land besonders wichtig. Für die Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) ist „der wirklich wichtige Sport der Sport vor Ort“. Die Zusammenarbeit des Sports mit den Ganztagsschulen entwickele sich zu einem Erfolgsmodell.

Der stellvertretende KSB-Vorsitzende Klaus Damm aus Butteldorf teilte mit, dass die den gesamten Landkreis überziehende Sportentwicklungsplanung gerade mit dem Bericht für den Südbereich (Elsfleth, Berne, Lemwerder) abgeschlossen werden konnte. Erste Ergebnisse seien in Butjadingen und Nordenham regelmäßig stattfindende „runde Tische“ mit Vertretern des Sports und dem Sport nahestehender gesellschaftlicher Gruppierungen. In Brake sei ein vereinsübergreifender Sporttag in der Planung. In Ovelgönne werde am 30. Mai ein Gespräch zu gemeindeübergreifender Kooperation mit Jade stattfinden.

Zu Beginn der Vorstandswahlen kündigte Wilfried Fugel an, dass er in zwei Jahren nicht erneut kandidieren werde. Seine Wiederwahl erfolgte ebenso einstimmig wie die von Peter Büsching-Czerny aus Brake (Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender), Klaus Damm, Dirk Stenzel aus Nordenham (Finanzen), Nadine Spiekermann aus Schwei (Frauen und Senioren im Sport) und Siegfried Gaida aus Nordenham (Lehrarbeit). Lutz Timmermann aus Burhave (Öffentlichkeitsarbeit) bekam die Schriftführung dazu.

Amt für Sascha Fitschen

Neu geschaffen wurde das Vorstandsamt für Sportentwicklung, das verbunden ist mit dem Posten eines stellvertretenden Vorsitzenden. Einstimmig gewählt wurde der 40-jährige Rechtsanwalt Sascha Fitschen aus Nordenham.

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