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Fussball: Nächste Umstrukturierungsstufe erreicht

25.06.2014

Nordenham „Wir wollen den FCN wieder zu einer Marke machen.“ Das hat Klaus Rieger, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Nordenham, am Dienstag in einem Pressegespräch deutlich gemacht. Nach einer monatelangen Umstrukturierungsphase sieht er seinen Verein auf einem guten Weg. Besonders die Jugendarbeit soll wieder mehr in den Fokus rücken.

Neben dem Vorstand wird ab sofort auch der Beirat immer mehr Verantwortung nehmen. Seit der Jahreshauptversammlung im März besitzt er neben den vier Vorstandsmitgliedern eine Stimme bei Vereinsentscheidungen. „Das war vorher wegen der Vorstandskonstellation nicht möglich“, sagte Beiratsmitglied Martin Hinrichs.

Aus Fehlern gelernt

Die Gespräche über die Umstrukturierung liefen bereits im Jahr 2013 an. „Einen Betrieb kann man innerhalb eines halben Jahres umkrempeln. In einem Verein dauert es aber wesentlich länger, weil viele ehrenamtlich tätig und deshalb nicht rund um die Uhr erreichbar sind“, sagte Klaus Rieger.

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Das vorläufige Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Speziell im Jugendbereich wurde an vielen Stellen der Hebel angesetzt. „Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt“, so Matthias Janßen, der wie Martin Hinrichs Mitglied des zwölfköpfigen Beirats ist. „Dass wir wie in der vergangenen Saison keine A-Jugend-Mannschaft stellen können, darf nie wieder passieren.“

In der kommenden Spielzeit wird jede Altersklasse mit einer oder mehreren Mannschaften in den Spielbetrieb eingreifen. Damit der Trainingsablauf geregelt ist, wird jedes Team von zwei Übungsleitern betreut. „Von der G-Jugend über die Herrenteams bis hin zu den Frauen sind wir jetzt gut aufgestellt“, sagt Klaus Rieger. Insgesamt 22 FCN-Teams werden in der neuen Saison auf Punktejagd gehen.

Die A-Jugend wird allerdings wieder – wie schon in der abgelaufenen Rückrunde – als Spielgemeinschaft mit dem ESV Nordenham auflaufen. Dieser Form der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen will sich der FCN auch zukünftig nicht verwehren. „Langfristig wird das alle Vereine betreffen“, sagte Martin Hinrichs. Wegen des demografischen Wandels gebe es immer weniger Kinder. „Da müssen sich die Clubs zusammentun. Für das Thema Spielgemeinschaft sind wir immer offen.“

Damit auch in Zukunft die Nordenhamer Jugendlichen Lust auf Fußball haben, will der FCN wieder mehr Werbung in eigener Sache machen. Durch das jährlich stattfindende überregionale A-Jugend-Hallenturnier – an dem auch immer wieder Bundesligisten teilnehmen – hat sich der FCN einen guten Namen gemacht. Die Bezirksmeisterschaft für Ü-32-Teams kam ebenfalls gut an. „Solche Turniere wollen wir auch für die jüngeren Jahrgänge auf die Beine stellen“, sagte Martin Hinrichs.

Niemanden alleine lassen

Für Klaus Rieger steht dabei an erster Stelle, dass die Organisation nicht allein auf die jeweiligen Trainer abgewälzt wird. Und auch Max-Peter Michel, 2. Vorsitzender und langjähriger Jugendwart, dürfe nicht allein gelassen werden. Durch die Turniere soll der FCN zudem wirtschaftlich profitieren. „Auf diese Weise wollen wir Werbung für unseren Verein machen und für Sponsoren wieder interessant werden“, sagte Klaus Rieger.

Eine Rolle, wieder mehr Kinder zum Fußball zu locken, könnte auch der neue Kunstrasenplatz spielen. „In diesem Zusammenhang wollen wir uns noch mal ganz besonders bei der Stadt Nordenham bedanken“, sagte Martin Hinrichs. Die Zusammenarbeit sei „exzellent“ gewesen und der Terminplan optimal eingehalten worden.

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