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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

ETB kassiert späten Ausgleich

11.09.2017

Neerstedt /Elsfleth Sie waren so dicht dran, aber am Ende reichte es doch nur zu einem Unentschieden. Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben sich am Samstag mit 17:17 (7:6) vom TV Neerstedt getrennt. Eigentlich ein gutes Ergebnis – gerade auswärts. Doch den Ausgleichstreffer kassierte die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami quasi mit dem Schlusspfiff. Ein Sieg war also zum Greifen nahe.

30 Sekunden vor dem Abpfiff brachte Rückraumspieler Markus Zindler den ETB mit 17:16 in Führung. „Wir wussten genau, was kommt“, sagte Adami. Es sei klar gewesen, dass sich Neerstedts überragender Spielgestalter Andrej Kunz den letzten Wurf nehmen werde. So kam es auch. Elsfleths Christopher Santen war zwar eng am insgesamt achtfachen TVN-Torschützen dran, aber Kunz kam trotzdem zum Abschluss. Der Ball landete unhaltbar im Winkel. „Ein tolles Tor. Das muss man ihm lassen“, zollte auch Adami Kunz Respekt.

Dass die Elsflether überhaupt so dicht vor einem Sieg standen, war anfangs nicht abzusehen. Erst in der 8. Minute erzielte Santen den ersten Treffer zum 1:4. Doch anschließend lief es. „Die Abwehr hat klasse gearbeitet, und Torhüter Kevin Danielzik hat super gehalten“, lobte Adami. Aus dem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand machte sein Team einen 7:5-Vorsprung. Fast eine Viertelstunde lang ließ der ETB keinen Gegentreffer zu.

Nicht so glücklich war Adami teilweise mit den Entscheidungen der Schiedsrichter. „Ab und zu haben sie uns kleine Stiche verpasst. Aber das haben sie natürlich nicht mit Absicht gemacht“, meinte Adami, ohne dem Gespann irgendeine Form von Parteilichkeit vorwerfen zu wollen. In der einen oder anderen Situation hätte sein Team aber Nachteile erlitten.

Seine Mannschaft müsse sich aber an die eigene Nase fassen, wie der Coach sagte. „Als Lasse Pape das 16:15 erzielte, erhielt ein Neerstedter gleichzeitig eine Zeitstrafe. Aber wir haben nichts daraus gemacht“, sagte Adami. Auch die letzten 30 Sekunden hätten die Elsflether cleverer runterspielen können. „Das Ding müssen wir einfach nach Hause bringen“, meinte Adami. Entsprechend wertet er das Unentschieden als Punktverlust. „Aber da können wir mit leben.“

ETB: Danielzik, Wagenaar – Santen (3), Zindler (3), Oberegger (3), B. Rußler (3/1), Pape (2), von Lien (2), Bolte (1), Rambau, Wille, Pille.

Spielstationen: 5:2 (10.), 5:7 (24.), 6:7 (30.), 9:13 (40.), 13:13 (48.), 15:16 (55.), 17:17 (60.).