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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Ein Defi für den Fall der Fälle

26.01.2019

Neustadt Er kann im Fall der Fälle Leben retten. Er ist leicht zu handhaben und einfach zu transportieren: der Defibrillator – im Fachjargon Defi oder auch Schockgeber genannt. Petra Heinemann, 1. Vorsitzende des Vereins „Von Mensch zu Mensch“, hat einen solchen Defi jetzt an Rolf Höpken, 1. Vorsitzender des Turnvereins Neustadt, übergeben.

Der Verein

„Von Mensch zu Mensch“ lädt zur Jahreshauptversammlung. Sie wird am Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr,

im Rathaus, Trauzimmer, Rathausstraße 14, eröffnet.

„Unser Verein kann auf ein interessantes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken und auch die Perspektiven sind sehr gut“, verspricht Geschäftsführer Hergen Koopmann.

Im Beisein des stellvertretenden Landrats der Wesermarsch, Dieter Kohlmann, wurde der Defibrillator erstmals in Betrieb genommen. Die Finanzierung war aus den Spenden für den Verein „Von Mensch zu Mensch“ anlässlich der Beerdigung von Anke Kohlmann erfolgt.

Direkt nach der Übergabe gab es eine Schulung für ausgewählte Spartenleiter des TV Neustadt. Bei mehr als 80 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt nach Angaben von Experten anfangs ein Kammerflimmern vor. Ein Defi kann diese elektrisch kreisende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von einem Großteil aller Herzmuskelzellen unterbrechen.

„Prävention ist wichtig für uns. Die Turnhallen in Oldenbrok und Ovelgönne sind bereits mit Defis ausgestattet. Wir freuen uns, über die Kohlmann-Spenden jetzt auch Neustadt ausstatten zu können“, sagt Hergen Koopmann, Geschäftsfrüher der Vereins „Von Mensch zu Mensch“ im Gespräch mit der NWZ. Er teilt zugleich mit, dass für den Ortsteil Großenmeer eine Defi-Außenanlage auf dem Marktplatz geplant sei. Eine solche Lösung werde von der großen Vereinsgemeinschaft präferiert.

Unterdessen wird in den politischen Gremien der Gemeinde Ovelgönne auch darüber diskutiert, die Kindertagesstätten mit Defibrillatoren auszustatten. Die Leiterin der Kita Villa Kunterbunt, Doris Knauff, hatte eine entsprechende Anregung unterbreitet und darauf hingewiesen, dass gerade auch bei Kindern immer wieder Herzfehler und Herzschwächen festgestellt würden.

Im Moment lässt sich eine Ausstattung der Kitas leider nicht realisieren. Es fehlt das nötige Geld – jetzt hofft man auf potenzielle Sponsoren.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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