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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Friesensport: Nominierung zu Boßelspektakel sorgt für Irritationen

20.08.2016

Zetel Irritationen im Vorfeld des Boßelspektakels „King and Queen of the Road“ Mitte Oktober: Reiner Berends, Boßelwart im Friesischen Klootschießerverband, hat Feenja Bohlken vom KBV Schweinebrück Anfang der Woche mitgeteilt, dass sie nicht in Irland starten darf. Die Begründung: Sie sei zu alt, um am Jugendwettbewerb teilnehmen zu können. Feenjas Platz wird ihre Vereinskollegin Chantal Bohlen einnehmen.

Indes: Während der Siegerehrung der vergangenen Championstour-Saison hatte der stellvertretende FKV-Vorsitzende Johann Schoon im Beisein des Boßelwarts noch öffentlich verkündet: „Alle vier Championstoursieger dürfen in Irland starten.“

Vorstandsbeschluss

Doch es wird wohl anders kommen: Der FKV beruft sich in seiner Entscheidung auf einen zwei Jahre alten Vorstandsbeschluss, wonach der Verband keine 18-Jährigen mehr zum Jugendwettbewerb nach Irland schicken wird. Dieser Entschluss sei Anfang Juli während einer Zusammenkunft noch einmal bekräftigt worden.

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Feenjas Eltern, Karl-Georg und Tanja Bohlken, reagierten umgehend. Sie nahmen mit einem der Verantwortlichen des Boßelspektakels Kontakt auf. Seamus O’Tuama verwies auf die Ausschreibung. Dort stehe, dass Starter und Starterinnen in der Altersklasse „Under 18“ am ersten Januar des betreffenden Jahres noch keine 18 Jahre alt sein dürfen.

Feenja Bohlken vollendete im Januar dieses Jahres das 18. Lebensjahr. Für den Irländer ist klar: Feenja darf starten.

FKV schiebt Riegel vor

Damit konfrontiert, ließ sich der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts Feenja Bohlkens Startrecht von den Veranstaltern noch einmal bestätigen. Und dennoch schiebt der FKV Feenjas Start einen Riegel vor. Der eigene Vorstandsbeschluss sei eindeutig und vorrangig, heißt es: Der FKV schickt keine 18-Jährigen nach Ballincurring. Übrigens habe man noch nie eine Ausschreibung von der Veranstaltung erhalten, sagte der FKV-Vorstandsboss.

Bemerkenswert: Noch vor zwei Jahren hatte der FKV eine Ausnahme gemacht. Werfer Michael Mülder (Schirumer-Leegmoor) hatte in Irland auf die Straße gehen können, obwohl er vier Wochen vor der Veranstaltung seinen 18. Geburtstag gefeiert hatte.

  Die für den vergangenen Donnerstag geplante Zusammenkunft der Irland-Fahrer in der Geschäftsstelle des FKV in Wiesmoor ist derweil abgesetzt worden.

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