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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

FCN sucht dringend Ehrenamtliche

26.03.2019

Nordenham Es war die erste Jahreshauptversammlung, die Max-Peter Michel als Vorsitzender des 1. FC Nordenham leitete. Vor einem Jahr hatte er den Posten von Klaus Rieger übernommen, der jetzt sein Stellvertreter ist. In seinem Rückblick zeigte sich Max-Peter Michel zufrieden. Es gibt allerdings auch Probleme. So wie in vielen anderen Vereinen auch mangelt es an Ehrenamtlichen.

Freiwillige Helfer werden in vielen Bereichen benötigt. Aktuell geht es um die Suche nach einem Nachfolger für Klaus Rieger, der voraussichtlich ab Juli nicht mehr zur Verfügung steht. Nach den Worten von Max-Peter Michel soll dieses Amt zunächst einmal kommissarisch besetzt werden. Auch Jugendleiter Wilfried Röglin kann Unterstützung gut gebrauchen. Und für den Trainings- und Spielbetrieb werden immer wieder Trainer und Betreuer gesucht.

Der FCN hat zurzeit 368 Mitglieder. Die Tendenz ist leicht steigend. Fußball-Obmann Thomas Neumann gab einen Überblick über die fünf- Männer und zehn Jugendmannschaften, die im Verein kicken. Die 1. Herren spielt in der Kreisliga und ist vom Abstieg bedroht. „Die Mannschaft hat aber eine gute Spielanlage, und wir sind überzeugt davon, dass sie die Klasse hält“, sagt Max-Peter Michel. Gleichwohl warnte er, dass sie sich längst nicht in sicherem Fahrwasser befindet.

In der 2. Herren, die in der 1. Kreisklasse spielt, werde es voraussichtlich im Sommer zu einem Umbruch kommen, da einige der älteren Spieler ihre Laufbahn beenden. Der FCN will dieses Team mit A-Jugendlichen auffüllen, die nicht auf Anhieb den Sprung in die Erste schaffen.

In den Jugendklassen ist der FCN in allen Jahrgängen bis runter zur G-Jugend mit mindestens einem Team vertreten. Aushängeschild ist die C-Jugend, die die Tabelle in der Bezirksliga anführt. Max-Peter Michel geht davon aus, dass der FCN spätestens in drei Jahren mindestens zwei Mannschaften pro Jahrgang ins Rennen schicken kann.

Gegenüber der NWZ berichtete der Vorsitzende von einem Trend, der sich zurzeit in vielen Fußballvereinen niederschlägt. Unlängst besuchte Max-Peter Michel den Amateur-Fußball-Kongress des Deutschen Fußball Bundes in Barsinghausen. Dort erfuhrt er, dass die Zahl der Fußballer in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren von 6,7 auf 7,01 Millionen gestiegen ist. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Mannschaften um 12 000 geschrumpft.

Nach den Worten von Max-Peter Michel sehen viele Spieler Fußball immer weniger als Pflichtveranstaltung an. Für sie sei Fußball eine Option fürs Wochenende. „Das Freizeitverhalten hat sich verändert. Immer mehr Fußballer wollen nur dann spielen, wenn sie auch Lust haben.“ Diese Entwicklung führt dazu, dass die einzelnen Kader immer größer werden, „damit man am Wochenende überhaupt elf Leute auf den Platz bekommt“. Max-Peter Michel beobachtet einen entsprechenden Trend auch in der Wesermarsch und im eigenen Verein.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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