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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Dänen holen Stüdemann-Cup

07.01.2019

Nordenham Der Klaus-Stüdemann-Cup im Hallenfußball für A-Junioren erlebte am Wochenende beim FC Nordenham seine 31. Auflage. Das Organisationsteam um Wilfried Röglin und Michael Wetsch sorgten wieder für internationalem Flair, denn neben deutschen, teils hochklassigen Vereinen spielten auch der SC Heerenveen (Niederlande) und der Boldklub Vejle (Dänemark) um den begehrten Wanderpokal und um attraktive Sachpreise.

Vejle war schließlich auch der Turniersieger. Im Endspiel bezwangen die Dänen mit 3:1 Toren den VfB Lübeck. Auch wenn es im Finale nicht reichte, ist das Abschneiden des VfB beachtlich, denn das Team von Trainer Christoph Oelschlegel trat mit nur sieben Feldspielern an.

Wilfried Röglin begrüßte am Sonnabend die Mannschaften in der Großsporthalle an der Rudgardstraße. Dabei dankte er den zahlreichen Sponsoren für die Unterstützung. Bedröppelt reagierte der Veranstalter auf die magere Zuschauerresonanz. „Warum die Fans dieses hochklassige Event nicht annehmen, bleibt ein Geheimnis“, schüttelte Wilfried Röglin den Kopf. Michael Wetsch hätte sich derweil bei der Begrüßung einen Vertreter der Stadt Nordenham gewünscht: „Mit diesem Turnier machen wir den Teams, die teils von weit her angereist sind, unser Region doch auch als möglichen Urlaubsort bekannt.“ Thorsten Böning, Vorsitzender des Kreissportverbandes Wesermarsch, lobte in seiner Ansprache das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer.

Guter Start

Die Heimmannschaft bildete eine Auswahl von Spielern des FCN, des TSV Abbehausen und des ESV Nordenham. Für Trainer Ismail Tosun war die Teilnahme eine Freunde: „In so einem elitären Feld anzutreten, ist eine besondere Herausforderung“, sagte er. Und die Auswahl legte gut los. Gegen den Bundesligisten Niendorfer TSV gewann sie in der Vorrunde mit 2:1. Danach war die Luft jedoch raus. In der Qualifikationsrunde am Sonntagvormittag schied die Stadtauswahl gemeinsam mit dem SV Germania Wernigerode aus.

Für die ausländischen Gäste war es ungewohnt, in der Halle zu spielen. „In unserem Land gibt es keinen Hallenfußball. Wir sind hier, um ihn kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen“, sagten unisono die Trainer Bo Möller (Vejle) und Mark Drenth (Heerenveen). Die Holländer traten mit zwei Jugendnationalspieler an. Jaimy Kroese für die Niederlande und Orri Kjartoisson für Island wurden bereits international berufen. Der Klub aus Dänemark reiste ohne seine sechs Junioren-Nationalspieler an. Sie bereiten sich zurzeit mit den Profis auf die nächste Saison vor.

Die JHV Nordwest aus Oldenburg hatte sich hohe Ziele gesetzt: „Erstmal ohne Qualifaktion in die Hauptrunde einziehen und dann sehen, welche Chancen wir auf den Turniersieg haben“, gab Co-Trainer Andreas Bartels die Marschrichtung vor. Am Ende reichte es für Platz drei, nachdem die Oldenburger im „kleinen Finale“ mit 6:1 die Holländer geschlagen hatten.

Als Titelverteidiger ging der TSV Niendorf ins Turnier. Trainer Özden Gocadal sah neben den Dänen, den Holländern und den Oldenburgern auch sein Team in der Favoritenrolle. Doch er hatte die Rechnung ohne die Spieler gemacht. In der Hauptrunde schied die Mannschaft überraschend vorzeitig aus.

Erstmalig dabei in Nordenham waren der Heider SV aus Schleswig-Holstein (Regionalliga) und der SV Germania Wernigerode aus dem Oberharz (Landesliga Sachsen-Anhalt). Für den FC Mecklenburg-Schwerin war es der zweite Auftritt beim Nordenhamer Hallenspektakel. Ebenfalls dabei war ein Team der TSM Fußballakademie Berlin, die einen interessanten Ansatz hat: An der Akademie können sich Spieler aller Nationalitäten neben dem Training in ihrem jeweiligen Heimatverein weiterbilden.

156 Tore in 42 Spielen

Die jungen Spieler aus dem gesamten Teilnehmerfeld zeigten gute Kombinationen. Souverän agierten auch die Unparteiischen Thomas Bauer, Jannek Wolf, Tobias Treczok, Cenk Kara und Philipp Eiben. Insgesamt gab es 156 Tore in 42 Begegnungen zu sehen. Zum besten Torhüter des Turniers wählten die Trainer Nico Heiden vom VfB Lübeck. Bester Spieler war Jessie Uljekan vom SC Heerenveen. Turukan Sen von der Berliner Akademie war mit sieben Treffern erfolgreichste Torschütze. Die meisten Begegnungen verliefen sehr fair.

Einen vorbildlichen Eindruck hinterließ der SC Heerenveen. Das Team stellte überraschend Trikots für eine Tombola zur Verfügung und bot sogar noch Hilfe beim Abbau der Rundumbande an.

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