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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Entwicklungen Im Liveblog
Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Turnier mit internationalem Flair

06.01.2020

Nordenham Ein Neunmeter-Schießen musste über den Turniersieg beim 32. Haarika-U 19-Wintercup 2020 in Nordenhamer Großsporthalle am vergangenen Wochenende entscheiden. Im Finale zwischen dem Hamburger Bundesligisten Niendorfer NTSV und dem Regionalligisten JFV Nordwest Oldenburg hatte es nach Ablauf der regulären Spielzeit 2:2 gestanden. Das bessere Ende hatte der NTSV für sich, denn das Team von Trainer Andreas Prohn traf einmal mehr vom Punkt ins Tornetz.

Niendorf war ein würdiger Sieger, denn bis zum Finale gewannen sie alle ihre Begegnungen mit zeitweise attraktivem Hallenfußball. Im Finale stand den Elbstädtern das Glück zur Seite, denn JFV Nordwest führte rasch mit 2:0 und traf in der Schlussphase zweimal das Aluminium. Sehenswert dabei besonders der zweite Oldenburger Treffer, den Niklas Nannt per Seitenfallzieher ins Netz wuchtete. Zahlreiche Fans würdigten Nannt mit langem Applaus. Er wurde zum besten Akteur von den Trainern aller beteiligten Mannschaften gewählt.

NTSV-Coach Prohn zuckte nach dem Erfolg mit den Schultern: „Neunmeter-Schießen bedarf der Nervenstärke“. Torhüter Jan-Luca Gräfe wehrte den letzten Neunmeter des Oldenburgers Luca Liske ab und wurde nicht nur deswegen zum besten Torhüter gekürt. JFV-Trainer Lasse Otremba lag richtig: „Wir hätten auch der Sieger sein können. Die Vorteile im Spiel lagen in der Schlusssequenz auf unserer Seite.“

Zehn Teams dabei

Insgesamt kämpften zehn Mannschaften von der Bundesliga bis zur Bezirksliga um den Titel. Das Event besaß mit der Teilnahme vom holländischen Erstliga-Klub SC Heerenveen sogar internationales Flair. Allerdings reisten die niederländischen Friesen nur mit einer B-Truppe an, da die besten Akteure bei einem Hallen-Masters im Mulfingen (Bad Württemberg) im Einsatz waren. Heerenveen schied bereits ebenso wie die JSG Nordenham/Abbehausen nach der Qualifikationsrunde am Sonntagmorgen aus.

„Wir hatten das Potential, hier die höherklassigen Mannschaften mächtig zu ärgern. Leider stimmte bei uns die Laufbereitschaft und Einstellung nicht“, ärgerte sich der Abbehauser JSG-Trainer Julian Wendtland. Den Nordenhamern gelang in sechs Begegnungen nur ein Remis gegen den FC Eichede aus Schleswig-Holstein. Alle anderen Spiele gingen verloren.

Eichedes Trainer Niclas Warstein konnte auch nicht seine beste Elf stellen, da zeitgleich Kreismeisterschaften im Futsal angesetzt waren.

Sehr gute Kritik kam beim Trainer- und Mannschaftsabend auf. „Das war herausragend organisiert“, sprang Warstein mit dieser Aussage für alle Teilnehmer in die Presche. Ziemlich ungewöhnlich verlief die An- und Abfahrt für den Eimsbütteler TV. „Wir haben das Niedersachsen-Ticket genutzt und sind mit dem Zug aus Hamburg hier“, sagte ETV-Trainer Phil Nabaoui, der die zwei Tage zur Stärkung des Teamgeistes ausgerufen hatte. Die weiteste Anreise hatte der 1. FC Lok Leipzig aus der Landesliga Sachsen mit 430 Kilometern.

Lok-Trainer Danilo Daum reiste daher mit seinem Team schon am vergangenen Freitag an. „Denoch haben wir erst am zweiten Spieltag zur eigentlichen Form gefunden. Am Sonnabend lief nicht viel bei uns“, waren seine Worte.

Mit dem nötigen Spaß am Fußball schaffte es die JFV Bremerhaven bis ins Halbfinale – wurde nach einem 3:1-Sieg gegen SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte Dritter.

„Hauptsache, es gab keine schweren Verletzungen“, meinte Trainer Robin Göde von der SV Viktoria. Ingesamt verlief das Turnier fair.

Große Namen vermisst

Ein Akteur von der JFV RWD Rehden musste wegen einer Zehnagelverletzung im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Einige Zuschauer hätten gern einen großen Namen aus dem Fußball dabei gehabt. Matthias Janßen als Mitorganisator entgegnete: „Vereine wie Werder Bremen meiden seit längerem gänzlich die Halle.“

Eröffnet wurde die Veranstaltung unter anderem vomn stellvertretenden Bürgermeister Ulf Riegel und von Thorsten Böning (Vorsitzender des Kreissportbundes).

Die vier ersten Mannschaften bekamen bei der Siegerehrung Geldpreise vom neuen Hauptsponsor Zinnur Sahin überreicht. Der Niendorfer Djavid Abdullahit wurde mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze des Turniers.

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