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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Nordenham geht als Favorit ins Finale

17.05.2013

Nordenham Man muss es auch mal sagen dürfen: An diesem Sonnabend geht es im Nordenhamer Plaatwegstadion nicht einfach nur um die Wurst – es geht vielmehr um den ganzen Grill: Um 16 Uhr beginnt das Endspiel des Krombacher-Kreispokals zwischen den Fußball-Kreisligisten 1. FC Nordenham und AT Rodenkirchen.

Auf der Bank der Nordenhamer wird dann ein Mann sitzen, der den ATR wie kaum ein anderer kennt: Schließlich hat FCN-Trainer Sven Schmikale die Rodenkircher selbst sechs Jahre lang trainiert. In wenigen Wochen wird seine Auszeit vom Fußball beginnen, „und deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir gegen den ATR spielen“, sagt Nordenhams scheidender Trainer und glaubt, dass die Rodenkircher zahlreiche Fans mitbringen werden.

Und die hoffen, dass ihre Mannschaft dem Tabellenführer der Kreisliga IV einen großen Kampf liefern wird. Rodenkirchens Trainer Wolfgang Rohde hofft kräftig mit. Allerdings ist er extrem pessimistisch. „Es gab wohl nie einen klareren Favoriten als Nordenham“, sagt er. „Wir werden keine Chance haben.“

Die Leistungen seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen haben Rohdes Vorfreude auf das Endspiel getrübt. „Wir haben schlecht gespielt und sind jede Woche mit einer anderen Elf aufgelaufen“, sagt er. Insbesondere die Abschlussschwäche seiner im Neuaufbau befindlichen Mannschaft bereitet ihm große Sorgen.

Schmikale interpretiert Rohdes Worte in erster Linie Taktik. Eine Favoriten gebe es nicht. Das habe seine Elf beim mühsamen Sieg gegen Neustadt/Oldenbrok (2. Kreisklasse) erfahren müssen.

Er stellt seine Elf auf aggressive Gäste ein. „Die werden früh vorne draufgehen, um sich dann zurückzuziehen und auf Konter zu spielen“, glaubt er und warnt vor Florian Faehses Schnelligkeit und der Kopfballstärke von Sören Maas.

Final-Tag beginnt mit F-Jugend-Vorspiel

Der 1. FC Nordenham qualifizierte sich durch ein Freilos in der ersten Runde sowie mit Siegen gegen den TuS Elsfleth (im Elfmeterschießen) und die SG Neustadt/Oldenbrok (2. Kreisklasse/3:2) für das Finale.

Dem AT Rodenkirchen gelang der Einzug ins Endspiel mit Siegen gegen den SC Ovelgönne, dem Gemeinderivalen SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor und die Spielvereinigung Berne (im Elfmeterschießen).

Der Endspielnachmittag beginnt mit einem Vorspiel der F-Jugend-Mannschaften des 1. FC Nordenham und des ATR, die anschließend mit den Finalisten in das Stadion einlaufen werden.

Rohde zerbricht sich in erster Linie den Kopf darüber, wie seine Spieler Nordenhams Torjäger Erhan Turan ausschalten können. „Erhan ist eine absolute Granate und im entscheidenden Moment immer da“, sagt Rohde. Diese Meinung teilt FCN-Fußball-Boss Klaus Rieger, der am Donnerstag bestätigte, dass Turan auch in der kommenden Spielzeit für den FCN auf Torejagd gehen wird.

Wie dem auch sei: Die Rodenkircher werden am Sonnabend nach Rohdes Worten mit zwei tief stehenden Viererketten und zwei Stürmern auflaufen. Ob Julian Ostendorf und Hendrik Metz spielen können, sei fraglich. Es könne deshalb sein, dass Sven Nordhausen aushilft.

Schmikale hat ein kleines Torwartproblem: René Albers, Christoph Müller und Jannik Richter drohen auszufallen. Der Trainer hofft, dass Fabian Strauß, der Oberschenkelprobleme hat, mitspielen kann. Von taktischen Sperenzchen sieht er ab. „Wir müssen wie immer spielen. Warum sollten wir etwas ändern?“, fragt Schmikale rhetorisch und schwört seine Elf auf das Finale daheim ein. „Am Sonnabend wollen wir unser zweites Saisonziel erreichen und Kreispokalsieger werden.“

Das erste Saisonziel, einen Platz unter den ersten Fünf der Kreisliga-Tabelle, habe man bereits erreicht, sagt der Trainer des FCN, wohlwissend, dass seine Mannschaft in der kommenden Woche den Bezirksliga-Aufstieg klarmachen kann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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