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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Niendorf wird Favoritenrolle gerecht

08.01.2018

Nordenham Der Niendorfer TSV hat zum zweiten Mal nach 2016 das hochkarätig besetzte A-Jugend-Fußballturnier in der Nordenhamer Sporthalle Mitte gewonnen. Im Finale setzte sich der Bundesligist am Sonntag gegen den VfB Lübeck knapp mit 3:2 durch. Der Gastgeber 1. FC Nordenham schlug sich zumindest am zweiten Turniertag tapfer. Er kämpfte sich in die Zwischenrunde und schied dort als Gruppendritter aus.

Die Niendorfer konnten aus terminlichen Gründen im vergangenen Jahr ihren zuvor geholten Titel nicht verteidigen. Bei der 30. Auflage des Wettbewerbs um den Stüdemann-Wintercup standen sie in diesem Jahr aber wieder auf der Matte.

Als ranghöchstes Team war der TSV auch Topfavorit, doch er hatte Anlaufschwierigkeiten. „Wir sind schwer ins Turnier hinein gekommen“, sagte Niendorfs Trainer Andreas Prohn. Sein Team habe sich aber von Spiel zu Spiel gesteigert.

In der Zwischenrunde wäre Niendorf sogar fast schon rausgeflogen. Gegen den JFV Bremerhaven musste im letzten Spiel ein Sieg her, sonst wäre der Titeltraum schon ausgeträumt gewesen. Erst 13 Sekunden vor dem Abpfiff erzielten die Hamburger den 4:3-Siegtreffer – der Halbfinaleinzug war geschafft.

Knapper Halbfinalsieg

In der Runde der letzten Vier setzte sich der NTSV knapp mit 3:2 gegen den FC Mecklenburg Schwerin durch, gegen den er in der Vorrunde noch 1:2 verloren hatte. In der anderen Halbfinalpartie bekam der Titelverteidiger JFV Nordwest seine Grenzen aufgezeigt. Deutlich mit 1:6 verlor er gegen Lübeck.

Kurios: Schon das allererste Turnierspiel am Samstagmittag verloren die Oldenburger gegen Lübeck exakt mit dem gleichen Ergebnis. Das Spiel um Platz drei gewannen die Oldenburger aber wieder mit 3:1 gegen Schwerin.

Die Niendorfer hatten sich den Turniergewinn ganz fest auf die Fahne geschrieben. „Klar waren wir als Bundesligist Favorit“, sagte Spielmacher Eric Gueye. In der Halle könne aber jeder jeden schlagen. „Deswegen war es kein Selbstläufer“, sagte er. Für den NTSV war es der einzige Hallenauftritt in dieser Saison. Aber der Trainer hat sich gefreut, dabei sein zu dürfen. „Das Turnier gehört zu den Highlights in Norddeutschland. Außerdem ist es ja auch teambildend, ein Turnier über zwei Tage mit Übernachtung zu spielen“, sagte Coach Prohn.

Ähnlich äußerte sich Ralf Wiegand, Trainer des JFV Bremerhaven. Wegen der verhältnismäßig kurzen Distanz zur Hafenstadt auf der anderen Weserseite hätten die Bremerhavener am Samstagabend durchaus nach Hause fahren und dort übernachten können. „Aber dieses Turnier ist gut für das Mannschaftsgefüge, zumal es auch noch top organisiert ist“, sagte Wiegand. Er würde jederzeit wiederkommen, verriet er.

Wo es Sieger gibt, gibt es allerdings auch Verlierer. Zu ihnen gehörte der USC Paloma Hamburg – zumindest am entscheidenden zweiten Turniertag. In der Gruppenphase hatten die Hansestädter noch alle ihre Spiele gewonnen. Am Sonntag lief aber nicht mehr viel zusammen. Sie holten in der Zwischenrunde nur noch einen Punkt und schieden aus.

Umgekehrt lief es für den Gastgeber. Am Samstag lief der FCN seinen Möglichkeiten noch weit hinterher. „Uns hat die Gier gefehlt“, monierte Trainer Sebastian Hülsmann. Das habe sich am Sonntag aber gravierend geändert. Die Qualifikationsrunde entschieden die Nordenhamer für sich. In der Zwischenrunde gelang ihnen nach einer 1:6-Auftaktniederlage gegen den JFV Nordwest ein spektakulärer 5:0-Erfolg gegen Paloma. Held des Spiels war Torhüter Darius Hellmund, der eine Glanzparade nach der anderen hinlegte. Aber nicht nur wegen dieser einen Partie wurde er von allen Trainern nach dem Turnier zum besten Torwart gewählt.

„Tipptopp präsentiert“

„Wir haben uns tipptopp präsentiert“, meinte Hülsmann trotz der abschließenden 0:3-Niederlage gegen Schwerin. Auch Spieler Niklas Weers war zufrieden. „Ein kleiner Leistungsunterschied zu den höherklassigen Mannschaften war schon da. Aber wir haben uns gut geschlagen und die Zwischenrunde erreicht“, sagte er.

Rundum zufrieden war auch Jugendleiter Wilfried Röglin. „Wir haben tolle Fußballspiele gesehen“, sagte er. Außerdem seien die Teams sehr fair zu Werke gegangen. Zuspruch kam von allen Seiten. Die Vereinsverantwortlichen der teilnehmenden Teams hatten rein gar nichts auszusetzen.

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