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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Kampfsport: Virtuell bis ins Finale gekämpft

24.10.2020

Nordenham Recht erfolgreichen beteiligten sich Danilo Smailov, Ahmad Al Kadri und Ebraheem Al Kadri vom Nordenhamer Budo und Fitness Center Dojang an einem erstmalig ausgetragenen internationalen virtuellen Online-Turnier. Das wurde von 906 Teilnehmern aus 164 Vereinen in 39 Nationen unterstützt. Der Taekwon-Do-Weltverband (ITF) hatte das ins Leben gerufen, weil wegen der Corona-Pandemie derzeit keine Kampfsport-Wettkämpfe in den Hallen möglich sind.

Per Online-Konferenz waren zeitgleich 79 Coaches weltweit durch Meister Harry Vones (Organisator) und Großmeister Alberto Katz (Argentinien) über umfangreiche Regelwerke und Systeminformationen instruiert worden. In den teilnehmenden Sportschulen wurden Videos mit den je nach Graduierung vorgegebene Formenläufen aufgezeichnet und dann an eine Datenbank (Sportdata) gesendet.

Der jeweilige Taekwon-Doka musste einen tagesaktuellen Code in die Kamera halten und durfte dann das Bild nicht mehr verlassen. Diese erstellten Videos wurden durch den Organisator dahingehend geprüft, ob das Regelwerk eingehalten wurde. Im optimalen Fall wurden die Aufnahmen freigeschaltet, damit die Kampfrichter, es waren weltweit 54 im Einsatz, darauf Zugriff bekamen, um sie zu bewerten.

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Nur eine Niederlage

Danilo Smailov, 1. Dan in der Gruppe 15 bis 17 Jahre, hatte es mit einem starken Feld mit 51 Kontrahenten aus 37 Vereinen in 16 Nationen zu tun. Der 16-Jährige besiegte zunächst Matteo del Vento aus Italien. In der Runde der letzten 32 musste Danilo gegen den Argentinier Ezequiel Benitez antreten. Beide Vergleiche gingen mit 4:1-Kampfrichterstimmen zugunsten von Danilo aus. Joshua Arrigoni hieß der zweite Italienische Kontrahent im Viertelfinale. Hier war die Wertung 5:0 für den Nordenhamer.

Mats Lind wartete im Halbfinale und diese Auseinandersetzung gab es schon einmal in diesem Jahr. Damals gewann Danilo eindeutig und auch jetzt hatte der Dojang-Schüler die Nase vorn. Das Endergebnis lautete 4:1 für ihn. Im Finale gab es ein deutsches Duell gegen Tobias Herberts aus der Sportschule Monheim, der mit 3:2-Richterwertung knapp siegte. Der 2. Platz in solch einem starken internationalen Feld ist ein super Ergebnis für Danilo Smailov.

Ahmad Al Kadri, 1. Dan in der Gruppe 18 bis 35 Jahre, hatte zunächst ein Freilos. In der 32er-Runde besiegte der 23-jährige Nordenhamer den Australier Aaron Powell mit 5:0. Philip Helgesen Bekkelund aus Norwegen war im Achtelfinale gegen Ahmad Al Kadri, der in Braunschweig studiert, bei dessen 4:1-Sieg chancenlos. Noch deutlicher mit 0:5 musste sich im Viertelfinale der Belgier Anthony Raeijmaekers dem Dojang-Schüler geschlagen geben.

Letztlich verhinderte der Norweger Phillip Jack Eilertsen den Einzug von Ahmad Al Kadri ins Finale, denn der Skandinavier gewann mit 5:0-Kampfrichterstimmen. Auf Grund von Vorlesungen musste Ahmad zurück nach Braunschweig und fand dort nicht mehr die optimalen Bedingungen, um seine Formenläufe aufnehmen zu können. Das war natürlich schade für seinen Verlauf. Trotz aller Umstände erreichte Ahmad einen mehr als achtbaren dritten Platz in einem sehr guten Feld.

Gelungenes Debüt

Für diese Veranstaltung waren erstmalig Farbgurte zugelassen. Aus dem Grund durfte Ebraheem Al Kadri, 4./3. Kup in der Gruppe 12 bis 14 Jahre, an den Start eines internationalen Turniers gehen. Das Besondere: Für Ebraheem war es das Debüt bei einem Turnier und das gleich auf internationalen Ebene.

Ebraheem startete in der Runde der letzten 32 und musste den deutschen Arsenios Sofias vom Guwon Ui Son Kastrup-Rauxel schlagen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Das gelang ihm auch mit einem Ergebnis von 5:0 sehr deutlich. Dort ging es dann gegen Thibanraaj Balakrishnan aus Malaysia. Hier wurde das Resultat schon enger. 3:2 Kampfrichter sahen Ebraheem knapp vorne. Im Viertelfinale war der Kanadier Jameson Kirker die Endstation für Ebraheem Al Kadri. Hier verlor der Dojang-Schüler dann sehr deutlich mit 5:0. Mit dem 5. Platz bei seinem ersten Turnier konnte der Neueinsteiger mehr als zufrieden sein..

Dojang-Leiter Bernd Strahlmann fand ein sehr positives Resümee für die Veranstaltung. Über diesen Weg wurde sei eine Vergleichsmöglichkeit geschaffen worden, die wieder für eine gewisse Spannung in den Vereinen und Sportschulen sorge. Die Wertigkeit dieses Events sei mit einem World Cup gleichzusetzen. Bei einem World Cup dürfen Vereine und Sportschulen melden, was bei einer Weltmeisterschaft nicht möglich ist. Deshalb seien die erreichten Platzierungen schon als sehr hochwertig anzusehen.

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