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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wieder Leben auf der Skaterbahn

09.07.2019

Nordenham Skate- und Longboarden liegt nach wie vor im Trend. Aber es ist gar nicht so einfach, die Balance auf den Brettern zu halten und die Grundlagen des Cruisens zu erlernen. Umso schöner, dass sich jetzt für Nordenhamer Kinder bei einer Ferienpass-Aktion die Gelegenheit dazu bot. Drei Stunden dauerte der Kursus, der auf der Skaterbahn am Weserstrand stattfand.

Die zehn Mädchen und Jungen hatten ihre eigenen Rollbretter mitgebracht. Alle waren selbstverständlich mit Helmen und Schonern ausgerüstet. Während sich die ganz frischen Anfänger im Geradeaus- und Kurvenfahren sowie im Bremsen übten, zog es andere schon an die Rampen der Funbox.

Geleitet wurde der Kursus von Ingo Föhre, der seit einem Dreivierteljahr in Nordenham wohnt. Der 47-Jährige, der ursprünglich aus Berlin stammt und seinen Wohnsitz von München in die Wesermarsch verlegt hat, skatet seit seinem 15. Lebensjahr. Am liebsten fährt er mit dem Streetboard, das einem Snowboard und entfernt auch einem Waveboard ähnelt. „Ich finde es klasse, dass es bei diesem Sport keine vorgegebenen Trainingszeiten gibt“, erzählt er. Besonders das Springen macht ihm Spaß. „Und überhaupt die Trickvielfalt und Kreativität, die man dabei ausleben kann.“

Beruflich ist Ingo Föhre als Rangierbegleiter bei der Bahn tätig. Als er nach seinem Umzug nach Nordenham mehrmals den Skaterpark am Weserstrand aufsuchte, merkte Ingo Föhre sehr schnell, dass das Gelände meist verwaist ist. Das möchte der Neu-Nordenhamer gerne ändern. „Die Lage am Fluss hier ist super“, sagt er, „aber es fehlt eine Anlauframpe für die Funbox.“

Rampen umgestalten

Gemeinsam mit Harald Golkowski von der städtischen Jugendarbeit möchte der Streetboarder die Anordnung der Rampen umgestalten lassen, damit das Gelände besser genutzt werden kann. Es habe schon ein Gespräch mit Bürgermeister Carsten Seyfarth gegeben, bei dem auch Vertreter des Jugendparlaments anwesend waren. Der Bürgermeister habe sich aufgeschlossen gezeigt, aber es gelte, zunächst den Bedarf festzustellen.

Am Samstag, 13. Juli, findet übrigens ein zweiter Anfängerkurs für Skater im Alter von acht bis zwölf Jahren statt. Auch dieser ist bereits komplett ausgebucht.

Skate- und Longboarden trainiert die Ausdauer, Koordinationsfähigkeit und die Muskulatur von Beinen, Po, Hüften und Rumpf. Beide Disziplinen gehen mit einem hohen Spaßfaktor einher. Aber nur dann, wenn das richtige Board gefunden ist. Ingo Föhre empfiehlt den Kauf in einem Skatershop. Denn wichtig sind neben leichtgängigen Kugellagern eine bruchsichere Achse, die Qualität des Holzes und die Rollengröße. Um die 100 Euro zahlt man für ein gutes Anfängerboard.

Eine beliebte und weit verbreitete Variante des Skateboardfahrens ist das Cruisen mit dem Longboard. Das Brett ist hier, wie der Name bereits verrät, mit insgesamt 90 bis 150 Zentimetern länger als das gewöhnliche Board. Darüber hinaus weist es einen größeren Achsenabstand auf. Die Rollen sind breiter und weicher, so dass Stöße besser abgefedert werden können. Aufgrund der großzügigeren Standfläche hat man auf dem Longboard zudem einen besseren und sichereren Halt als auf dem Skateboard, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und unebenen Untergründen. Für Anfänger des Brettersports ist es also gut geeignet.

Das Street- oder Snakeboard ist wiederum eine weitere Sportvariante. Anders als die Skate- und Longboards besteht es aus drei Segmenten, die sich gegeneinander verdrehen lassen. Die Füße des Fahrers stehen hier über den Achsen auf den Endsegmenten und werden rhythmisch zueinander und wieder auseinander gedreht. Gleichzeitig führt der Oberkörper unterstützende Drehbewegungen aus. Ähnlich verhält es sich bei den Waveboards, die anders als die durchgehenden Decks des Skate- und Longboards aus zwei Kunststoff-Fußplatten bestehen, die mit einem kurzen Torsionsstab verbunden sind.

Immer mit Helm

Ingo Föhre rät Neueinsteigern zu einem Longboard, weil es eben laufgängiger und infolge der fehlenden Aufbringung an Enden des Decks die Sturzgefahr geringer ist. Der Freizeitsport eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Schutzkleidung mit Helm, Knie- und Ellenbogenprotektoren sind laut Ingo Föhre unverzichtbar.

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