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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenhamer Bei Hindernislauf-Weltmeisterschaft: 15 Kilometer durch den Schlamm

29.10.2019

Nordenham /London Ausgerechnet auf einen Nordenhamer Landsmann traf der gebürtige Brite und Wahl-Nordenhamer Michael Taylor bei der diesjährigen Hindernislauf-Weltmeisterschaft (OCR – obstacle course racing), die abermals in London ausgetragen wurde. Carsten Wagner startete in der Altersklasse 40 bis 44. Er stammt gebürtig aus Jena und lebt inzwischen in München, wohnte jedoch viele Jahre in Nordenham. Seine Familie ist noch immer in der Unterweserstadt zu Hause. Michael Taylor ging bei der Weltmeisterschaft in der Altersklasse 45 bis 49 an den Start.

Für beide Sportler war es bereits die zweite Qualifikation und Teilnahme an dieser Veranstaltung, die in der Szene als eine der wichtigsten Veranstaltungen gilt. Die beiden Nordenhamer hatten sich über verschiedene Rennen für die Teilnahme qualifiziert und bereiteten sich jeder auf seine ganz eigene Weise auf dieses große Spektakel vor.

So hatte Michael Taylor beispielsweise nur wenige Wochen zuvor am Strong-Viking-Event in Warstein in der Ultradistanz teilgenommen. Dabei galt es eine Strecke von insgesamt 60 Kilometern mit 120 Hindernissen über Waldwege und viele Berge innerhalb eines Zeitlimits von zehn Stunden zu überwinden. Der Nordenhamer Extremsportler bewältigte den Parcours in 8 Stunden und 54 Minuten.

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Bei der WM in Kelvedon Hatch (nahe London) ging Michael Taylor nun für Großbritannien an den Start, während Carsten Wagner für Deutschland antrat. Insgesamt trafen bei dieser WM mehr als 60 Nationen aufeinander.

Das typische englische Wetter mit grauem Himmel, viel Wind und Dauerregen kam zwar für die meisten Teilnehmer nicht überraschend, es machte die Teilnahme jedoch sehr unangenehm.

Michael Taylor trat im Standard, dem 15-Kilometer-Lauf an. Carsten Wagner ging innerhalb von drei Tagen auf drei Strecken an den Start. Er nahm an der 3-Kilometer-Kurzstrecke, einen Tag später am 15-Kilometer-Standardlauf und am Tag darauf beim Team-Lauf teil.

Die Schwierigkeitsstufe des (Standard-) Parcours war auch in diesem Jahr wieder auf einem sehr hohen Level angesiedelt, bei dem Amateure (Altersklassen), und auch Profis bis an ihre Grenzen kamen, berichtet Michael Taylor. Schließlich ging es bei dieser Veranstaltung um den Weltmeistertitel.

Insgesamt 75 Hindernisse galt es auf dem 15-Kilometer-Parcours zu überwinden. Diese brachten viele Teilnehmer an ihre Grenzen. Zusätzlich erschwerten der Wind, die Kälte und der Regen die Bewältigung des Parcours’.

Schon im vergangenen Jahr waren die Weltmeisterschaften auf der Strecke in Kelvedon Hatch ausgetragen worden, doch die Veranstalter hatten den Parcours in diesem Jahr an einigen Stellen verändert. Trotz der hohen Anforderungen konnten sowohl Michael Taylor als auch Carsten Wagner ihre jeweils gemeldeten Rennen als Finisher, also komplett bis zum Ende, abschließen.

Die beiden Nordenhamer gingen allerdings in der letzten Startgruppe auf die Strecke. Durch den Dauerregen war diese bereits extrem matschig und die Hindernisse stark beansprucht, was eine fehlerlose Bewältigung der Hindernisse erschwerte und die beiden Nordenhamer Sportler schließlich – an unterschiedlichen Stellen – ihr Wertungsband und somit auch die Wertung in der Weltspitze kostete, berichtet Michael Taylor.

Er sei anfangs sehr enttäuscht gewesen, in diesem Jahr nicht in die Wertung gekommen zu sein, gab Michael Taylor zu. „Aber manchmal muss man einfach akzeptieren, dass es nicht immer wie geplant laufen kann im Sport“, sagt er. Nichtsdestotrotz waren beide Extrem-Sportler stolz, ihr jeweiliges Heimatland in Würde vertreten zu haben und überhaupt so weit gekommen zu sein. „Wir haben unser Bestes gegeben“, waren sie sich einig.

Da die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in den USA ausgetragen werden, und die Europameisterschaft in Italien stattfinden, wird Michael Taylor 2020 vermutlich nicht an diesen Wettbewerben teilnehmen.

Seine Fans werden trotzdem Gelegenheit haben, den Extrem-Sportler in Aktion zu sehen. Er habe bereits eine Herausforderung im Auge, bei der er „wieder ein ganz anderes Level bestreiten“, wird, verspricht er.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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