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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenham ist im Handball-Fieber

25.01.2019

Nordenham Unglaublich, was eine Weltmeisterschaft für Euphorie entfachen kann. Ganz Deutschland fiebert mit der Handball-Nationalmannschaft mit, die an diesem Freitag ab 20.30 Uhr gegen Norwegen um den Einzug ins Finale kämpft. Die Einschaltquoten im Fernsehen haben mittlerweile eine zweistellige Millionenzahl erreicht, und auch in Nordenham werden kräftig die Daumen gedrückt.

„Wahnsinn, was die Jungs da bringen“, sagt Stefan Doerner, der sowohl als Spieler als auch als Trainer seine Spuren im Nordenhamer Handball hinterlassen hat. Mittlerweile widmet er sich als Trainer erfolgreich dem Leichtathletik-Nachwuchs des SV Nordenham, aber seine Leidenschaft für den Handball ist geblieben. „Das liegt mir im Blut. Dafür habe ich diesen Sport auch viel zu lange gemacht“, sagt Stefan Doerner. Selbst sein zehnjähriger Sohn Erik musste ein wenig leiden. „Gegen Kroatien haben wir ihn in der Halbzeitpause ins Bett geschickt. Ich bezweifle aber, dass er schlafen konnte. Dafür habe ich im Wohnzimmer viel zu sehr mitgeschrien“, sagt Stefan Doerner.

Ähnlich turbulent ging es während der Deutschland-Spiele zu Hause bei Bert Freese zu. „Es macht total viel Spaß, denen zuzuschauen“, sagt er. Besonders die bärenstarke Abwehrarbeit habe es ihm angetan. Als Favoriten hat er allerdings Dänemark ausgemacht. „Die haben wohl noch ein bisschen mehr drauf“, fürchtet Bert Freese. Seine größte Sorge gilt allerdings der Geburtstagsfeier seiner Tochter Alina an diesem Freitag. „Ich hoffe aber, dass sie mir frei gibt und ich das Halbfinale anschauen darf“, sagt er.

Auch Jens Hadeler, mit seinen 41 Jahren immer noch als Spieler für die HSG Blexer TB/SV Nordenham auf Torejagd, ist begeistert vom bisherigen WM-Verlauf. „Wir haben zwar nicht den überragenden Überspieler, der ein Spiel alleine entscheiden kann. Dafür überzeugt Deutschland als Einheit. Egal, wer eingewechselt wird, er ist sofort voll im Spiel drin“, sagt Jens Hadeler. Ein weiterer Beleg für den tollen Zusammenhalt im deutschen Team sieht er in der Kompensierung des verletzungsbedingten Ausfalls von Spielmacher Martin Strobel. „Dann kommt eben der Nächste rein und entscheidet das Spiel“, sagt Jens Hadeler.

Auf einen kleinen Handball-Boom hoffen Olaf Büker und Bernd Voskamp, die gleichberechtigte Spartenleiter bei der HSG Blexen/Nordenham sind. „Wir können davon profitieren“, sagt Bernd Voskamp. Allerdings rechnet er eher mit wenigen Neu-Handballern. Aber jeder Einzelne sei schon einmal einer mehr als vorher.

Mit dem Halbfinaleinzug hat niemand gerechnet. „Das habe ich ihnen nicht zugetraut“, sagt Olaf Büker. Mit dem Heimpublikum im Rücken trauen die Nordenhamer dem Team aber locker die Finalteilnahme zu. „Die Zuschauer werden die Mannschaft gegen Norwegen nach vorne pushen“, meint Jens Hadeler. Für Stefan Doerner ist der Ausgang der WM völlig offen. „Die letzten vier Mannschaften tun sich alle nichts“, verweist er auf die Ausgeglichenheit der verbliebenen Teams.
 Falls an diesem Freitag der Einzug ins Endspiel gelingt, findet in der Jahnhalle am Sonntag ein Public Viewing statt. Einlass ist um 16.30 Uhr, der Anpfiff ertönt um 17.30 Uhr. „Da werde ich auf jeden Fall dabei sein. Und der Großteil unserer Frauenmannschaft auch“, sagt Bernd Voskamp. Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen.

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