• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Für Kinder bis zum Nordkap

27.04.2019

Nordenham /Ulm Ein Range Rover P38, Baujahr 1997, wird für 16 Tage das Zuhause von Wolfgang (48) und Simon Bürger (20) aus Ulm sowie von Jens Reinders (45) aus Ellwürden sein. Die drei fahren zusammen die „Baltic Sea Circle Rallye“, das bedeutet: 7500 Kilometer durch Skandinavien, Russland und das Baltikum.

„Meine Frau hatte die Idee ursprünglich“, erklärt Wolfgang. Nicht, um ihn loszuwerden, sondern weil jemand aus Ulm für die Winter-Edition der Rallye spontan einen Mitfahrer suchte. „Das wäre doch was für dich“, sagte sie zu ihrem Mann. Der lehnte dankend ab, aber nur, weil er lieber im Sommer fahren wollte. Wolfgang fragte Jens „und war ganz perplex, als ich zusagte“, erinnert sich der Ellwürder. Die beiden sind verschwägert, die Runde komplett machte dann aber Simon, der Sohn von Wolfgang. „Das hat er mir quasi zum Geburtstag geschenkt“, so Wolfgang.

Klare Rollen

Die Rollen bei den „Baltic Roadrunners“, so der Name des Teams, sind mehr oder weniger klar verteilt: Simon ist der Rettungssanitäter, „wir haben unsere eigene Pflegekraft dabei“, scherzt Wolfgang, der vor allem die Planung übernommen hat. „Und Jens ist unser Maschinist“, erklärt der Planer. „Weil ich vor langer, langer Zeit Mal Kfz-Mechaniker gelernt habe“, erklärt Jens.

Etwas Erfahrung

Rallye-Erfahrung haben die drei nur bedingt. Wolfgang war schon häufiger auf langen Touren mit dem Motorrad unterwegs. „Ich war ein paar Jahre Pizzabote, das ist wie Rallye fahren“, sagt Jens. Auf die Tour von Hamburg bis zum Nordkap und wieder zurück (siehe Infokasten) freuen sich die Drei dennoch.

Auto organisiert

Aber, und das betont Jens ebenfalls, die Rallye ist auch eine Familienunternehmung. Sonst würde man sich „meistens nur zu Geburtstagen und an Weihnachten sehen“, erklärt er. „Jetzt lernen wir uns alle noch besser kennen“, wirft Simon ein und muss dabei ein bisschen grinsen.

Für die Unternehmung „Baltic Sea Circle“ haben die drei schon viel Arbeit investiert. Der Range Rover wurde schon teilweise beklebt, ein großer Kühlschrank soll noch eingebaut werden – und der selbstgebaute Dachträger ist auch schon fertig. Dabei hat es gedauert, bis sich die „Baltic Roadrunners“ für ein Fahrzeug entschieden haben. Denn einfach das eigene Fahrzeug nehmen, ist verboten: Das Auto muss mindestens 20 Jahre alt sein, so gibt es der Veranstalter vor.

Auf der Tour selbst wollen Vater, Sohn und Schwager sowohl die Möglichkeit des wilden Zeltens als auch Campingplätze nutzen. „Je nachdem, wo es uns hin verschlägt“, sagt Jens. Alles vorweg planen geht eh nicht, denn auf der Rallye müssen noch verschiedene Aufgaben erfüllt werden. Was genau, das erfahren die Teilnehmer aber erst am Start.

Guter Zweck

Was hingegen jetzt schon feststeht, ist der gute Zweck, für den die Roadrunners sammeln. Denn auch das muss jedes Team tun: Spenden für besondere Projekte einwerben. Das Trio hat sich für das „Aufschnaufhaus“ in Ulm, eine Kurzzeitpflege für Kinder und junge Menschen mit Behinderung, sowie für den Verein „Fussel“ aus Nordenham entschieden. Dieser kümmert sich um Hilfe für krebskranke Kinder.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.