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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenhamerinnen verlieren knapp

30.10.2018

Nordenham Das war knapp: Die Bezirksliga-Volleyballerinnen der ersten Mannschaft des SV Nordenham haben am Wochenende vor heimischer Kulisse zwei Fünfsatzniederlagen kassiert. In den Partien gegen den SV Nortmoor und den FTC Hollen gewannen die Gegnerinnen jeweils fünf Ballwechsel mehr als der SVN. Die Erste der Nordenhamer ist mit acht Punkten Tabellendritter. Die Nordenhamer Reserve hingegen ist punktloser Vorletzter der Tabelle. Sie hatte mit 0:3 beim Bezirksliga-Rivalen TuS Eintracht Hinte verloren. Die dritte Mannschaft des SVN übernahm die Tabellenführung in der Kreisliga. Sie hatte den TuS Bloherfelde III mit 3:0 bezwungen.

TuS Eintracht Hinte - SV Nordenham II 3:0 (25:11, 25:12, 25:15). Die Gastgeberinnen sind jung und spielstark. Das bekamen die Nordenhamerinnen, die eigentlich ihre Erfahrung ausspielen wollten, früh zu spüren. Sie hatten Probleme in Annahme und Abwehr und konnten ihr Spiel nicht aufbauen. Die Aufschläge und Angriffe der Eintracht waren zu druckvoll.

Auch im zweiten Satz war der Nordenhamer Block machtlos gegen die harten Angriffe der Gegnerinnen. In der Feldabwehr sei sein Team meist einen Schritt zu spät gekommen, sagte Nordenhams Trainer Stefan Plewka, der in Hinte auch das konditionelle bessere Team sah.

Der Trainer reagierte und stellte um. Annika Walter-Carstens feierte ihr Debüt im SVN-Trikot. „Sie brachte Ruhe und Sicherheit ins Spiel“, sagte Plewka. Die Nordenhamerinnen steigerten sich und gingen mit druckvollen Aufschlägen mit 9:6 in Führung. Doch dann leisteten sie sich einige Unkonzentriertheiten. Hinte drehte die Partie und gewann auch den dritten Satz, in dem der SVN laut Trainer Plewka aber immer wieder gute Momente hatte.

SVN II: Neriman Büsing, Gesche Luks, Kathrin Niedzella, Lisa Schröder, Svea Thaden, Annika Walter-Carstens, Rebecca Willuhn

SV Nordenham - SV Nortmoor 2:3 (25:18, 19:25, 14:25, 25:10, 5:15). Der SVN spielte zunächst groß auf – und fehlerfrei. Er gewann den ersten Satz sicher. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gäste. Der SVN verlor laut Kapitänin Alexandra Taylor den Faden, wirkte träge und musste den Satzausgleich hinnehmen. Im dritten Satz spielten die Nordenhamerinnen drucklos. Nortmoor ging mit 2:1-Sätzen in Führung. Dann änderte sich die Partie komplett. Die Gäste brachen ein, der SVN überzeugte „mit Kampfgeist, starken Aufschlägen und sehr gutem Stellungsspiel“, sagte Alexandra Taylor. Im Tiebreak leisteten sich die Nordenhamerinnen zu viele Fehler. Nortmoor hatte sich wieder gefangen und schnappte sich den Sieg.

SV Nordenham I - FTC Hollen 2:3 (23:25, 27:25, 25:16, 13:25, 16:18). Die Zuschauer sahen ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel. Nach den beiden hochspannenden Auftaktsätzen stand es 1:1. Den dritten Satz dominierte der SVN mit harten Aufschlägen und präzisen Angriffen. Im vierten Satz lief es genau andersrum. Hollen punktete mit wuchtigen Aufschlägen. Der SVN hatte große Probleme, sein Spiel aufzubauen und gab den Satz klar ab.

Im Tiebreak erwischte der SVN den besseren Start. Er ging deutlich in Führung. Aber Hollen kämpfte und robbte sich heran. Die Schlussphase war dramatisch. Beide Teams hatten Matchbälle. Doch im entscheidenden Moment zeigte Hollen mehr Biss. „Der letzte Schritt zum Sieg fehlte leider“, meinte Alexandra Taylor. „Vielleicht zählten am Ende des vierstündigen Spiels auch konditionelle Schwächen zu den Ursachen, das ist aber sehr verständlich“, sagte sie. Die Niederlagen seien ärgerlich, weil mehr drin gewesen wäre. Aber auf die Leistung könne das Team aufbauen.

Kreisliga: SV Nordenham III - TuS Bloherfelde III 3:0 (25:14, 25:9, 25:9). Die Nordenhamerinnen spielten von Beginn an druckvoll und überzeugten mit gezielten Angriffen über die Außenposition, einer sicheren Annahme und guter Blockarbeit. Die Bloherfelderinnen kamen kaum einmal an Smilla Lankenau und Rauschan Kloz vorbei. Trainerin Lyndzey Mowatt freute sich über die Variabilität in ihrem Kader. „Wir konnten viel durchwechseln und Neues ausprobieren.“ Ihr Team habe sehr gut gespielt, und die Spielerinnen hätten sich toll gegenseitig unterstützt.

SVN: Lara Rößler, Irina Novikova, Smilla Lankenau, Rauschan Kloz, Hanna Schwuchow, Hannah Uhlhorn, Hannah Lorenz, Lena Immens, Lisa Wasmuth, Sophie Tran.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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