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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Charakterstarke Medaillensammlerinnen

07.11.2019

Odense /Brake Die Karateka der Shojikido-Abteilung des SV Brake haben jetzt bei den 11. Europameisterschaften des Verbands World Union of Karate-Do Federations (WUKF) in Odense (Dänemark) herausragende Leistungen gezeigt. Die Sportlerinnen und Sportler nahmen vier Bronzemedaillen mit zurück in die Wesermarsch.

Trainer Matthias Hohn war auf seine Nachwuchstalente Ronja Ramke, Aaliyah Toma, Kate Keppel und Lara Schrader extrem stolz. Er lobte die starken Auftritte, freute sich aber vor allem über die charakterliche Reife seiner Schützlinge. Sie seien ohne Angst in die Kämpfe gegangen. „Sie können einstecken und auch austeilen“, sagte er.

Aaliyah Toma (Altersklasse 14 und 15/bis 60 Kilogramm) schrammte zwar knapp an einer Medaille vorbei. „Aber sie hat eine super Leistung gezeigt“, sagte Hohn. „Sie hat wirklich blitzschnelle Fäuste.“ Aaliyah habe nur etwas zu wenig Druck nach vorne gemacht. „Aber da fehlten nur zwei, drei Zentimeter“, sagte der Coach. Auf internationaler Ebene seien die Kampfrichter nun mal sehr streng. „Es kann sein, dass eine Kämpferin trifft, aber sie den Punkt nicht zugeschrieben bekommt, weil sie sich nicht lang genug gemacht hat.“

Kate, Lara und Ronja schaffte jeweils den Sprung aufs Treppchen und sicherten sich die Bronzemedaille. Ronja (Altersklasse 18 bis 20/über 65 Kilogramm) habe einfach einen unglaublichen Kampfgeist, sagte Hohn. „Der ist ihre große Stärke.“ Nur mit der Distanz habe sie hier und da Probleme. „Sie steht oftmals noch zu nahe an den Gegnerinnen“, sagte Hohn.

Kate beeindruckte als Dritte in der Altersklasse der 14- und 15-Jährigen (über 60 Kilogramm) einmal mehr mit ihrer Beinarbeit. Sie profitiere dabei von ihrer Ballettausbildung – „einfach klasse“, meinte Hohn.

Und auch Lara Schrader (Altersklasse 18 bis 20/über 65 Kilogramm) erhielt ein dickes Lob. Mit ihren agilen Fausttechniken beeindruckte sie nicht nur ihre Gegnerinnen – sondern auch ihren Trainer.

Hohn gefiel auch, wie sich seine Kämpferinnen bei Rückständen verhielten. Sie hätten bis zur allerletzten Sekunde gekämpft und gepunktet. Indes betonte er, dass Karate mehr als nur ein Wettkampf sei. Vielmehr freue er sich darüber, dass seine Talente auch wichtige Erfahrung für das Leben gesammelt hätten.

Übrigens: Auch der Trainer selbst gewann eine Bronzemedaille. Im Kampf verlor er erst im Halbfinale gegen Daniel Pekuniak. In der Kata landete er in der Gesamtwertung auf Platz vier – eine gute Platzierung, meinte Hohn. Zusammen mit Christian Henschel (Bremen) und Alexander Leitmann (Siegen) war er Teil des deutschen Teams, das aber gleich das erste Duell mit Dänemark verlor.

Hohns Vereinskollege Akbar Dadfar (Veteranen C) verpasste mit seiner Kata die zweite Runde aufgrund zweier Wackler. In der Schlussphase seiner laut Hohn ansonsten sehr guten Kata habe sich nachteilig ausgewirkt, dass die Braker Karateka nicht regelmäßig auf Wettkampfmatten trainieren könnten.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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