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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Esenshamm erklimmt Tabellenspitze

25.03.2019

Ofenerdiek /Nordenham Die Fußballer von Schwarz-Rot Esenshamm haben die Tabellenspitze der Kreisliga erklommen. Im Gipfeltreffen am Samstag beim bisherigen Spitzenreiter SV Ofenerdiek setzten sich die Schwarz-Roten knapp mit 3:2 (1:0) durch. Die Esenshammer haben nun zwei Punkte Vorsprung vor dem SVO und weiterhin neun Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Der 1. FC Nordenham hat am Sonntag vor eigener Kulisse mit 3:2 gegen den STV Wilhelmshaven gewonnen.

SV Ofenerdiek - SR Esenshamm 2:3 (0:1). Rund 250 Zuschauer verfolgten die Spitzenpartie, bekamen allerdings nur selten fußballerische Leckerbissen zu sehen. Daran waren aber nicht die beiden Mannschaften schuld, sondern der unebene und mit Löchern versehene Untergrund. „Deswegen kam überhaupt kein Spielfluss zustande“, sagte SRE-Spielertrainer Bünyamin Kapakli.

Wenn es im ersten Durchgang überhaupt Höhepunkte gab, gingen sie von den Gästen aus. Aber Marcel Weber, Bünyamin Kapakli und Dominik Schwarting vergaben ihre Möglichkeiten. Als das 0:0 zur Pause schon fast feststand, schlug Esenshamm doch noch zu. Marcel Weber verwandelte einen Foulelfmeter.

Und die Esenshammer legten gleich nach Wiederbeginn nach – mit einem Traumtor. Yasin Kapakli traf aus 20 Metern mit einer Direktabnahme zum 2:0. „Den hat er satt getroffen. Aber so ein Ding trifft er nicht noch einmal“, sagte sein Bruder Bünyamin Kapakli – der dieses Sahnestück bestaunt hatte, aber auch ein wenig verwundert war.

Doch die Schwarz-Roten verpassten die Vorentscheidung. Stattdessen fingen sie sich erst den Anschlusstreffer nach einem Strafstoß und fünf Minuten vor dem Ende nach einer Flanke sogar den 2:2-Ausgleich.

„Das waren die einzigen beiden Szenen, die wir hinten zugelassen haben. Unser Torwart hat sich bis dahin noch nicht einmal dreckig machen müssen, und doch stand es 2:2“, sagte Bünyamin Kapakli.

Aber der Torjäger hält es wie Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann. „Ich hasse Unentschieden“, meinte Bünyamin Kapakli. Ergo spielte sein Team in den Schlussminuten auf Sieg, und es wurde für seinen Mut belohnt. Marcel Weber trat in der 89. Minute zu seinem zweiten Strafstoß an und vollstreckte zum 3:2-Siegtreffer.

Die beiden Trainer zogen ähnliche Schlüsse aus dem Endergebnis. „Wir haben vieles vermissen lassen, und vielleicht war der absolute Willen nicht da“, sagte SVO-Coach Jens Prawitt.

In die gleiche Nische drang Bünyamin Kapakli ein. „Es hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg auch mehr wollte“, sagte er. Für SRE-Obmann Siegfried Adamietz ist im Kampf um den Titel aber noch alles offen. „Die Meisterschaft wurde nicht in diesem Spiel entschieden. Dazu müssen noch andere Spiele gewonnen werden“, sagte er.

Tore: 0:1 Weber (45., Foulelfmeter), 0:2 Y. Kapakli (50.), 1:2 Nowak (61., Foulelfmeter), 2:2 Brandt (85.), 2:3 Weber (89., Foulelfmeter).

SRE: Kolmajer – S. Schwarze, Weber, Beyer-Franzen, Yildirim (89. Olsen), Tavan, B. Kapakli, Seker (68. Cakoli), Y. Kapakli, Schwarting (90.+2. Y. Rebehn), R. Schwarze.

1. FC Nordenham - STV Wilhelmshaven 3:2 (2:1). Knapper Sieg für den FCN: „Ein starkes Spiel von beiden Teams. Wilhelmshaven hat uns das Leben schwer gemacht, aber wir waren über Außen brandgefährlich“, sagte FCN-Coach Mario Heinecke.

Die Nordenhamer hatten Schwierigkeiten mit dem körperbetonten Spiel der Gäste und gerieten in der 12. Minute in Rückstand – Andre Wieseler hatte getroffen. „Nach dem 0:1 haben wir etwas gebraucht, um ins Spiel zurückzufinden, aber dann kamen wir wieder in den Spielfluss“, so Heinecke. Jan-Luca Hedemann (37.) glich aus, Suayb Gürbüz (42.) schoss den Führungstreffer.

„Wir hatten ein Chancenplus, aber wir haben oft zu lange mit dem Abschluss oder mit dem letzten Pass gewartet“, so der Coach. In der 70. Minute wurde es noch mal gefährlich: Wilhelmshaven glich aus. „Uns hat das Tempo gefehlt. Wir haben den Ball zu lange gehalten“, sagte Heinecke.

Doch Jannik Weers (80.) belohnte die Mannschaft mit dem Siegtreffer. „Wir haben uns den Sieg mit vollem Einsatz erkämpft und wichtige Punkte gesammelt, um den Abstand auf die unteren Plätze zu bewahren.“

Tore: 0:1 Wieseler (12.), 1:1 Hedemann (37.), 2:1 Gürbüz (42.), 2:2 (70.), 3:2 Weers (80.).

FCN: Bischoff - F. Hohn, Bruns, Weers, M. Hohn, Hedemann, Gürbüz, Hamijou, Dilbaz, Hinrichs, Bremer. Bank: Kaya, Alan, Ölrichs, Schindler, Acar.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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