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Leichtathletik: Ohne Smartphone durch die „Harzer Hölle“

24.04.2014

Hohegeiß /Lemwerder 26 Nachwuchsleichtathleten der SG akquinet Lemwerder und deren Kooperationspartner SG Marßel haben jetzt eine Herausforderung der besonderen Art gemeistert. Nach dem einwöchigen Trainingslager im Harzer Bergdorf Hohegeiß waren sie zwar total erschöpft, hatten aber nach Auffassung des Trainerteams um Gerold Christen und Michael Lühmann bravouröse Leistungen gezeigt. Schließlich wird das Trainingslager im Verein nicht ohne Grund „Harzer Hölle“ genannt.

„Die Harzer Hölle ist unsere Vereinsinstitution“, sagte Lühmann. „In den sieben Tagen im Schullandheim Haus Berlin wollten wir den Teamgeist fördern und die Grundlagen für eine erfolgreiche Freiluft-Saison legen. Und das ist uns gelungen.“

Einen großen Anteil daran hätten die optimalen Bedingungen im und um das Schullandheim. „Schwimmbad, Sporthalle und die imposante Berglandschaft haben schweißtreibende Tage garantiert“, sagte Lühmann. Zudem hatten die jungen Leichtathleten Glück: Es gab keinen Schnee, Regen fiel nur selten.

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Doch das Trainerteam war sich einig: Den größten Beitrag zum Gelingen des Trainingslagers hätten die Athleten abgeliefert. „Von der ersten einstündigen Laufeinheit unmittelbar nach unserer Ankunft bis zur letzten Athletikeinheit am Abend vor unserer Abreise: Alle – von klein bis groß – haben fantastisch mitgezogen“, sagte Lühmann. Und das sei keine Selbstverständlichkeit. Schließlich hätten die Trainer ihren Schützlingen ein enormes Pensum abverlangt: Sie trainierten dreimal täglich. Auf dem Programm standen 90-minütige Technikschulungen in der Halle und noch einmal 90 Minuten für Kraft und Athletik. „Die Einheiten haben wir natürlich auf die Altersgruppen zugeschnitten. Niemand wurde überfordert, aber alle wurden an ihre Grenzen gebracht“, sagte Lühmann.

Für die Gruppe der 14- bis 17-jährigen hatte Gerold Christen noch eine besondere Überraschung: Sie mussten vor dem Frühstück 20 Minuten leicht joggen. „Probleme gab es dabei nicht bei der Bewältigung der Strecke – sondern beim Versuch des pünktlichen Aufstehens“, sagte Christen augenzwinkernd.

Keine Probleme hatten die jungen Leichtathleten mit den Sozialregeln: Videospiele und Smartphone-Gedaddel waren untersagt: „Wir wollen, dass sich alle auf den Sport und das Miteinander konzentrieren. Und das wird von den Athleten nicht nur akzeptiert, sondern mitgetragen“, sagte Lühmann. Angesichts der positiven Erlebnisse und Eindrücke haben sich Gerold Christen und Michael Lühmann dazu entschieden, das Trainingslager auch im nächsten Jahr anzubieten. „Wir haben mit der Heimleitung bereits einen Termin für 2015 vereinbart und schon unser Kommen für 2016 signalisiert. Man freut sich auf uns – und wir uns auf den Harz“, sagte Lühmann.

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