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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Korbball: Oldenbrok blickt auf famoses Wochenende zurück

05.12.2018

Oldenbrok /Findorff Drei Spiele, drei Siege: Die Bundesliga-Korbballerinnen des Oldenbroker TV blicken auf ein famoses Wochenende zurück. Am Samstag zogen sie in Neustadt mit einem Sieg gegen den TuS Helpup ins Finale des Nordpokals ein. Im Finale treffen sie am 16. Dezember um 15.30 Uhr in Weyhe-Leeste auf den TB Stöcken.

Am Sonntag gewannen die Oldenbrokerinnen dann in Findorff die Punktspiele gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und den TSV Thedinghausen. Mit 15:5 Punkten sind sie Tabellendritter. Den Sprung in die Playoffs, in denen die ersten Vier um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft kämpfen, dürfte ihr Team geschafft haben, meinte Oldenbroks Trainerin Yvonne Fehner, obwohl es im kommenden Jahr noch gegen Barrien, Sudweyhe, Findorff und Stöcken antreten muss. Positiv: Ab Januar werde Marion Beyer nach ihrem Mutterschutz wieder ins Training einsteigen. „Wir hoffen, dadurch auch im Angriff noch mal wieder an Sicherheit zuzulegen.“

Nordpokal: Oldenbroker TV - TuS Helpup 27:12 (13:2). Das gegnerische Team war in der Vorsaison Deutscher Vizemeister in der Altersklasse 18/19 geworden. „Wir wussten also nicht so genau, was uns erwartet“, sagte Yvonne Fehner, die nur auf fünf Spielerinnen ihres Kaders zurückgreifen konnte und vier Spielerinne aus der Zweiten und dem Juniorinnen-Team (W 16/17) einsetzte.

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Die Oldenbrokerinnen wollten Kräfte schonen für die beiden Aufgaben am kommenden Tag und früh alles klarmachen. Und sie lieferten: Birte Klostermann verdeutlichte mit drei schnellen Körben die Kräfteverhältnisse. Helpup war in Abwehr und Angriff überfordert und konnte die Oldenbrokerinnen auch mit einer Manndeckung nicht stoppen.

Erst als Yvonne Fehner nach der Pause kräftig rotierte, schloss Helpup einige Konter mal erfolgreich ab. Stark war der Einstand der Oldenbroker Nachwuchskorbhüterin Bente Gristede. „Sie hat ihre Aufgabe hervorragend gemeistert und sich die Einsatzzeit mit Salome Stickan geteilt“, sagte Yvonne Fehner.

OTV: Salome Stickan (3), Birte Klostermann (5), Julia Kikker (1), Laura Kikker (4), Merle Knutzen (3), Sarah Lüerßen (3), Bente Gristede (1), Marit Laible (2), Yvonne Fehner (5)

Bundesliga: Oldenbroker TV - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 10:7 (6:5). Der OTV trat ersatzgeschwächt an. Kerstin Hauerken musste verletzt pausieren, Anika Allmers war krank, Janina Knutzen weilte im Urlaub. Neu im Team ist Rena Allmers (vormals SV Brake).

Die TSG, gegen die Oldenbrok noch nie verloren hat, deckten zunächst vier Oldenbrokerinnen kurz und ließ Korbfrau Salome Stickan frei. Die nahm laut Yvonne Fehner die Herausforderung an und erzielte die ersten sieben Oldenbroker Körbe. Aber die Strategie der TSG zeigte Wirkung: Der Frustfaktor bei den restlichen OTV-Spielerinnen stieg. Schließlich hätten sie nur den Ball verteilen und Salome Stickan anspielen können, sagte Yvonne Fehner.

Auch die OTV-Abwehr hatte Probleme. „Weil Salome auf den Korb werfen musste, war der eigene bei einem Fehlversuch zu lange leer“, sagte Yvonne Fehner. Oldenbrok führte zur Pause knapp.

In Halbzeit zwei öffnete die TSG die Abwehr, aber ihr gelang nicht mehr viel. Doch der OTV musste immer wieder unter Bedrängnis werfen, „und wenn man 25 Minuten gar nicht am Spiel teilnehmen kann, ist die Konzentration für den Korbwurf nicht mehr da“, sagte Yvonne Fehner. Es blieb eng 7:7 (35.).

Doch dann sorgte Birte Klostermann mit zwei Treffern von außen für Erleichterung. Merle Knutzen stellte den Endstand 10:7 her. Fazit von Yvonne Fehner: „Auch solche Spiele muss man gewinnen.“

OTV: Salome Stickan (7), Birte Klostermann (2), Julia Kikker, Laura Kikker, Merle Knutzen (1), Rena Allmers, Marit Laible

Oldenbroker TV - TSV Thedinghausen 14:7 (8:2). Thedinghausen ärgerte den OTV mit einer Manndeckung. „Wir taten uns zunächst recht schwer. Vielleicht waren auch die Beine zu müde“, sagte Yvonne Fehner. Nach 13 Minuten führte Oldenbrok mit 4:2. Dann steigerte sich der OTV. Zur Pause führte er mit 8:2. „Bis zum 12:2 lief es wie erwartet“, sagte Yvonne Fehner. Anschließend wurde Thedinghausen, stärker. „Unsere Kräfte ließen nach, und im Angriff gelang uns gegen einen freien Korb eindeutig zu wenig.“ Dennoch reichte es zum Sieg. „Alle sind hochzufrieden“, sagte Yvonne Fehner.

Ihr Team wird sich jetzt aufs Pokalfinale vorbereiten. „Das fällt uns ein bisschen schwer“, sagte Oldenbroks Trainerin. „Eigentlich hatten wir uns auf eine Weihnachtspause gefreut. Wer spielen wird, werden wir dann sehen.“ Ob Julia Kikker die Anreise aus München auf sich nehmen werde, sei noch unklar. Kerstin Hauerken fällt verletzt aus.

Pech für Oldenbrok: Die eigene Halle ist wegen umfangreicher Bauarbeiten bis Mitte Mai gesperrt. Glück für Oldenbrok: Der OTV kann die Halle des Großenmeerer TV zum Training nutzen.

OTV: Salome Stickan, Birte Klostermann (2), Julia Kikker (1), Laura Kikker (4), Merle Knutzen (5), Rena Allmers (2), Marit Laible.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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