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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Oldenbrokerinnen erkämpfen sich viel Respekt

11.05.2016

Sennfeld Die Korbballerinnen des Oldenbroker TV haben sich am Wochenende als Überraschungsmannschaft der Deutschen Meisterschaften entpuppt. Der Vizemeister der Bundesliga Nord belegte bei seiner ersten Teilnahme an nationalen Titelkämpfen im bayerischen Sennfeld Platz vier.

Spielertrainerin Yvonne Fehner war zufrieden. „Wir haben gut mitgehalten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Die Vorbereitung hat sich gelohnt. Wir waren topfit.“ Insbesondere die Oldenbroker Defensivarbeit hatte bei den gegnerischen Mannschaften einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Wir haben eine super Abwehrleistung gezeigt“, sagte Fehner. „Wir waren agil und haben immer wieder blitzschnell umgeschaltet.“ Korbfrau Salome Stickan bekam für ihre starken Auftritte sogar ein Sonderlob.

Tolle Atmosphäre

Auch die Atmosphäre in der kleinen Halle war beeindruckend. „Die Kulisse war toll. Es herrschte ein enormer Krach. Die Mannschaft hat mich teilweise gar nicht gehört. Ich musste meine Anweisungen aufs Feld brüllen“, sagte Fehner mit hörbar angeschlagener Stimme.

Das erste Spiel der Vorrunde gegen den TuS Eisbergen verloren die Oldenbrokerinnen mit 12:13. Sie hatten den ersten Korb des Spiels gemacht und anschließend befreit aufgespielt. Zwar lagen sie zur Pause (4:7) und kurz vor Schluss (10:13) klar zurück, aber sie schlossen variabel ab und kämpften sich immer wieder heran. „Eisbergen war zwar nicht ganz so schnell und trickreich wie erwartet. Aber wir haben ein super Spiel gemacht. Das hat viel Spaß gemacht“, sagte Fehner.

Vor dem Spiel gegen den TuS Helpup hatten die Oldenbrokerinnen Respekt vor der gegnerischen Korbfrau und den schnellen Angriffen. „Aber wir wären immer präsent und haben keine Konter zugelassen“, sagte Fehner. Der OTV konnte sich eine Drei-Körbe-Niederlage erlauben, um ins Halbfinale einzuziehen und freute sich über eine Punktlandung (3:6). „Da war zum Schluss viel Hektik drin. Aber wir haben schlau gespielt“, sagte Fehner.

OTV kämpft

Im Halbfinale trafen die Oldenbrokerinnen auf Vorrundensieger TG Schweinfurt. Der OTV kämpfte, während die TG auf ein gut organisiertes Kreisspiel setzte. Schweinfurt zog auf 4:1 davon – aber die Oldenbrokerinnen stellten noch vor der Pause den Anschluss her (4:5).

Bis zum 6:5 für Schweinfurt schenkten sich die Teams nichts. „Dann haben wir uns einen Durchhänger erlaubt“, sagte Fehner. Schweinfurt führte plötzlich mit 8:5. Fehner reagierte und öffnete die Deckung. Die Schweinfurterinnen waren überrascht, fingen sich aber schnell und gewannen das Spiel mit 11:7.

Im Kampf um Bronze mussten die Oldenbrokerinnen erneut gegen Eisbergen ran. „Im Vergleich zum ersten Spiel war Eisbergens Korbfrau um Längen besser“, sagte Fehner. Zudem fehlte den Oldenbroker Distanzwürfen die Genauigkeit. Eisbergen führte zur Pause mit 6:1 und ließ in der zweiten Halbzeit nichts anbrennen. „Bei uns lief nicht mehr viel zusammen“, sagte Fehner. Dennoch fällt ihr Fazit positiv aus. Beste Werferinnen beim Oldenbroker TV waren Marion Beyer (7) und Birte Klostermann (6).

OTV: Laura Kikker, Julia Kikker, Julia Mönnich, Anika Allmers, Birte Klostermann, Janina Knutzen, Merle Knutzen, Salome Stickan, Kerstin Hauerken, Marion Beyer, Yvonne Fehner

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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