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Reiten: Höhen und Tiefen in Oldenburg

05.11.2020

Oldenburg /Lemwerder Die Zahl der Reitturniere im Jahr 2020 ist wegen der Corona-Pandemie verschwindend gering. Hendrik Sosath und seine Schwester Janne Sosath-Hahn vom Stedinger Reit- und Fahrverein Sturmvogel Berne nutzten am Wochenende eine der wenigen Gelegenheiten, ihr Können zu zeigen. Hendrik Sosath erlebte während des Agravis-Cups in Oldenburg in der so genannten Big Tour der Profis die Höhen und Tiefen des Reitsports, Janne Sosath-Hahn bestätigte ihre starken Leistungen in dieser Saison während der großen Tour der Amateure.

In der Springprüfung der Klasse S* über 1,40 Meter hohe Hindernisse landete die Deutsche Meisterin der Amateure im ersten Durchgang am Freitag auf Rang vier. Sie hatte mit Cadora einen fehlerfreien Ritt in 52,16 Sekunden hingelegt. Besser waren nur der Zweitplatzierte Lasse Timmel (Quixx/50,07 Sekunden) aus Burg Gretesch und Johanna Beckmann (Marne), die mit Estaval Rang drei in 50,81 Sekunden belegte und mit Cheenok in 47,29 Sekunden gewann.

Auch im zweiten Durchgang am Samstag blieb das Paar aus Lemwerder fehlerfrei. 55,04 Sekunden bedeuteten Platz zwei. Den Sieg fuhren erneut Johanna Beckmann und Cheenok ein – in 49,14 Sekunden.

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Das Finale war eine Zweiphasenspringprüfung der Klasse S*. Die fünf Erstplatzierten blieben im Umlauf und im Stechen fehlerfrei. Johanna Beckmann und Cheenok freuten sich über den Sieg in 41,14 Sekunden. Janne Sosath-Hahn und Cadora belegten in 43,96 Sekunden Rang vier. Mick Haunhorst aus Hagen wurde mit Ireland Zweiter (31,72 Sekunden), Thomas Eikenkötter aus Geisterholz mit Quirano (41,96 Sekunden) Dritter.

Janne Sosath-Hahn war mit ihren Auftritten zufrieden. Schließlich habe sie sich mit einer starken Konkurrenz messen müssen. Wenn sie ein wenig mehr auf Angriff geritten wäre, wäre vielleicht noch ein wenig mehr drin gewesen, sagte sie. Aber Platz eins war laut Janne Sosath-Hahn in allen Durchgängen außer Reichweite. „Johanna war megaschnell und abgezockter“, sagte sie. „Wo ich mich zurücknehme, reitet sie strich weiter“, lobte sie die unerschrockene Art der Siegerin.

Hendrik Sosath stieg mit Casino Berlin am Samstag in den Wettbewerb ein. Sie starteten in der so genannten Big Tour der Profis über 1,45 Meter hohe Hindernisse – und legten einen blitzsauberen, fehlerfreien Auftritt hin. Sie platzierten sich mit 56,58 Sekunden auf Rang elf. „Aber auf das Stechen hat Hendrik verzichtet, um Casino Berlin für den nächsten Tag zu schonen“, sagte Janne-Sosath Hahn. Die Prüfung gewann Gerrit Nieberg mit Ben (56,47 Sekunden).

Aber Hendrik Sosaths Plan ging nicht auf. Im Großen Preis von Oldenburg leistete er sich nach den Worten seiner Schwester Fehler und gab vorzeitig auf. „Nach seinem Auftritt am Samstag war Hendrik noch super lässig und zufrieden“, sagte Janne Sosath-Hahn. Aber am Sonntag habe die Form nicht gestimmt. Den Sieg schnappte sich Zascha Nygaard Andreasen mit Quinn.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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