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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tennis: Letzter Kick fehlt zum Punktgewinn

17.06.2020

Oldenburg Die in der Landesliga spielende Tennis-Mannschaft des SV Nordenham hat am ersten Spieltag der Sommersaison 2020 eine Auswärtsniederlage gegen den Oldenburger TeV III kassiert. Der Aufsteiger verlor die Punktspielpremiere in einer Saison, in der keine Aufsteiger und Absteiger ausgespielt werden, am Wochenende mit 2:4.

Dass es um nichts gehe, wirke sich vor allem auf die Einstellung vor dem Spiel aus, meinte Nordenhams Coach Andreas Waller. „Im Training fehlt der letzte Kick“, sagte er. Außerdem hätten Philipp Ulrich und Lars Hibbeler beruflich bedingt kaum trainieren können. „Ihnen fehlte der Rhythmus.“

Dickes Lob

Einzig Hendrik Thada Grohbrügge bekam ein dickes Lob vom Trainer. „Er hat zuletzt in Australien jeden Tag Tennis gespielt, ist topfit und total motiviert.“

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Der SVN war mit gemischten Gefühlen nach Oldenburg gereist. In der Hallenrunde im Winter hatte er beim OTeV III eine 0:6-Niederlage in der Verbandsliga bezogen. Die Oldenburger stiegen daraufhin unbesiegt in die Landesliga auf.

Die Gastgeber traten am Wochenende mit einer routinierten Mannschaft an, die nach Leistungsklassen auf allen Positionen besser eingestuft war, als der SVN. Grohbrügge (Leistungsklasse 3) holte den einzigen Nordenhamer Einzelpunkt mit einem Zwei-Satz-Sieg im Spitzenspiel gegen Philipp Claus (Leistungsklasse 2).

„Schon Komisch“

Trainer Andreas Waller vom SV Nordenham über die Besonderheiten des ersten Spieltags nach der corona-bedingten Pause

„Es war schon sehr komisch und steril. Wir mussten das Gebäude mit Masken betreten. Dann sind uns die Plätze zugewiesen worden, und wir mussten unsere Namen und Adressen eintragen. Anschließend hat uns der Oldenburger Mannschaftsführer die Regeln erklärt. Danach lief es eigentlich wie sonst. Wir haben die Einzel und die Doppel gespielt und konnten uns sogar duschen. Doch das gemeinsame Essen fiel aus.“

Bei hohen Temperaturen und drückender Schwüle hätten sich die beiden „Leichtgewichte“ (Waller) im ersten Satz lange Ballwechsel auf hohem Niveau geliefert. „Es war sehr eng. Hendrik ist ein Spieler, der sehr gerne auf freie Punkte geht. Aber manchmal ist das Risiko zu hoch. Deshalb war der erste Satz relativ eng.“ Im zweiten Durchgang wurde Claus müde. Grohbrügge gewann den Satz mühelos.

Stabile Gegner

Philipp Ulrich und Lars Hibbeler hätten sich laut Waller bemüht und versucht, Sicherheit in ihr Spiel zu bringen. „Aber ihre Gegner waren stabiler.“

Ersatzspieler Emanuel Radu habe in einem Duell zweier Grundlinienspieler gut begonnen. „Der erste Satz dauerte über eine Stunde“, sagte Waller. „Aber unmittelbar vorm zweiten Satz hat er mir gesagt, dass er platt ist.“ Radu war fortan chancenlos.

In den Doppeln steigerte sich der SVN: „Beide haben erstaunlich stark gespielt“, sagte Waller. Grohbrügge/Hibbeler besiegten das Duo Kai Adler/Niklas Brandes. Letzterer ist gebürtiger Nordenhamer und hat früher für den TKN gespielt „Niklas hat sich voll reingehängt“, sagte Waller und lachte. Brandes arbeitet gegenwärtig in Osnabrück und hat noch Trainingsrückstand. „Mir fehlt gegenwärtig völlig die Match-Praxis“, meinte er nach der Partie.

Wie dem auch sei: Waller war im Großen und Ganzen zufrieden. „Das Spiel hätte auch 3:3 enden können“, sagte er. Wenn die beiden derzeit verletzten David Amendt und Peer Waller dabei gewesen wären, wäre sogar mehr drin gewesen.

Hendrik Thada Grohbrügge 7:5, 6:1; Philipp Ulrich 1:6, 0:6; Lars Hibbeler 2:6, 1:6; Emanuel Radu 4:6, 0:6; Grohbrügge/Hibbeler 4:6, 6:4, 10:5; Ulrich/Radu 6:3, 2:6, 4:10

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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