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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Oldenburger Boßler erleben Debakel

26.04.2016

Ardorf /Wesermarsch Die Straßenboßler des Landesverbands Oldenburg haben am Wochenende in Ardorf beim Kampf um die Titel des Friesischen Klootschießerverbands ein Debakel erlebt. In den Vergleichen mit den Sportlern aus dem Landesverband Ostfriesland hagelte es fast ausschließlich deutliche Niederlagen. Die Ostfriesen nutzten ihren Heimvorteil und gewannen 17 der 19 Wettbewerbe. Aufseiten der Oldenburger waren nur die weibliche Jugend C aus Torsholt und die weibliche A-Jugend aus Schweinebrück erfolgreich.

Im Vorjahr hatten die Oldenburger immerhin noch sechs Titel geholt. Rechnet man noch die beiden Titel der unlängst durchgeführten FKV-Finalrunde in den Hauptklassen Männer I und Frauen I hinzu, stellen die Ostfriesen in diesem Jahr 19 FKV-Meister.

Der gastgebende Kreisverband Wittmund freute sich über vier Goldmedaillen. Erfolgreichster Kreis war aber Aurich mit sieben Verbandsmeistern. Norden holte vier Titel, Esens zwei. Das Ammerland und die Friesische Wehde nahmen jeweils eine Goldmedaille mit nach Hause.

Tolles Duell

In der Altersklasse Männer II überzeugten die Teams aus Halsbek und Pfalzdorf wie schon in den vergangenen vier Jahren mit tollen Leistungen. Sie zeigten Topwürfe. Beide Mannschaften brauchen sich vor den Teams der Männer-Hauptklasse nicht verstecken. Die Altersklassen Männer II und Männer III kämpfen mit zwei Gruppen (Gummi/Holz).

Im Wendebereich hatte sich Pfalzdorf mit der Holzkugel einen Vorsprung von drei Würfen erarbeitet. Mit der Gummi war das Duell total ausgeglichen. Beide Teams zeigten auf der Rücktour hochkonzentrierte Leistungen. Die Nervenstärke der Werfer wurde getestet. Letztlich setzte sich Titelverteidiger Pfalzdorf durch. Halsbek hatte einen Rückstand von acht Würfen.

In der Altersklasse der Männer III lag Garms zunächst mit einem Wurf gegen Dietrichsfeld zurück. Das Plus holten die Ostfriesen mit der Holz heraus. Dietrichsfeld gewann mit vier Würfen Vorsprung. Bei den Männern IV (Viererteam) hatten sich die Reitlander über den Ligabetrieb für das Duell gegen Willen qualifiziert. Sie ließen auf der Hintour die Konstanz mit der Gummikugel vermissen. An der Wende lagen sie schon mit fünf Würfen zurück. Auf der Rücktour bestimmte Reitland das Spiel und verkürzte – aber die Aufholjagd blieb erfolglos. Die Reitlander verloren mit zwei Würfen.

In der Altersklasse Männer V lag Haarenstroth an der Wende mit Burhafe noch gleichauf. Im Ziel hatten die Ammerländer einen Rückstand von drei Würfen.

Rabenschwarzer Tag

Das erfahrene Frauen-II-Team aus Schweinebrück (Friesische Wehde) hatte einen rabenschlechten Tag erwischt und kam gegen Upgant-Schott nie richtig in Fahrt. An der Wende lag es schon mit sechs Würfen zurück. Dann nahm das Debakel seinen Lauf. Im Ziel lag man gleich mit zehn Würfen zurück. Die Schweinebrückerinnen mussten sich erneut mit der Silbermedaille begnügen.

Ähnlich erging es den Frauen III aus Grünenkamp. Mit sechs Würfen lagen sie an der Wende gegen Schirumer-Leegmoor zurück. Am Ende setzte es eine Niederlage mit elf Würfen. Etwas besser lief es für die Frauen IV aus Delfshausen. An der Wende lagen sie mit zwei Würfen gegen Spekendorf zurück. Doch der Traum von der Titelverteidigung platzte – im Ziel betrug der Rückstand drei Würfe.

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