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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Phiesewarden sorgt weiter für Furore

10.10.2016

Wesermarsch Aufsteiger SV Phiesewarden sorgt für Furore in der 1. Fußball-Kreisklasse Wesermarsch. Am Sonntag gewann er das Heimspiel gegen die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor mit 3:2. Damit kletterte der Neuling auf Tabellenplatz fünf.

TuS Jaderberg - SG Burhave/Stollhamm 3:3 (0:1). Die Jaderberger hatten sich fest vorgenommen, hellwach in das Spiel zu gehen – und lagen schon nach vier Minuten zurück. „Da haben wir geschlafen“, ärgerte sich Trainer Lutz Bruns. Anschließend sahen die Zuschauer laut Bruns ein Spiel „auf Augenhöhe“, das sich zumeist zwischen den Strafräumen abspielte. Bis zur Pause passierte nicht mehr fiel. Die Jaderberger nahmen sich dann in der Kabine fest vor, hellwach in die zweite Halbzeit zu gehen – und kassierten unmittelbar nach dem Wechsel das 0:2. Kai Bahlmann hatte einen Ballverlust der Hausherren eiskalt ausgenutzt.

Aber die Jaderberger besannen sich. Nach dem 0:2 habe seine Mannschaft hervorragend kombiniert, meinte Bruns. Sie spielte sich Chancen heraus, nutzte diese und führte plötzlich mit 3:2. „Das zeugt von Moral. Wir waren sogar drauf und dran, das 4:2 zu schießen“, sagte Bruns.

Doch kurz vor Schluss pfiff der Schiedsrichter im Anschluss an einen Burhaver Freistoß einen Elfmeter für die Gäste – „zur Verwunderung aller Beteiligten“, meinte Bruns. Moritz Hohn war’s egal: Er verwandelte den umstrittenen Foulelfmeter.

Tore: 0:1 Nico Ölrichs (4.), 0:2 Kai Bahlmann (50.), 1:2 Torben Coldewey (66.), 2:2, 3:2 David Skibba (70., 78.), 3:3 Moritz Hohn (84., Elfmeter).

FSV Warfleth - SV Brake III 1:0 (1:0). Dominique Meyburg schoss Aufsteiger Warfleth früh in Führung. Zunächst blieben die Gastgeber überlegen. Aber das Schlusslicht kämpfte sich in die Partie und spielte sich Ende der ersten Hälfte gute Chancen heraus – allerdings vergaßen die Braker das Toreschießen.

„Nach der Pause hatten wir zunächst wieder viele Chancen“, sagte Warfleths Spieler Pascal-Pierre Wenke. Aber der FSV verpasste es, die Führung auszubauen. Die Partie verflachte dann, ehe die Braker wieder aufkamen. Doch wie schon im ersten Durchgang vergaben sie ihre Chancen. Weil aber auch die Warflether ihre Konter nicht sauber ausspielten, blieb die Partie bis zum Schluss spannend.

Tor: 1:0 Dominique Meyburg (4.).

TuS Elsfleth - SG Großenmeer/Bardenfleth 2:1 (1:0). Traumstart für Elsfleth: Schon nach 35 Sekunden brachte Levin Schneider den TuS mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in Führung. Anschließend machte Großenmeer das Spiel, kam aber nur zu einigen Mini-Chancen.

Das änderte sich nach der Pause: Zunächst kratzte Elsfleth Maikel Gode den Ball in höchster Not von der Linie des eigenen Tores. Dann vergab sein Teamkollege David Kruzycki freistehend das 2:0.

Anschließend dominierte Großenmeer. „Unsere Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten“, meinte Elsfleths Vereinssprecher Hergen Speckels. Lars Kalff scheiterte zunächst noch an der Latte, aber dann erzielte Maik Oberländer den überfälligen Ausgleich (61.). Doch schon sieben Minuten später lag Elsfleth wieder vorne: Jakub Smilek hatte einen berechtigten Handelfmeter verwandelt. Anschließend drückte Großenmeer. Aber die Gäste vergaben zahlreiche Chancen.

„Sensationell. Mit diesem Sieg hat niemand gerechnet“, meinte Speckels. „Ein 2:2 wäre verdient gewesen. Aber letztlich haben sich die Großenmeerer die Niederlage selbst zuzuschreiben. Sie haben zu viele Chancen ausgelassen.“

Tore: 1:0 Levin Schneider (1.), 1:1 Maik Oberländer (61.), 2:1 Jakub Smilek (68., Handelfmeter).

SV Phiesewarden - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor 3:2 (1:0). Die Gäste hatten zunächst mehr Ballbesitz, Phiesewarden konterte. „Wir hatten auch die besseren Chancen“, sagte Phiesewardens Co-Trainer Christian Kuhlmann. Eine davon nutzte Jerome Ahlers in der 33. Minute zum 1:0. Und er hatte noch nicht genug: In der 46. Minute erhöhte er auf 2:0. „Das war der erste Angriff der zweiten Halbzeit“, sagte Kuhlmann.

Anschließend gaben die Gäste Gas. „Wir haben uns hintenreindrücken lassen“, sagte Kuhlmann. Das rächte sich bald. Soeren Pudel erzielte mit einem verwandelten Foulelfmeter den Anschlusstreffer. Doch die trockene Antwort folgte zwölf Minuten später: Julian Koopmann vollendete einen Konter mit dem 3:1. „Damit war das Spiel gelaufen“, sagte Kuhlmann. Zwar schoss Marcel Böseler Sekunden vor dem Abpfiff noch das 2:3. Aber der Treffer fiel schon in die Kategorie Ergebniskosmetik.

Tore: 1:0, 2:0 Jerome Ahlers (33., 46.), 2:1 Soeren Pudel (60., Foulelfmeter), 3:1 Julian Koopmann (72.), 3:2 Marcel Böseler (90.).

SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne - TuS Elsfleth II 11:0 (4:0). Ovelgönnes Trainer Uwe Zaspel war zufrieden. Seine ersatzgeschwächte Elf habe eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. „Wir haben ansehnlichen Offensivfußball gespielt. Das Ergebnis ist auch in der Höhe verdient. Punkt.“ Elsfleth sei nur ein Mal gefährlich vor dem Tor seiner Mannschaft aufgetaucht. Stark: Paul Hemken und Arthur Hoffmann erzielten jeweils vier Tore.

Tore: 1:0 Paul Hemken (8.), 2:0, 3:0 Arthur Hoffmann (16., 24.), 4:0, 5:0 Hemken (32., 48.), 5:0 Hoffmann (53.), 6:0 Hemken (74.), 7:0 Luca Stephan (80.), 9:0 Hoffmann (78.), 10:0 Torsten Kollecker (88.), 11:0 Stephan (89.).

AT Rodenkirchen - 1. FC Nordenham II 0:2 (0:0). Die Rodenkircher lagen zur Pause 0:1 zurück – und wussten nicht warum. „Wir waren klar besser und hatten fünf dicke Chancen“, sagte Keno Blohm, der den ATR zusammen mit Kai Schäfer trainiert. Aber Nordenhams Torwart Jendrick Heinecke hatte hervorragend gehalten. Zudem traf Denis Tanriverdi nur die Latte. In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es turbulent. Suayb Gürbüz nutzte eine der wenigen FCN-Chancen zum 1:0. Sekunden später sah sein Teamkollege Denis Steschenko wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Er hatte Jannek Penshorn umgeschubst (45.).

Nach der Pause verbarrikadierte sich Nordenham am eigenen Strafraum, „und wir haben wie eine Handballmannschaft drumherum gespielt“, sagte Blohm. Die Gäste-Taktik ging auf. „Das haben die schon clever gemacht“, sagte Blohm. Erhan Dilbaz erhöhte mit einem sehenswerten Treffer auf 2:0, während der ATR vergeblich auf einen Torerfolg wartete. Zu allem Überfluss sah Blohm selbst auch noch Gelb-Rot (85.).

Tore: 0:1 Suayb Gürbüz (45.), 0:2 Erhan Dilbaz (55.).

SV Brake II - Spielvereinigung Berne II 3:1 (3:0). Schon nach 22 Minuten führte Brake mit 3:0. Und die Braker gaben sich damit zufrieden. Deshalb war Coach Daniel Drozlik stocksauer. „Die Berner konnten nicht mehr, wir wollten nicht mehr.“ Deshalb wurde er zur Pause laut. Aber es half nichts. „Das einzig Positive ist, dass es am Ende zu drei Punkten gereicht hat“, sagte Drozlik. „Aber wir haben es verpasst, etwas für unser Torverhältnis zu tun.“

Tore: 1:0 Christoph Hilpert (5.), 2:0 Edsson Ramos (15.), 3:0 Marvin Seif (22.), 3:1 Lennart Schürmann (73.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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