• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Richtiges Anfeuern braucht viel Training

06.09.2019

Phiesewarden „Gib mir ein S, gib mir ein V, gib mir P – und was heißt das? SVP! Olé, olé!“ So wollen die 17 Mädchen der neuen Cheerleader-Gruppe des Sportvereins Phiesewarden in Zukunft die Phiesewarder Sportler bei den Heimspielen anfeuern.

Trainerin der Mädchen ist die 24-jährige Lara Freiheit. Jeden Dienstag treffen sich die Cheerleader von 16.45 bis 17.30 Uhr in der Sporthalle Phiesewarden. Nur sehr wenige Plätze sind noch frei, sagt Bettina Hollens vom Vorstand des Vereins, die sich natürlich freut, dass das neue Angebot so gut angenommen wird. Interessierte Mädchen und Jungen ab sieben Jahre können sich in der Geschäftsstelle (mittwochs, von 14.30 bis 17.30 Uhr unter Telefon 04731/207274) melden.

Neben dem neuen Schlachtruf hat Lara Freiheit eine richtige Choreographie mit den Mädchen eingeübt. „Beim Schlussteil haben mich auch die beiden älteren Mädchen, Lia Homge und Isabell Stuck, unterstützt“, erzählt Lara Freiheit.

Erste Feuerprobe

Ihre erste Feuerprobe haben die Phiesewarder Cheerleader schon gemeistert: „Der Auftritt beim Weinfest ist super angekommen“, erzählt Bettina Hollens. Auftritte soll es in Zukunft häufiger geben, zum Beispiel bei den Heimspielen der Mannschaften des Vereins. „Als nächstes werden sie erstmal die erste Herren-Fußballmannschaft unterstützen. So wie man es aus dem Fernsehen kennt – wenn die Mannschaften aufs Feld laufen“, freut sich Bettina Hollens.

Lara Freiheit hat vorher im Verein eine Ballettgruppe für Mädchen geleitet. Seit ihrem fünften Lebensjahr macht die 24-Jährige selbst Ballett. „Die Gruppe lief sehr gut, aber mit der Zeit wurde es weniger“, erzählt sie. Deshalb setzten sich Lara Freiheit und Bettina Hollens zusammen und überlegten, was sie für die Mädchen anbieten können.

„Tanzen kommt immer gut an. So sind wir auf Cheerleading gekommen“, berichtet Bettina Hollens. Dabei gibt es einige Aspekte, die dem Ballett nahe kommen, erläutert Lara Freiheit. Ein wenig Inspiration für die erste Choreographie hat sie sich im Internet geholt, verrät sie. „Das habe ich dann aber an die Kinder angepasst. Die Choreographien im Internet sind für Erwachsene“, erzählt sie.

Tanz und Akrobatik

Beim Cheerleading werden Akrobatik und Tanz verbunden. Die Cheerleader brauchen Rhythmusgefühl und Beweglichkeit. Der 11-jährigen Marlen Müller gefallen sowohl der Akrobatikteil als auch die Tanzelemente. Sie ist seit Gründung der Gruppe dabei und hat vorher Akrobatik gemacht. Das sei der schwierigere Teil, ist sie überzeugt. Am besten gefalle ihr, die fertige Choreographie einem Publikum vorzuführen, erzählt sie.

Der sechsjährigen Nele Klotzbücher gefällt das Tanzen am besten. Sie und ihre Schwester Maja sind von Anfang an dabei. „Es ist toll, weil ich gerne Sport mache“, findet die achtjährige Maja. „Ich finde gut, dass die Trainerin alles genau erklärt und wir dann auch Zeit zum Üben haben“, fügt sie hinzu. Immer wieder neue Tanzschritte zu lernen findet die achtjährige Enya Böning am besten. Auch wenn einiges gar nicht so leicht ist. Der Spagat zum Beispiel. „Der ist ganz schön schwierig. Aber ich bin schon besser geworden“, freut sie sich.

Der Spagat steht auch bei diesem Training wieder auf dem Programm. Lara Freiheit holt die Mädchen im Kreis zusammen und beginnt mit Aufwärmübungen für die Beinmuskeln. Anschließend geht es erstmal mit einer „Trockenübung“ weiter. Die Cheerleader gehen noch einmal Schritt für Schritt die letzte Choreographie durch. Und dann dürfen die Mädchen endlich zu dem typischen Cheerleader-Untensiel greifen: Den Pompons. Die bunten Puschel hat der Verein extra für die neue Gruppe angeschafft. „Eigentlich sind unsere Vereinsfarben ja Schwarz und Weiß“, erzählt Lara Freiheit. Doch es sei schwierig gewesen, diese Farben zu bekommen, sagt sie. „Aber wir haben ja auch das Kleeblatt in unserem Logo. Deshalb haben wir uns für Grün und Weiß entschieden“, sagt sie.

Und dann geht’s auch schon ins große Finale. „Seid ihr bereit?“, ruft die 24-Jährige den Mädchen zu, und die Musik schallt laut aus den Boxen der Anlage in der Halle. Die Mädchen wirbeln die grün-weißen Puschel durch die Luft. „Gib mir ein S, gib mir ein V, gib mir ein P! Und was heißt das? SVP, olé, olé!“


Ein Video sehen Sie unter   www.nwz-online.de/videos/mein-landkreis/wesermarsch 
Video

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2202
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.