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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Sport: Radler strampeln am körperlichen Limit

04.08.2011

NORDENHAM Wenn Radsport-Amateure auf die Tour Transalp zu sprechen kommen, kippt ihre Tonlage in ehrfürchtiges Raunen. Denn diese einwöchige Etappenfahrt ist das härteste Rennen für Nichtprofis. Vier Radsportler vom SVN haben diese Herausforderung jetzt angenommen – und bestanden: Bernd Moje, Hans Jörg Kleen, Stefan Doerner und Günter Funke.

Die Kennzahlen machen schwindlig: 917 Rennkilometer und 19 553 Höhenmeter müssen zwischen Sonthofen im Oberallgäu und Arco am Gardasee in sieben Tagen bewältigt werden. 22 Pässe verlangen den Sportlern alles ab. Dennoch waren 1200 Sportler aus 28 Ländern bereit, bei der neunten Transalp an ihre körperlichen Grenzen zu gehen, darunter auch die 4 von der SG Premium Aerotec.

Moje und Doerner traten in der Masters-Klasse an, Kleen und Funke bei den Grand Masters. Dabei ging es ihnen nicht um gute Platzierungen, sondern um das begehrte Finisher-Trikot. Dafür ist jeder von ihnen in diesem Jahr mindestens 5000 Kilometer geradelt.

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Das war auch erforderlich gewesen, denn schon die erste Etappe mit 121 Kilometern hatte es in sich. Bei mehr als 30 Grad im Schatten ging‘s zum Oberjoch. Die Radler legten ein mörderisches Tempo vor, teilt Günter Funke mit. Das rächte sich, denn nach 90 Kilometern wartete noch das 1894 Meter hohe Hahnenjoch auf die Radler. Gleich der erste Anstieg war so steil, dass Stefan Doerner Krämpfe in den Oberschenkeln bekam.

Spätestens jetzt war den Nordenhamern jeder Gedanke an Wettkampf vergangen, es zählte nur noch das Ankommen. Um Flüssigkeit im Körper zu binden, schütteten Funke und Doerner in jedes Getränk Salz, außerdem lutschten sie Salztabletten.

Weiter ging‘s über den Skiort Ischgl und den Arlberg-Pass zum Stilfser Joch, das mit 2753 Metern am dritten Tag im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Tour war. Der Passo Foscagno mit 2295 Metern und der Passo d‘Eira mit 2203 Metern machten diese kürzeste Etappe zeitlich zur längsten.

Am fünften Tag drohte der steilste Pass der Tour: der 1852 Meter hohe Mortirolo. Auf diesem Anstieg sahen die Radler kein einziges Auto. Am siebten Tag fuhren sie gemeinsam freudestrahlend ins Ziel. Doerner/Moje hatten 49 Stunden gebraucht, Funke/Kleen 50.

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