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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Friesensport: Oldenburger sind heiß auf Frost und Feldkämpfe

03.01.2020

Reitland Das Silvesterwerfen der Klootschießer hat eine langjährige Tradition. Es gab aber trotzdem eine Premiere. Erstmals fand der letzte Wettkampf des Jahres nicht in Spohle, sondern in Reitland statt. Traditionell werden dabei auch die Mannschaften für die Feldkämpfe der Oldenburger gegen die Ostfriesen nominiert. Die sollen im ostfriesischen Blersum stattfinden. Ob und wann das klappt, hängt vom Wetter ab. Die Friesensportler hoffen auf Kahlfrost.

Beim Werfen in Reitland erreichte keiner der Männer die 80-Meter-Marke. Ansprechend war aber die Leistung von Ludger Ruch (Mentzhausen) mit dem 475 Gramm Kloot. Der Blexer schaffte mit drei Wurf 233,40 Meter. Sein Höchstwurf: 79,50 Meter. Auf die Plätze zwei und drei kamen Sören Bruhn (Schweinebrück, 218,90m/74,60 m) und Stefan Runge (Kreuzmoor, 214,60m/72,00m). Neun Teilnehmer waren am Start.

Der Oldenburger Feldobmann Stefan Bruns (Waddens) berief zwölf Sportler ins vorläufige Aufgebot für die Feldkämpfe: Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude), Ludger Ruch (Mentzhausen), Sören Bruhn (Schweinebrück), Stefan Runge (Kreuzmoor), Bjarn Bohlken (Grabstede), Detlef Müller (Mentzhausen), Jens Stindt (Spohle), Manuel Runge (Kreuzmoor), Thore Bruns (Waddens), Keno Vogts (Hollwege) sowie Jannik Bruns und Björn Helmerichs (beide Schweewarden).

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„Turm von Spohle“gehört zum Aufgebot

Die endgültige Mannschaft umfasst sieben Stamm- und drei Ersatzwerfer. Die Oldenburger können auf erfahrene Feldkämpfer zurückgreifen. Einer von ihnen ist der 50-jährige frühere Europameister, Detlef Müller. Eine kleine Überraschung ist die Nominierung von Jens Stindt. Der „Turm von Spohle“ war zuletzt im EM-Jahr 2012 in Utgast dabei. Mit dem 17-jährigen Thore Bruns gehört ein Nachwuchstalent zum Kader.

Stefan Bruns sieht dem Vergleich mit den Ostfriesen optimistisch entgegen. Die Oldenburger haben die vergangenen fünf Länderkämpfe gewonnen. Die Ostfriesen hatten zuletzt 2001 die Nase vorn. Im ewigen Vergleich führt Ostfriesland trotzdem noch mit 14:13. Stefan Bruns: „Unsere Männer sind sicher favorisiert. Wir hoffen, dass wir in Bestbesetzung antreten können. Das Ziel ist der Ausbau unserer Serie.“

Das wollen die Ostfriesen natürlich verhindern. Ihr Aufgebot sieht so aus: Jelde Eden (Willmsfeld), Florian Eiben (Leerhafe), Henning Schiffer (Utgast), Jörn Aakmann (Berumbur), Daniel Heicken (Schirumer-Leegmoor), Helfried Götz (Wiesedermeer), Frank Goldenstein (Pfalzdorf), Tobias Djuren (Norden) sowie Roman Wübbenhorst und Horst Dieling (beide Dietrichsfeld).

Das Oldenburger Aufgebot bei den Jugendlichen sieht so aus: Thore Bruns (Waddens), Ben Sanders (Reitland), Dominik Köster (Langendamm-Dangastermoor), Anakin Wollersheim (Moorriem), Jardo Bolles (Mentzhausen), Thies Minßen (Abbehausen), Hakon Bruns (Holtange) sowie Kevin Duhm und Ihno Riesebieter (beide Schweewarden). Jugendwart Detlef Müller ist für das Nachwuchsteam zuständig.

Nach den Worten von Stefan Bruns sind die Ostfriesen bei der Jugend favorisiert: „Wir sind Außenseiter, aber wir haben eine Mannschaft, die hochmotiviert ist und ihr Bestes geben wird. Wir sind breiter aufgestellt als beim letzten Mal, und können nur gewinnen.“

Der Kader der Ostfriesen: Timon Claassen (Uttel), Simon Bußmann (Südarle), Ole Caspers (Westeraccum), Hauke Roolfs (Südarle), Tammo Ubben (Ihlow), Hendrik Bohlen (Schirumer-Leegmoor) und Jelko Tjardes (Leerhafe).

Ostfriesen führen beiden Jugendlichen

Den letzten Vergleich in Stollhamm verloren die Oldenburger. Insgesamt steht es hier 21:13 für Ostfriesland.

Einen Junioren-Wettkampf wird es diesmal nicht geben, weil etliche Aktive aus dieser Altersklasse im Aufgebot der Männer-Hauptmannschaften stehen. Bei den Junioren lautet die Bilanz 10:6 für Ostfriesland.

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