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Jugendarbeit Im Verein: Reitlander Schützen entdecken junge Talente

17.10.2019

Reitland Eine Talentsuche veranstaltete der Schützenverein Reitland am Mittwoch – und das mit Erfolg. Der siebenjährige Felix Jöns stellte dabei sein Können unter Beweis. Denn gleich sein erster Schuss an der Lichtpunktanlage ging ins Schwarze. Seine kleine Schwester Carolina, die ebenfalls mit zum Schnuppertag gekommen war, konnte die Treffer und den Zielvorgang ihres großen Bruders am Laptop verfolgen.

Der Verlauf des Zielvorgangs wird mittels einer roten Linie auf der digitalen Scheibe am Laptop angezeigt. Die Daten können gespeichert werden. So kann der Schütze seine Entwicklung auch über einen längeren Zeitraum nachvollziehen, erläutert Anthea Hülstede, die zusammen mit Maximilian Berendsen die Jugendabteilung leitet und trainiert.

Ohne Munition

Die jungen Schützen bis 12 Jahre dürfen noch nicht mit echter Munition schießen. Sie trainieren an der Lichtpunktanlage. Dabei schießen die Kinder mit einem Simulator, einer Art Holzgewehr-Attrappe, erläutert die Jugendleiterin. Doch auch die erwachsenen Schützen nutzen die Anlage zum Training, erzählt sie.

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Für die älteren Schützen bietet der Verein das Schießen mit dem Luftgewehr und mit der Luftpistole an. Auch hier wird längst nicht mehr auf altmodische Papierscheiben geschossen, sondern auf eine elektronische Zielscheibe, auf der nur noch ein schwarzer Punkt in der Mitte zu sehen ist. Die Ergebnisse werden wiederum auf dem Laptop angezeigt und können auch vom Aufenthaltsraum aus auf einem Bildschirm verfolgt werden. „Dann kann man auch hier mitfiebern“, erzählt Anthea Hülsmann.

Eine neue Disziplin, die zurzeit „sehr im Kommen ist“, sei das Blasrohrschießen, sagt die frühere Jugendleiterin Ute Hülstede. Anthea Hülsmann hatte diese Disziplin im vergangenen Jahr während ihrer Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften kennengelernt und ausprobiert. Anschließend hat auch der Schützenverein Reitland vier Blasrohre in unterschiedlichen Längen angeschafft. „Wir versuchen – auch bei den klassischen Sportgeräten – immer auf dem neuesten Stand zu sein“, sagt Anthea Hülstede.

Bisher gebe es Wettkämpfe im Blasrohrschießen vorwiegend im Süden Deutschlands, hier im Norden sei die Disziplin noch nicht sehr verbreitet. Auch in Reitland läuft die Disziplin bisher nur nebenbei. „Aber wenn es hier losgeht, sind wir vorbereitet“, sagt Ute Hülstede schmunzelnd. Für das Blasrohrschießen braucht der Verein keinen besonderen Schießstand. Im Moment stehen im ersten Stock des Vereinsheims zwei Stellwände mit Schießscheiben. „Jedes Ziel hat drei Scheiben auf die nacheinander geschossen wird“, erläutert Ute Hülstede.

Konzentration ist wichtig

Die Punkte, beziehungsweise Ringe, werden auf Ergebniszetteln notiert. Wie generell beim Schießsport, seien auch beim Blasrohrschießen die Konzentration und eine ruhige Hand beim Zielen sehr wichtig, sagt Anthea Hülsmann. Besonders wichtig bei dieser Disziplin jedoch auch die Atmung, weil dadurch der nötige Druck ausgeübt wird, um das Projektil abzufeuern. Die kleinen Pfeile sehen ein bisschen aus wie Injektionsnadeln, beschreibt Anthea Hülstede. Diese werden durch das Mundstück in das Blasrohr gesteckt.

In Reitland treten die Blasrohrschützen über eine Distanz von fünf Metern an.

Mit neuen Disziplinen und moderner Technik möchte der Verein natürlich auch neue Mitglieder gewinnen. Wie wichtig die Nachwuchsförderung für den rund 140 Mitglieder starken verein ist, zeigt sich auch aktuell. Ende der 90er Jahre war die Jugendarbeit ein wenig eingeschlafen, sagt Ute Hülstede, die 2003 die Leitung der Jugendabteilung übernahm und wieder aktive Nachwuchsförderung betrieb. Die passive Zeit mache jetzt noch bemerkbar. „Die Jahrgänge der 30- bis 40-Jährigen fehlen uns jetzt“, sagt Ute Hülstede. „Man sieht, wie viel eine gute Jugendarbeit ausmacht, und wie viele dann auch als Erwachsene dabei bleiben“, meint auch Anthea Hülstede.

Zehn Mädchen und Jungen nutzten den Schnuppertag am Mittwoch. Zwar hätte sich der Verein eine größere Resonanz gewünscht, aber „wir konnten neue Mitglieder gewinnen“, freut sich Anthea Hülstede.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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