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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Interview: Renken: „Stillstand bedeutet Rückschritt“

16.07.2015

Frage: Wie stressig waren die vergangenen zwei Wochen?

Renken: Es hielt sich in Grenzen. Wenn der erste Anstoß erfolgt, ist meine hauptsächliche Arbeit, nämlich die Vorbereitung, schon getan. Während der Turniere betreibe ich in erster Linie Kontaktpflege mit den Vereinen, die bei uns zu Gast sind.

Frage: Wie lange dauert es, diese Turniere zu organisieren?

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Renken: Jeweils im Oktober schicken wir die ersten Einladungen raus. Meistens haben wir dann Ende Januar unsere Teilnehmerfelder voll. Dann werden die Planungen für das Drumherum aufgenommen.

Frage: Das werden Sie aber wohl kaum alles alleine schaffen können, oder?

Renken: Nein, ohne ein großes Organisationsteam geht es nicht. Zum engeren Kreis gehören noch meine Mitstreiter Mike Habbe, Michael Wendland und Winfried Korter. Wir treffen uns regelmäßig. Aber auch Holger Gerdes, der sich um die Pokale und Medaillen kümmert, und Holger Schüler, der die Spielpläne erstellt, haben wichtige Funktionen.

Frage: Das betrifft aber mehr die Vorbereitungszeit. Auf wie viel Hilfe können Sie während der Turniere bauen?

Renken: Auf sehr viel Hilfe. Stellvertretend zitiere ich Marcel Gresch von SC Westfalia Herne: ,Ihr seid bei Fragen immer zur Stelle gewesen und hattet bei Nachfragen immer unkomplizierte Lösungen parat. Das ist längst nicht mehr selbstverständlich.’ Dazu gehören viele helfende Hände. Eine genaue Anzahl kann ich gar nicht nennen – es waren halt so viele.

Frage: Kommt es angesichts der großen Anzahl an Spielen auch mal zu Verwirrungen?

Renken: Nie. Unsere Turnierleitung, die aus Heiner von Minden und Claas Bitter besteht, hat stets alles im Griff. Die beiden kann nichts aus der Ruhe bringen.

Frage: Sind für die Zukunft Änderungen im Turnierablauf geplant?

Renken: Ich sage immer: Stillstand bedeutet Rückschritt. Es gibt den Gedanken, das F-Jugendturnier auf zwei Tage auszudehnen – genau wie das E-Jugendturnier. Das müssen wir aber erst noch einmal durchdiskutieren. Ideen sind immer gut und schön, aber man muss sie auch umsetzen können.

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