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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Arm in Arm mit Arthur Abele

21.08.2018

Rodenkirchen /Berlin Der Zehnkämpfe Arthur Abele hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft seinen bisher größten sportlichen Erfolg gefeiert. Doch vielleicht erinnert er sich auch an den Augenblick, in dem er eine junge Frau aus Rodenkirchen für ein Erinnerungsfoto in den Arm genommen hat: Martje Mauritschat.

Die 19-Jährige trug als eine von knapp 2200 freiwilligen Helferinnen und Helfern abseits der Presse- und Fernsehkameras mit dazu bei, dass das Sportereignis im Berliner Olympiastadion vor allem für die Zuschauer eine schöne Erinnerung bleibt.

Martje Mauritschat ist Sportlerin, aber keine Leichathletin. Handball und Kickboxen sind ihre Disziplinen beim ATR. Dennoch war sie gleich elektrisiert, als sie im Internet auf eine Ausschreibung stieß, in der die Veranstalter der EM freiwillige Helfer suchten. Das war im Frühjahr 2017. Martje Mauritschat wollte einmal ein großes Sportereignis im Ganzen erleben, sieben Tage von Anfang bis Ende, und auch einigen Sportstars nahe kommen.

Mit der Rikscha

Deshalb bewarb sie sich, und ein halbes Jahr später, im Dezember, bekam sie die Zusage. „Ich habe mich echt gefreut“, erinnert sie sich an den Augenblick.

Eine Freude, die sich auch im Nachhinein als berechtigt erwiesen hat: „Es war eine anstrengende, aber vor allem eine schöne und ereignisreiche Zeit.“

Die 19-Jährige hatte sich für den Besucherservice beworben – und war dort auch eingesetzt. Sie zeigte Zuschauern den Weg zu ihrem Platz, zur Toilette oder zum Fanshop. Zwei Tage war sie am Infopoint eingesetzt, wo sie beim Kinderprogramm half, Zuschauer in einem dafür vorbereiteten Bilderrahmen fotografierte oder Menschen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, mit einer Rikscha zum anderen Eingang des Stadions fuhr. An dieses indische Fahrradtaxi musste sie sich erst gewöhnen: Der Tritt in die Pedale kostet mehr Kraft, und es ist schwieriger, das Gleichgewicht zu halten.

Mit Gina Lückenkemper

Doch egal was sie machte, die Zuschauer waren dankbar: „Viele haben sich auch gefreut, wenn ihnen jemand zum Abschied Tschüs gesagt hat.“

Wenn sie Frühdienst hatte, war sie meistens zwei Stunden vor Öffnung im Stadion. Da sah sie schon den einen oder anderen bekannten Sportler. Eine weitere Gelegenheit bot sich bei der Abschlussparty, wo sie plötzlich neben Gina Lückenkemper stand. Die 21-Jährige Sprinterin hatte – genau wie der 32-jährige Arthur Abele – bei der EM ihren bisher größten Erfolg gefeiert: die Silbermedaille im 100-Meter-Finale.

Für Martje Mauritschat ist das Abenteuer Berlin jetzt zu Ende, im Oktober beginnt ein neues: Ab dann studiert sie Heilpädagogik in Nordhausen am Harz.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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