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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wesermarsch-Teams verlieren

06.02.2019

Rodenkirchen /Burhave Die in der Bezirksklasse spielenden Volleyball-Mannschaften aus der Wesermarsch haben am Wochenende Niederlagen kassiert. Die TSG Burhave verlor auswärts gegen den MTV Jever mit 1:3. Jever ist damit neuer Tabellenführer. Der AT Rodenkirchen holte in zwei Heimspielen immerhin einen Punkt. Er zog gegen den SV Hage mit 2:3 den Kürzeren und musste sich der VG Emden II mit 1:3 beugen.

Damit hat sich die Tabellensituation für beide Teams verschärft. Der AT Rodenkirchen belegt mit zehn Punkten aus acht Spielen den Abstiegsrelegationsplatz – mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Die TSG Burhave rangiert mit acht Zählern aus sieben Spielen auf dem ersten Abstiegsplatz. Der ATR hat noch dreimal die Chance Punkte zu holen, die TSG zweimal.

Am 17. Februar, 11 Uhr, treffen die Teams in Burhave im direkten Duell aufeinander – eine Partie, die sowohl Rodenkirchens Spielertrainer Thomas Geil als auch Burhaves Routinier Stefan Plewka als Endspiel um den Relegationsplatz ansehen.

MTV Jever - TSG Burhave 3:1 (27:25, 25:23, 24:26, 25:23). Die Teams schenkten sich nichts. „Es wurde bis zum letzten Punkt verbissen gekämpft“, sagte Burhaves Stefan Plewka. „Leider konnten wir uns für den großen Kampf nicht belohnen.“

Die Butjenter hatten große Personalprobleme. Sie waren ohne Stellspieler angereist. Außerdem fehlten Jan Dirk Dunkhase, Carsten Bettig und Patrick Böttcher – also alle Außenangreifer. Steller Ole Decken wechselte auf die Außenangreiferposition. Auch Martin Ross und Björn Bollmann liefen als Angreifer auf. Selbst Trainer Marco Lemke musste aufs Feld – logisch, dass sich die TSG gegen den jungen MTV nicht viel ausrechnete.

Dennoch knüpfte sie laut Plewka nahtlos an die sehr gute Leistung aus der Partie gegen den SV Hage an. Sie setzte Jever unter Druck, der Block erstickte viele Angriffe des Gegners im Keim.

Aber immer dann, wenn die Burhaver deutlich führten, brach die Annahme ein. Sie fanden keine Mittel gegen die starken Aufschläge Jevers. Aufgrund der dünnen Spielerdecke konnten sie nicht reagieren. Jever kam in allen vier Sätzen zur Satzmitte zurück ins Spiel.

Nach 90 Minuten ließen bei der TSG die Kräfte nach. „Man merkte langsam, dass das Team aus Jever im Schnitt halb so alt ist wie unser Team“, sagte Plewka. Er war sich sicher: Wäre die TSG mit dem komplettem Kader in Jever angetreten, wäre das Spiel sicherlich anders gelaufen.

TSG: Björn Bollmann, Heinz Decken, Ole Decken, Alexander Golowtschenko, Marco Lemke, Timo Penshorn, Stefan Plewka, Martin Ross.

AT Rodenkirchen - SV Hage 2:3 (14:25, 25:21, 25:20, 23:25, 6:15). Die Gastgeber traten nahezu in Bestbesetzung an. Nur Jens Kretzschmar fehlte. Für ihn lief Hannes Fuhrken auf. Er feierte sein Debüt für die Stadlander.

Der ATR litt an Startproblemen und leistete sich im ersten Satz viele Fehler. Die Gäste schnappten sich den ersten Durchgang. Thomas Geil reagierte und stellte um. Danach lief es. Der ATR gewann die Sätze zwei und drei.

Mehr noch: „Im vierten Satz standen wir kurz vor dem Sieg“, sagte Geil. Aber zur Unzeit schlichen sich wieder Fehler ins Rodenkircher Spiel ein. „Die Hager nutzten das mit ihrer ganzen Erfahrung aus“, sagte Geil. Es ging in den Tiebreak, den die Gäste klar gewannen. „Im entscheidenden Satz waren wir nicht mehr konzentriert“, sagte Geil. Immerhin: Sein Team hatte sich einen Punkt gesichert.

AT Rodenkirchen - VG Emden II 0:3 (21:25, 20:25, 13:25). Geil brachte es auf den Punkt: „Im zweiten Spiel lief es nicht mehr so gut wie im ersten.“ Gegen stark besetzte Ostfriesen habe sein Team in den ersten beiden Sätzen zumindest noch mithalten können.

„Aber Emden spielte immer am Satzende stärker und nutzte jede Lücke in unserer Abwehr.“ Der Coach wollte der Partie noch mal eine Wende geben, indem er einen Wechsel auf der Stellerposition vornahm. „Aber das lief leider nicht wie gedacht.“

ATR: Hannes Fuhrken, Simon Cramer, Patrick Fuhrken, Thomas Geil, Michael Gulich, Kevin Husmann, Manuel Joachimsthaler, Florian Möller, Julian Schwuchow, Marlo Wiemer.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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