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Geselligkeit: Sie schieben jetzt eine etwas ruhigere Kugel

03.11.2018

Rodenkirchen Beim Haareschneiden kommen manchen Männern die besten Ideen. Als Stefan Unger, Gerd Breuer und Erich zur Horst vor gut 60 Jahren gemeinsam beim Friseur saßen, beschlossen sie, einen neuen Kegelclub zu gründen. Gedacht, gesagt, getan: Am 2. Oktober 1958 wurde der Club mit dem plattdeutschen Namen Lang hen aus der Taufe gehoben.

Es gibt ihn immer noch, nicht mehr ganz so jung, aber für seine Mitglieder ein Stück Heimat, das sie nicht missen möchten. Selbst die vier von insgesamt acht Kegelbrüdern, die keine Kugel mehr schieben, kommen regelmäßig zu den Treffen.

Die finden an jedem zweiten Donnerstag statt – seit eh und je im Hotel Albrechts. Die Mitglieder schnacken, erzählen Witze, klopfen Sprüche und politisieren ein wenig. „Leider hört keiner auf uns“, sagt Garbert Meyer. Der frühere Verwaltungsbeamte der Stadt Bremen ist Schwiegersohn des Gründungsmitglieds Erich Janßen. Er hat zum 60. Geburtstag seines Clubs auch eine umfassende knapp 50-seitige Chronik verfasst.

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Am längsten dabei, nämlich seit 1971, ist Helmuth zur Horst, der 2012 das Amt des Kegelvaters übernommen hat. Seit 2001 gehört auch der Hotelier Richard Hemme dem Club an. Es ist einer von acht Kegelclubs in seinem Hotel. Früher waren es um die 40 gewesen. Kegeln ist etwas aus der Mode gekommen.

Das ficht die Lang-hen-Mitglieder nicht an, denn sie kegeln nicht nur. So treffen sie sich alle drei Monate bei einem Mitglied zu Hause zu einem Dämmerschoppen mit Essen. Im Frühjahr laden die Kegelbrüder ihre Frauen zum Spargelessen ein, und für die Vatertagstour sammeln sie das ganze Jahr Geld, das Pudelschützen in ein Sparschwein geben müssen. Kegelt einer die 111, müssen alle anderen 50 Cent einwerfen. Zusammen mit ihren Frauen unternehmen die Kegelbrüder auch alle zwei Jahre einen Ausflug; aus Anlass des 60-jährigen Bestehens machten sie fünf Tage lang Brüssel unsicher.

Das kriegen die Kegelbrüder problemlos hin, denn sieben von ihnen sind im Rentenalter. Nur der Kassenwart Jürgen Wehlau, mit 59 das Nesthäkchen, geht noch arbeiten. Bis zum Ruhestand ist es für ihn noch „lang hen“.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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