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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Pferdesport: Paare genießen Einheit vor der Zwangspause

27.03.2020

Rodenkirchen Den Wert einer Trainingseinheit wissen viele Sportlerinnen und Sportler oftmals nicht zu schätzen. In diesen Zeiten ist das ein wenig anders. Aber dass das Springen in Rodenkirchen im Zuge des Angebots „Reiten in fremden Hallen“ die vorerst letzte Reitveranstaltung im Kreisreiterverband Wesermarsch sein würde, haben wohl die wenigsten Menschen geahnt. 21 Paare aus der Wesermarsch trainierten dort unter Kai Ottens in kleinen Gruppen. Und sie werden derzeit wohl mit ein bisschen Wehmut an diese Einheit zurückdenken. Schließlich ruht derzeit auch der Reitsportbetrieb wegen des Coronavirus.

Julia Renken hat das Training in Rodenkirchen genossen. Der Veranstalter habe sich alle Mühe gegeben, den Paaren einen schönen Parcours zu bieten, sagt sie. Julia Renken ist 32 Jahre alt. Sie reitet für den Reit- und Fahrverein Nordbutjadingen Tossens und ist in Rodenkirchen mit Catchy, einer neunjährigen Holsteiner Stute, angetreten. Anfang Februar hat sie das „Springen in fremden Hallen“ in Stollhamm geleitet.

Sie zieht ein positives Fazit der Veranstaltungsreihe. „Das Reiten in fremden Hallen ist einfach ideal, um wieder in den Turnierbetrieb reinzukommen“, sagt sie.

Schließlich sei es „immer etwas anderes“ in einer fremden Halle zu reiten. Im Unterschied zu den Turnieren könnten die Paare aber in „ruhigerer Umgebung“ trainieren. Außerdem sei es schön, vor der Saison viele Bekannte wiederzutreffen. Die Teilnehmerzahl habe sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt, sagt sie. Die Anzahl der Paare in Rodenkirchen aus ihrer Sicht? „Super!“

Doch derzeit geht auch im Reitsport nichts. Und dass wirft bei vielen Reiterinnen und Reitern Fragen auf. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) unterstützt ihre Mitglieder deshalb mit allen relevanten Informationen zur derzeitigen Situation auf ihrer Internetseite. Dort beantwortet sie die am häufigsten gestellten Fragen rundum das Thema Reitsport und Coronavirus.

Pferdesport dürfe derzeit zwar nicht stattfinden, heißt es dort. Aber die Pferde müssten ja notversorgt und notbewegt werden. Erschwerend hinzu kommen die Einschränkungen, mit denen derzeit alle Menschen in Deutschland umgehen müssen.

Aber auch die Reitsportlerinnen und Reitsportler meistern die schwierige Situation, hat Julia Renken beobachtet. „Es halten sich alle an die neuen Regeln“, sagt sie. Die Menschen auf den Reitanlagen hielten die Abstände ein und bemühten sich, „schnell fertig zu werden“, sagt sie. „Die Pferde werden versorgt, gepflegt – und dann geht’s schon wieder nach Hause“.

Es sei derzeit halt nicht möglich, richtig mit dem Pferd zu arbeiten und zu trainieren. „Aber die Pferde müssen bei Laune gehalten und beschäftigt werden“, sagt sie. Es müsse verhindert werden, dass Langeweile entstehe. Schließlich hätten die Pferde ja schon für die Saison trainiert. Die Reiterinnen und Reiter müssten aufpassen, dass das Pferd nicht in ein Motivationsloch falle. „Das kennt man ja von sich selbst.“

Die FN bietet darüber hinaus konkrete Hilfestellungen für die Arbeit auf einer Reitanlage an. Hilfesuchende können Musterpläne zu verschiedenen Themen herunterladen. Dazu gehören ein Notfallplan für Reitschulen und Pensionsställe und auch ein Notbewegungsplan. Letzterer hilft bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf der Reitanlage befinden.

Mit der Anwesenheitsliste können die Ankunft- und Abfahrtszeiten dieser Personen dokumentiert werden. Mit dem Formular „Zutrittsberechtigung“ bestätigen die Vereine und Betriebe den Helferinnen und Helfern, dass sie für die notwendige Versorgung eines Pferdes auf der jeweiligen Anlage verantwortlich sind. Dieses Dokument sollten die betreffenden Personen laut Verband in Verbindung mit dem Personalausweis und der Kopie des Pferdepasses mit sich führen.


     https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus 

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Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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