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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Werner Trüper einstimmig wiedergewählt

16.04.2018

Rodenkirchen Der 69-jährige Werner Trüper aus Oldenbrok bleibt Vorsitzender des Kreisverbands Wesermarsch der Reit-, Fahr- und Rennvereine. Die Delegierten bestätigten ihn in der vergangenen Woche während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Friesenheim“ in Rodenkirchen einstimmig im Amt.

Beeindruckend: Schon seit 45 Jahren leistet er ehrenamtliche Arbeit im Kreisverband – 15 Jahre war er als Geschäftsführer tätig, seit 30 Jahren ist er Vorsitzender. Auch in den kommenden drei Jahren wird er vorangehen.

30 Jahre im Vorstand

Im Vorfeld hatte die bisherige 2. Vorsitzende, Susanne Osterloh vom RV Bettingbühren, erklärt, dass sie nicht wieder zur Wahl antreten werde. Sie hat 30 Jahre lang Vorstandsarbeit verrichtet. Sechs Jahre lang war sie Pressewartin, 15 Jahre Geschäftsführerin. In den vergangenen neun Jahren übte sie das Amt der 2. Vorsitzenden aus. Trüper bedankte sich bei seiner langjährigen Vorstandskollegin mit einem großen Blumenstrauß und einen Gutschein für das Reitturnier in Hagen (Teutoburger Wald).

Susanne Osterloh gab die Komplimente an Trüper zurück: „Wer so für die Reiterei und den Pferdesport lebt, ist schon einmalig. Für das Ehrenamt hat er viele Kilometer zurückgelegt und viel Zeit investiert“, sagte sie und dankt auch Trüpers Ehefrau Erika für ihre Unterstützung.

Neue 2. Vorsitzende wurde Corinna Hinkel vom RV Bettingbühren. Sie war zuvor die Dressurbeauftragte des Kreises. Sonja Meiners vom Moorriemer RC ist Voltigierbeauftragte und schon seit neun Jahren Kassenwartin. Sie übt dieses Amt auch zukünftig aus. Neu im Vorstand ist Sandra Torhorst von der TG Weser-West. Sie ist Schriftführerin und Pressewartin.

Auf der Jugendversammlung des Kreisreiterverbandes waren die Jugendwarte Romana de Brito Soares und Wibke Hillmer vom RV Ovelgönne gewählt worden. Sie wurden von der Versammlung bestätigt und zählen damit auch zum Kreisvorstand.

Im Beirat kümmert sich Thordis Kampmann von der TG Weser-West um die Kreismeisterschaften und die Dressur. Weitere Personen stehen dem Beirat zur Unterstützung des Vorstands bei. Das Amt der Springbeauftragten hat Tomke Ehlers vom Stedinger RFV Sturmvogel Berne abgegeben.

Der Rückblick auf das Jahr 2017 fiel zumeist positiv aus. Die Kreismeisterschaften laufen seit 2016 in einem neuen Modus ab, der sich etabliert hat. Das Landesturnier in Rastede bezeichnete Trüper als die Olympischen Spiele der Reiterinnen und Reiter im Oldenburger Land. Es sei das Ziel aller, dort teilzunehmen. „2017 waren wir in Rastede zahlreich vertreten – von den Ponyspielen bis zu den schwierigsten Klassen.“

Tolle Entwicklung

Gerade die Entwicklung in der Dressur sei erfreulich. „Wir waren in Rastede zwei Mal in einer S-Prüfung und elf Mal in M-Prüfungen vertreten“, sagte er. Beim Springreiten gebe es noch Steigerungspotzenziel. Die Zahl der Aktiven in den Klassen L- und M sei überschaubar. Es gebe Handlungsbedarf. Grundlage des Erfolgs sei die Teilnahme an einer qualifizierten Ausbildung, hieß es.

„In der Vielseitigkeit sind wir momentan in einem Loch, da waren wir schon besser,“ sagte Trüper, wohlwissend, dass diese Disziplin einen hohen Aufwand und viel Arbeit verlange. Erschwerend komme hinzu, dass im Kreisgebiet kein Gelände für die Vielseitigkeit vorhanden sei.

In fünf Vereinen des Kreisverbandes wird die Ausbildung der Voltigierer vorangetrieben. Die insgesamt 241 Voltigierer sind im Jahr 2017 89 Mal an den Start gegangen.

In der Jugend gab es gute Platzierungen beim Landesturnier. Und auch bei den Weser-Ems Meisterschaften in Cloppenburg und beim Agravis-Cup in Oldenburg feierte der Nachwuchs Erfolge.

Viel erreicht

Trüper bilanzierte: „Der kleine Wesermarsch-Verband hat viel erreicht.“ Allerdings müsse man sich ständig hinterfragen. „Sind wir auf dem richtigen Weg? Müssen wir etwas ändern?“

Die Mitgliederzahlen haben sich in den vergangenen zehn Jahren nach unten entwickelt. Im Jahre 2007 verzeichnete der Verband 2500 Mitglieder. 2017 waren es 2040. Indes: Die Tendenz ist leicht steigend. Der Mitgliedsbeitrag an den Kreisverband bleibt auf dem alten Niveau: Er beträgt 75 Cent pro Person.

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