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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nächster Schritt zum Minispielfeld

09.11.2019

Rodenkirchen Der Allgemeine Turnverein Rodenkirchen (ATR) ist auf seinem Weg zum eigenen Minispielfeld einen entscheidenden Schritt weiter. Nun hat die Gemeinde die Genehmigung für die Erweiterung des Geländes und die Nutzung des ehemaligen Tennenplatzes hinter der Oberschule Rodenkirchen erteilt. Damit kann der Verein nun offiziell Anträge für Zuschüsse beim Landessportbund stellen, erläutert der Vorsitzende Alexander Knupp.

Natürlich habe der Verein schon verschiedene Vorbereitungen getroffen, wie zum Beispiel grobe Kostenrechnungen eingeholt, erzählt Alexander Knupp. Doch so lange keine offizielle Nutzungsvereinbarung bestand, konnte der Verein noch keine Zuschüsse beantragen. Der Landessportbund könne das Projekt mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent unterstützen, berichtet Alexander Knupp.

Die Kosten schätzt er auf zwischen 80 000 und 100 000 Euro. Die Kosten variieren je nach Hersteller und Größe des Spielfeldes. „In den letzten drei Jahren haben wir Rücklagen im Verein geschaffen. Davon die letzten zwei Jahre speziell für diesen Zweck“, berichtet der ATR-Vorsitzende. Ursprünglich sei geplant gewesen, den alten Belag des Platzes abzutragen. In seinem Antrag vom Januar hatte der Verein darum gebeten, diese Vorarbeiten durch den Bauhof erledigen zu lassen. Doch die Planungen seien inzwischen überholt, sagt Alexander Knupp.

„Wir wollten die Entsorgung nicht auf die Gemeinde abwälzen“, sagt der Vereinsvorsitzende. Denn einer der wichtigsten Punkte sei von vornherein gewesen, die Gemeinde beim Bau des Minispielfeldes maximal zu entlasten. Nach jüngsten Informationen des Vereinsvorsitzenden reiche es aus, wenn der in die Jahre gekommene Belag des Tennenplatzes nicht abgetragen, sondern nur ausgeglichen werde. Darauf könne dann das Minispielfeld errichtet werden. Um eine Sache bittet der Verein die Gemeinde dann aber doch. Der alte Tennenplatz verfügt bereits über eine Flutlichtanlage. Hier müssten die Leuchtmittel erneuert werden, damit die Anlage wieder funktionstüchtig ist. So könnte das Minispielfeld dann auch in den Abendstunden genutzt werden.

Alexander Knupp betont, dass das Projekt auch den Schulen und Kindergärten zu Gute kommen solle. Die Einrichtungen sollen eine „Schlüsselgewalt“ über das Minispielfeld bekommen. Denn die Gruppen des ATR trainieren überwiegend erst am Nachmittag. Vormittags stünde das Spielfeld also den Schulen und Kindergärten zur Verfügung.

Dem Verein ginge es vor allem darum, der Jugend zu vermitteln, wie wichtig Sport ist, und wie viel Spaß die gemeinsame Aktivität machen könne. „Ich habe ein Gros meiner Freunde über den Sport kennengelernt“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende. Die Digitalisierung sei die größte Konkurrenz der Sportvereine geworden, meint Alexander Knupp.

Die Ansprüche der Jugendlichen seien über die Jahre extrem gestiegen, deshalb sei es um so wichtiger, den Kindern und Jugendlichen attraktive Sportanlagen bieten zu können. Und nicht zu letzt schaffe ein intaktes Vereinsleben auch für die Kommune eine gewisse Attraktivität, zum Beispiel für junge Familien, ist der Vereinsvorsitzende überzeugt.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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