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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Triathlon: Blexer bewältigen große Herausforderungen

10.10.2018

Rügen /Wesermarsch Drei Triathleten des Blexer TB haben sich den Herausforderungen des 70.3 Mitteldistanz-Triathlons in Binz auf der Insel Rügen gestellt – und überzeugt. Björn Maywald, Christian Nuss und Christian Sloma hatten 1,9 Kilometer in der Ostsee zurückgelegt, 90 Kilometer mit dem Fahrrad abgerissen und abschließend noch einen Halbmarathon absolviert.

Nuss benötigte für die Schwimmstrecke 41:37 Minute, Maywald folgte ihm mit einer Minute Rückstand, und Sloma kam drei Minuten später aus dem Wasser. Die Radstrecke war flach, es herrschte Windstille – gute Zeiten waren programmiert. So war es dann auch. Nuss blieb bis zum Schluss vorne, sein Vorsprung auf Maywald schrumpfte aber auf 30 Sekunden. Beide wiesen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h auf und benötigten 2:30 Stunden. Beim Wechsel vom Radfahren zum Laufen war der wettkampferfahrene Maywald schneller. Er lief als erster Blexer aus dem Wechselzelt. Christian Sloma hatte auf dem Rad ebenfalls alles gegeben. Er benötigte 2:40 Stunden.

Maywald lief als erster Blexer mit einer Laufzeit von 1:44 Stunden durchs Ziel. Mit insgesamt 5:04 Stunden belegte er Platz 192 und Rang 15 in der Altersklasse 50.

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Christian Nuss musste dem hohen Tempo auf dem Rad Tribut zollen und seine Laufgeschwindigkeit nach der Hälfte der Laufstrecke drosseln. Gleichwohl: Die Anstiege zum Klünterberg kosteten allen Läuferinnen und Läufer Kraft. Nuss’ Laufzeit war dennoch gut (1:57 Stunden). Er belegte mit 5:17 Stunden Gesamtplatz 292 und Rang 38 in der Altersklasse 25.

Christian Sloma spürte während des Halbmarathons ebenfalls die Anstrengungen des Radrennens. Er hatte auf dem Sattel sitzend zu viel Dampf gemacht. Doch er erreichte sein Ziel, beendete den Wettkampf sauber und belegte in 6:10 Stunden Gesamtplatz 783 und Rang 117 in der Altersklasse 40.

Eine Woche zuvor waren Hans-Jörg Kleen und Bernd Moje mit dem Rad in den Alpen unterwegs. Sie starteten beim Ötztaler Radmarathon mit 227 Kilometern und 5500 Höhenmeter. Sie litten wie alle Starterinnen und Starter an den schlechten Wetterbedingungen. Es war kalt. Der Nebel schränkte die Sicht merklich ein. Außerdem piesackte der Regen die Starter und Starterinnen auf dem Rundkurs. Die Abfahrten waren sehr rutschig. Start und Ziel war Sölden in Tirol. Anschließend ging es für das Feld über Kühtai, Innsbruck, durch den Brenner und das Timmelsjoch.

Nach rund 2,5 Stunden – am ersten Verpflegungspunkt in Kühtai – beendete Bernd Moje völlig durchnässt und frierend das Radrennen. Hans-Jörg Kleen kämpfte sich durch und kam nach 11:53 Stunden ins Ziel.

Schon im Juni hatte der 61-jährige Klaus Janßen nach 23 Jahren seine Wettkampflaufbahn beendet. Der Mitteldistanz-Triathlon in Herning (Dänemark), den er in einer Staffel gemeinsam mit Björn Maywald absolviert hatte, war sein Abschiedswettbewerb.

Maywald hatte begonnen und übergab den Zeitmesser nach dem Schwimmen an Janßen, der eine wellige Radstrecke absolvieren musste. Den abschließenden Lauf absolvierte Maywald in guten 1:33 Stunden. Die Gesamtzeit betrug 6:00:65 Stunden, aber sie war für die beiden Blexer unwichtig. Sie hatten in den vergangenen 13 Jahren viele Wettbewerbe zusammen bestritten und wollten in Dänemark noch einen letzten Wettkampf gemeinsam absolvieren. Janßen hat in seiner Laufbau zehn Triathlon-Veranstaltungen über die Ironman- und die Langdistanz absolviert, 37 Marathons hinter sich gebracht und unzählige weitere Wettbewerbe bestritten. „Jetzt wird nur noch zum Spaß Sport gemacht, ohne den Zeit- und Wettkampfdruck“, sagte er.

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