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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Vereine: Ruhe und Konzentration erlangen

25.06.2015

Burhave Die Randsportart Bogenschießen rückt vorübergehend in den Blickpunkt. Auch in Burhave verfolgen einige Sportlerinnen und Sportler mit großem Interesse die Erfolge deutscher Bogenschützen bei den ersten Europa-Spielen in Baku (Aserbaidschan). Übungsleiter Florian Harbers und seine Schützlinge bereiten sich auf die im Spätherbst beginnenden Jugendkreismeisterschaften vor, bei denen unter anderen Mannschaften aus Seefeld, Abbehausen und Brake die Gegner sein werden.

Bogenschießen hat im Schützenverein Burhave eine lange Tradition, wenngleich immer wieder mit Unterbrechungen. Derzeit treffen sich jeden Sonnabendnachmittag beim Schützenhaus an der alten Kläranlage vor allem Jungen und Mädchen, aber auch Erwachsene. Bei jedem Wetter wird geübt und altersabhängig auf die Scheiben in Entfernungen zwischen 20 und 70 Meter geschossen.

Der 24-jährige Florian Harbers aus Stollhamm, der seit März Bogensportwart im Schützenverein Burhave ist, will noch in diesem Jahr beim Nordwestdeutschen Schützenbund seinen Übungsleiter-Schein machen. Aufmerksam verfolgt er die Vorbereitungen und die Schüsse seiner ab zehn Jahre alten Schützlinge, nimmt Korrekturen vor und spricht bei Fehlschüssen Mut zu.

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Bogenschießen ist eine anspruchsvolle Sportart. Trainingsziel ist, durch Ruhe und Konzentration einen immer gleichbleibenden Schussablauf zu erlangen. Immer gleich ist auch, dass nach einer Schussserie die Schützen nicht zuerst ihre Zielscheibe betrachten, sondern darüber hinauslaufen und im tiefen Gras hinter dem Schützenhaus die daneben gegangenen Pfeile suchen. Erst dann folgt der Blick auf die Scheiben, die bei der größten Entfernung von 70 Meter einen Durchmesser von 122 Zentimeter haben.

Geschossen wird sowohl mit Recurvebögen als auch traditionell. Bei den Recurvebögen sind Zielvorrichtungen und Stabilisatoren angebaut, was genaue Treffer auf große Distanzen ermöglicht. Zu bewundern derzeit in Baku. Keinerlei technisches Zubehör hingegen gibt es beim traditionellen Bogenschießen, bei dem man nach Auskunft von Florian Harbers „mit sehr viel Gefühl schießen muss“. Mit Recurvebögen zu agieren sei hingegen „halbe Mathematik“. Neben dem Bogen mit oder ohne Pfeilauflage und den Pfeilen gehört zur Ausrüstung ein Köcher, ein Armschutz und ein Fingerschutz.

Natürlich würde Florian Harbers sich über weitere Interessenten an dieser Randsportart freuen, die sich zwanglos sonnabends auf dem Übungsgelände einfinden sollten. Bogen stellt der Verein zur Verfügung.

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